27.09.2017

Deutsches Kinderhilfswerk unterstützt Projekt „Unsere Schule-unsere SV“ in Berlin-Wannsee mit 3.000 Euro

Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt das Projekt „Unsere Schule-unsere SV“ des Wannseeforums Berlin mit 3.000 Euro. Ziel des Projektes ist es, dass die Klassensprecherinnen und Klassensprecher der Kastanienbaum-Grundschule in Berlin-Mitte sich und ihr Amt kennenlernen. An zwei Workshop-Tagen lernen die Teilnehmenden ihre Rechte und Pflichten und entwickeln gemeinsam erste Ideen, die sie in ihrer Schule umsetzen. Am praktischen Beispiel SV-Arbeit wird das neu Erfahrene und Erlebte ausprobiert. Die Schülerinnen und Schüler werden für die Chancen und Grenzen von Partizipation sensibilisiert, und es werden mit ihnen Wege der Projektumsetzung und der Kompromissbildung herausgearbeitet.

Dazu erklärt Michael Kruse, Regionale Koordination des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt sehr gerne das Projekt ‚Unsere Schule-unsere SV‘ des Wannseeforums Berlin. Denn es ist sehr wichtig, dass Kinder auch in der Schule Gelegenheiten und Möglichkeiten haben, sich und ihre Interessen einzubringen.“

Roman Fröhlich, Pädagogischer Leiter der Stiftung Wannseeforum, fügt hinzu: „Der Klassenrat und das Schülerparlament stehen für Demokratie in der Alltagskultur von Grundschülerinnen und Grundschülern. Damit die Gremien wirkungsvoll arbeiten können, braucht es ein wenig Handwerkszeug. Nicht nur das wollen wir vermitteln. Sondern auch dabei unterstützen, Vorhaben zu finden, die im Laufe eines Schuljahres umgesetzt werden können, so dass am Ende alle Schülerinnen und Schüler der Kastanienbaum-Grundschule sehen: Beteiligung zahlt sich aus.“

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in den letzten fünf Jahren durch seine Förderfonds 1.862 Projekte mit insgesamt rund 5.859.000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, um Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunde Ernährung oder kinder- und jugendfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, Kita-Außengeländen oder Spielplätzen. Die Schaffung sinnvoller Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität, zu kultureller Bildung und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkte.