11.01.2018

Deutsches Kinderhilfswerk unterstützt Medienprojekt in Braunschweig mit 3.900 Euro

Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt das Projekt „P2P Maker-Days“ des AWO Kreisverbandes Braunschweig mit 3.900 Euro. Ziel des Projektes ist es, Kindern und Jugendlichen sowohl Medienkompetenzen zu vermitteln, als auch sie zu befähigen, eigene Workshops anzubieten. In Kursen und Tagesaktionen werden Programmierkenntnisse und Grundlagen des 3D-Druckes ebenso vermittelt, wie erste Schritte im Bereich der Robotik. Zur Dokumentation und zum Nachmachen werden alle Inhalte auf einem durch die Jugendlichen betreuten YouTube-Kanal als „Erklärvideos“ veröffentlicht.

Dazu erklärt Michael Kruse, Regionale Koordination des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt sehr gerne das Projekt ‚P2P Maker-Days‘ in Braunschweig. Denn es ist sehr wichtig, dass Kinder und Jugendliche möglichst frühzeitig Medienkompetenzen erwerben. So werden nicht nur Neugier und Wissen gefördert, sondern auch Fähigkeiten erworben, von denen sie in Schule und später im Berufsleben profitieren können. Ein tolles Projekt, das zur Nachahmung auffordert.“

Stefan Schaper, Medienreferent des AWO Kreisverbandes Braunschweig, fügt hinzu: „Als offene Kinder- und Jugendarbeit ist für uns, neben der Vermittlung von digitaler Kompetenz, der Beteiligungsansatz sehr wichtig. Kinder und Jugendliche haben zahlreiche Kompetenzen, die sie in klassischen Bildungsbezügen oftmals nur schwer zeigen oder einsetzen können. Für uns ist es daher der Peer-Ansatz im Projekt ‚P2P Maker-Days‘ besonders wichtig.“

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in den letzten fünf Jahren durch seine Förderfonds 2.010 Projekte mit insgesamt rund 6.063.000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, um Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunde Ernährung oder kinder- und jugendfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, Kita-Außengeländen oder Spielplätzen. Die Schaffung sinnvoller Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität, zu kultureller Bildung und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkte.