17.06.2019

Deutsches Kinderhilfswerk unterstützt Projekt für geflüchtete Kinder und Jugendliche in Ludwigshafen mit 3.300 Euro

Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt die Initiative Lokale Agenda 21 Ludwigshafen e.V. bei ihrem Projekt „Kindertreff Wattstraße“ mit 3.300 Euro. Ziel des Projektes ist es, dass Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung durch integrative Bildungs- und Freizeitangebote individuell gefördert werden.

Dazu erklärt Michael Kruse, Regionale Koordination des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Es ist ein wichtiges Anliegen des Deutschen Kinderhilfswerkes, geflüchtete Mädchen und Jungen bei ihrer Integration zu unterstützen. Denn Kinder und Jugendliche, die eine neue Heimat bei uns suchen, brauchen unsere besondere Hilfe. Das ist ein tolles Projekt, das zur Nachahmung auffordert.“

Hans-Uwe Daumann, Vorstand ILA 21 Lu e.V., fügt hinzu: „Integration braucht Bildung. Der Kindertreff Wattstraße unterstützt die hier wohnenden Kinder und Jugendlichen, und gibt ihnen Zukunftschancen. Das Deutsche Kinderhilfswerk hat das zusammen mit weiteren Unterstützern möglich gemacht.“

Thomas Niklaus, Abteilungsleitung Regionenübergreifende Aufgaben im Bereich Jugendförderung und Erziehungsberatung, ergänzt: „Das Kinder- und Jugendbüro bietet mit dem Spielmobil stadtweit mobile Spiel- und Freizeitangebote, und konkretisiert damit das UN-Kinderrecht auf Spiel für alle Kinder. Der Kindertreff Wattstraße und das Spielmobil Rolli ergänzen sich in diesem Anliegen in einer sehr förderlichen Weise für die Mädchen und Jungen.“

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in den letzten fünf Jahren durch seine Förderfonds 1.983 Projekte mit insgesamt rund 6.116.000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, um Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunde Ernährung oder kinder- und jugendfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, Kita-Außengeländen oder Spielplätzen. Die Schaffung sinnvoller Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität, zu kultureller Bildung und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkte.

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