Michael Kruse

Regionale Koordination

030 - 30 86 93-21
Bundeskongress Kinderarmut bekämpfen!

Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe 1: Frühkindliche Bildung
Leitung: Katrin Aghamiri
Frühkindliche Bildung wird als zentrale Möglichkeit propagiert, die Folgen von Kinderarmut zu mildern. Aber wie kann frühkindliche Bildung so gestaltet werden, das die Lebenswelten von Kindern und Familien zum Ausgangspunkt werden und Teilhabe ermöglicht wird, anstatt neue Exklusionsprozesse zu befördern? Der Workshop bezieht sich auf die Erfahrungen in Partizipationsprojekten nach den Verfahren der „Kinderstube der Demokratie“.
Arbeitsgruppe 2: Resilienzförderung bei Kindern
Leitung: Maria Gies
„Resilienz“ steht im psychologischen Sinne für „seelische Widerstandskraft“. Resiliente Menschen besitzen die Fähigkeit, außergewöhnliche Belastungen, Entwicklungsrisiken, Traumata oder Schicksalsschläge „besser oder schneller“ zu bewältigen, als zu erwarten wäre. Aus der Resilienzforschung wissen wir, dass sich diese Fähigkeit auch durch gekonnte psychologische, pädagogische oder sozialpädagogische Intervention fördern lässt. Im von der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung entwickelten Eltern-Programm Schatzsuche wird das Thema „Förderung von Resilienz und Schutzfaktoren“ mit Eltern in der Kita thematisiert. Dabei kommen Methoden zum Einsatz, die allen Eltern, unabhängig von Bildungsstatus und Herkunft einen niedrigschwelligen Zugang ermöglichen sollen.
Arbeitsgruppe 5: Sichtweisen von Kindern
Leitung: Christoph Beckmann, Tilmann Lutz
In dem Workshop geht es um die Frage der Relevanz von subjektiven Sichtweisen auf Armut für Praxis und Forschung. Den Hintergrund bildet das Spannungsfeld zwischen klassischen Armutsverständnissen (Ressourcen- und Lebenslagenansatz) und subjektiven Erfahrungen, Deutungen und Umgangsweisen von Kindern.
Arbeitsgruppe 7: Flucht und Kindheit
Leitung: Jan Heidtmann, Jann Willems
Es ist eine riesige Herausforderung, die Deutschland zu bewältigen hat: Wie können wir Hunderttausende Flüchtlinge in unsere Gesellschaft integrieren? Flüchtlingskinder sind, im Gegensatz zu anderen Kindern und Jugendlichen, in fast allen Lebensbereichen deutlich benachteiligt. Ein weiterer Fakt ist, dass die Jugendhilfe die Kinder in den Gemeinschaftsunterkünften meist nicht im Blick hat. Im Workshop Flucht und Kindheit sollen Handlungsmöglichkeiten erarbeitet werden, wie das Recht der Kinder auf Schutz vor Verfolgung, das Recht auf Bildung und das Recht auf Spiel umgesetzt werden können. Was kann meine Institution leisten, was kann ich selber tun, um den Kindern in dieser prekären Situation zu helfen? Gleichzeitig sollen Perspektiven für eine gelingende Teilhabe der Jungen und Mädchen am gesellschaftlichen Leben in Deutschland aufgezeigt werden. Daraus resultieren weitergehende Forderungen, die an Politik, Fachöffentlichkeit und Gesellschaft gestellt werden, um die Armut der Flüchtlingskinder zu bekämpfen.
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