24.01.2018

Deutsches Kinderhilfswerk unterstützt Partizipationsprojekt in Weyhe mit 5.000 Euro

Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt das „Schülerpartizipationsprojekt“ der Gemeinde Weyhe mit 5.000 Euro. Ziel des Projektes ist es, Schülerinnen und Schülern der Kooperativen Gesamtschule Leeste im Rahmen eines pädagogischen Entwicklungsprozesses an den Umbauarbeiten ihrer Schule zu beteiligen. So wurden in einem Workshop gemeinsam Ideen entwickelt, wie die Schule kinderfreundlicher gestaltet werden kann, beispielsweise durch Rückzugsbereiche, offene Tisch- und Bankangebote für Gruppenarbeiten und Aufenthaltsbereiche für die Pausen.

Dazu erklärt Michael Kruse, Regionale Koordination des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt sehr gerne das ‚Schülerpartizipationsprojekt‘ in Weyhe. Denn hier werden Schülerinnen und Schüler bei den Umbaumaßnahmen ihrer Schule beteiligt und lernen so, wie Partizipation funktioniert und dass diese konkrete Auswirkungen auf ihre eigene Situation hat. Ein tolles Projekt, das zur Nachahmung auffordert.“

Rainer Patzelt, Gesamtschuldirektor der Kooperativen Gesamtschule Leeste, sagt: „Als Schulleiter begrüße ich, dass das Deutsche Kinderhilfswerk den Partizipationsprozess für die Gestaltung der KGS Leeste unterstützt und damit einen wertvollen Beitrag für die gesellschaftliche Teilhabe und Aktivierung unserer Schülerinnen und Schüler leistet.“

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in den letzten fünf Jahren durch seine Förderfonds 2.010 Projekte mit insgesamt rund 6.063.000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, um Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunde Ernährung oder kinder- und jugendfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, Kita-Außengeländen oder Spielplätzen. Die Schaffung sinnvoller Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität, zu kultureller Bildung und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkte.