25.10.2019

Deutsches Kinderhilfswerk unterstützt Jugendwerk des Ev.-Luth. Kirchenkreises Schleswig-Flensburg mit 4.000 Euro

Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt das Jugendwerk des Ev.-Luth. Kirchenkreises Schleswig-Flensburg bei seinem Projekt „Jugendwahlen im Kirchenkreis Schleswig-Flensburg“ in Kappeln mit 4.000 Euro. Ziel des Projektes ist es, durch die Bildung einer Jugendvertretung im Kirchenkreis Schleswig-Flensburg und durch eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit auf die Mitbestimmungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in der Kirche aufmerksam zu machen.

Dazu erklärt Dirk Dillmann, Geschäftsführer der Sportpiraten und Leiter der Kontaktstelle des Deutschen Kinderhilfswerkes in Flensburg: „Es ist ein besonderes Anliegen des Deutschen Kinderhilfswerkes, die Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen auszubauen. Und das macht das Jugendwerk des Ev.-Luth. Kirchenkreises Schleswig-Flensburg auf vorbildliche Art und Weise. Das ist ein tolles Projekt, das zur Nachahmung auffordert, und deshalb gefördert wird.“

Andrea Stoltenberg, Leiterin des Jugendwerkes des Ev.-Luth. Kirchenkreises Schleswig-Flensburg, fügt hinzu: „Wir haben die Vorteile unserer ‚digitalen Welt‘ genutzt, um Kinder und Jugendliche über eine weite ländliche Fläche zu informieren und zu beteiligen. Hieraus ist eine engagierte Jugendvertretung entstanden. Mit dem Smartphone, einem der wichtigsten Gegenstände für Jugendliche, lässt sich Partizipation umsetzen, es kann jedoch wirkliche Begegnungen nicht ersetzen, aber Anregungen zur Begegnung schaffen und für Vernetzung sorgen.“

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in den letzten fünf Jahren durch seine Förderfonds 1.983 Projekte mit insgesamt rund 6.116.000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, um Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunde Ernährung oder kinder- und jugendfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, Kita-Außengeländen oder Spielplätzen. Die Schaffung sinnvoller Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität, zu kultureller Bildung und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkte.