25.01.2019

Deutsches Kinderhilfswerk unterstützt Stadtpiraten Freiburg mit 2.500 Euro

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat die Stadtpiraten Freiburg e.V. bei ihrem Projekt „Integratives Stadtpiraten Herbstcamp 2018“ mit 2.500 Euro unterstützt. Ziel des Projektes war es, geflüchteten Kindern, die in Flüchtlingswohnheimen leben, während der Ferien ein kinderfreundliches Programm anzubieten. Dazu gehörten theaterpädagogische, musikpädagogische und künstlerische Angebote.

Frank Hailer, Standortbetreuer des Deutschen Kinderhilfswerkes, erklärt: „Es ist ein wichtiges Anliegen des Deutschen Kinderhilfswerkes, Flüchtlingskindern bei ihrer Integration zu helfen und ihnen Räume und Orte anzubieten, an denen sie sich sicher und wertgeschätzt fühlen können. Denn geflüchtete Kinder und Jugendliche, die eine neue Heimat bei uns suchen, brauchen unsere besondere Unterstützung. Das ist ein tolles Projekt, das zur Nachahmung auffordert.“

Julia Becker, Koordinatorin Kinderprogramme der Stadtpiraten Freiburg e.V., fügt hinzu: „Unser Herzensanliegen von Stadtpiraten ist es, dass jedes der Kinder seinen unbezahlbaren und unverlierbaren Wert erkennt – und den des Anderen. Außerdem sollen Begegnungen und Freundschaften über kulturelle, religiöse und gesellschaftliche Schichten hinweg entstehen. Das Programm beim Herbstcamp bot den Rahmen, in welchem Kinder mit Fluchthintergrund und ohne miteinander ins Gespräch über das Leben, über Gott, Glaube, Werte und Freundschaft kamen. Außerdem boten vielfältige Workshops eine Plattform für die individuelle Weiterentwicklung ihrer Talente. In der Freispielzeit schlossen sich Kinder im bunten Treiben selbstständig zu Fußballmannschaften zusammen, Streitigkeiten wurden geschlichtet und eine freundschaftliche Atmosphäre ist entstanden. So war das Herbstcamp 2018 ein voller Erfolg für uns.“

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in den letzten fünf Jahren durch seine Förderfonds 1.983 Projekte mit insgesamt rund 6.116.000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, um Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunde Ernährung oder kinder- und jugendfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, Kita-Außengeländen oder Spielplätzen. Die Schaffung sinnvoller Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität, zu kultureller Bildung und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkte.

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