22.11.2019

Deutsches Kinderhilfswerk unterstützt Mädchen-Projekt in Kiel mit 3.050 Euro

Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt den Treffpunkt für Mädchen und Frauen der AWO in Kiel bei seinem Projekt „Die geheime Zutat: Selbstbewusstsein“ mit 3.050 Euro. Bei dem Projekt kochen Mädchen und junge Frauen nicht nur gemeinsam und schreiben ein Kochbuch, sondern diskutieren auch über den Schlankheitswahn, der durch die Medien vermittelt wird, und machen sich Gedanken über eine zukünftige Berufsausbildung.

Dazu erklärt Michael Kruse, Regionale Koordination des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Die Stärkung der Persönlichkeit von Mädchen steht bei diesem Projekt im Mittelpunkt. Es ist ein wichtiges Anliegen des Deutschen Kinderhilfswerkes, dass insbesondere Mädchen ermutigt werden, sich mit ihren individuellen Wünschen, Fragen und Ängsten auseinanderzusetzen. Das ist ein tolles Projekt, das zur Nachahmung auffordert.“

Susanne Lohmar, Betriebsleiterin des AWO-Treffpunktes für Mädchen und Frauen, fügt hinzu: „Partizipation wird in diesem Projekt großgeschrieben. Angefangen beim Verfassen dieses Antrages, über die demokratische Planung der Inhalte, der Durchführung und der Auswertung haben die Mädchen ‚den Hut auf‘. Als synergetischen Effekt konnten wir als Übungsleiterin eine ehemalige Besucherin gewinnen, die zurzeit die Ausbildung zur Erzieherin absolviert. Bei diesem Projekt sind sich alle einig: ‚Wir machen nur, was wir wirklich wollen und wozu wir Lust haben!‘“

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in den letzten fünf Jahren durch seine Förderfonds 1.983 Projekte mit insgesamt rund 6.116.000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, um Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunde Ernährung oder kinder- und jugendfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, Kita-Außengeländen oder Spielplätzen. Die Schaffung sinnvoller Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität, zu kultureller Bildung und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkte.