Kinder und Jugendliche beteiligen

"Es ist doch wichtig in der Demokratie, miteinander zu sprechen"

Demokratie beginnt nicht beim ersten Wahlzettel. Mitbestimmung ist - eigentlich - von Anfang an Teil des Lebens. Denn Kinder haben das Recht, bei allen sie betreffenden Fragen ihre Meinung dazu frei äußern. Die von Erwachsenen auch gehört werden muss. Das ist Demokratie. Die wir alle erlernen müssen, um sie schätzen und schützen zu können. Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt Kinder und Jugendliche dabei.

Keine Frage: Kinder und Jugendliche nach ihren Fähigkeiten mitbestimmen zu lassen, ist mit Herausforderungen verbunden. Doch es lohnt sich: Durch Beteiligung werden Kinder auf das Leben in einer demokratischen und vielfältigen Gesellschaft vorbereitet. Sie lernen sich eine Meinung zu bilden, diese zu formulieren, sich für ihre eigenen Bedürfnisse einzusetzen und ihr Umfeld aktiv mitzugestalten. Was gibt´s Besseres? Doch vor allem gilt: Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, mitzubestimmen, wenn es sie betrifft. Und es betrifft sie oft mehr als man glaubt.

Auch das Deutsche Kinderhilfswerk lebt die Partizipation von Kindern und Jugendlichen, unter anderem durch seinen Kinder- und Jugendbeirat. Tim Bauer und Paula Fiedler haben in ihrer Zeit als Mitglieder beschrieben, warum es ihnen wichtig ist, sich zu beteiligen*:

Tim und Paula:

"Sich zu beteiligen ist ein Grundrecht, welches uns niemand vorenthalten darf. Auch für Erwachsene ist es ja ein Grundrecht. Oft geht es darum, wo ein neuer Spielplatz hinkommt oder was mit dem Jugendzentrum passiert, über das sich Anwohner beschweren. Oder wenn eine neue große Strasse gebaut wird und wir nicht mehr so gefahrlos zur Schule kommen. Dann ist das eine Sache, die uns wirklich etwas angeht, in unserem Alltag und in der Unbeschwertheit, mit der wir unsere Wege in der Stadt gehen oder mit dem Rad fahren können.

"Etwas entscheiden, das für alle okay geht"

Und vielleicht freuen sich dann ja auch Erwachsene darüber, dass wir mitabgestimmt haben und die neue große Straße - nur als Beispiel - nicht gebaut worden ist. Denn die Erwachsenen wollen doch ebenfalls gefahrlos in ihrem Wohnviertel unterwegs sein oder auch nur sicher sein, dass es ein Jugendzentrum gibt, in dem wir am Wochenende unsere Freunde treffen und dafür nicht zur Tankstelle gehen müssen.

Wenn wir mitentscheiden dürfen, dann hat das auch aus einem anderen Grund guten Einfluss: Für Kinder und Jugendliche ist es wichtig, ernst genommen zu werden. Es ist doch wichtig in der Demokratie, dass die Menschen miteinander sprechen und sich zuhören, sich ernst nehmen und dann etwas entscheiden, was klug ist und das für alle okay geht. Wir Kinder und Jugendliche wollen und sollen das auch können. Und wenn man uns ernst nimmt und uns dadurch respektiert, dann ist das beste Weg, Demokratie zu lernen."

Je früher sich Kinder beteiligen, desto selbstverständlicher engagieren sie sich als Erwachsene

Das Deutsche Kinderhilfswerk stärkt Kinder und Jugendliche, um sie zu befähigen, sich zu informieren, eine Meinung zu bilden, diese zu formulieren und sich Gehör zu verschaffen.

Dazu fördern wir deutschlandweit Projekte, bei denen Kinder und Jugendliche von aktiv von Anfang bis Ende beteiligt sind, arbeiten mit Kinder- und Jugendparlamenten zusammen, begleiten Schulen und Kindergärten sowie im Rahmen des eigens gegründeten Vereins "Kinderfreundliche Kommunen" Stadtverwaltungen auf ihrem Weg zu umfassender Partizipation und betreiben politische Lobbyarbeit für Kinder und dafür, dass ihre Meinung von Politikerinnen und Politikern gehört wird.


Beispiel Förderprojekt: #anBahnen

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat dieses Projekt, an dem Kinder und Jugendlichen von Anfang bis Ende aktiv beteiligt sind, in mehreren Orten in Brandenburg gefördert aus dem ein tolles Video entstanden ist. Schauen Sie mal rein - einfach auf das Foto klicken!


* Aus der Broschüre "Absenkung des Wahlalters. eine Auseinandersetzung mit Argumenten gegen eine Absenkung der Altersgrenzen bei politischen Wahlen", herausgegeben vom Deutschen Kinderhilfswerk

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