26.09.2020

Deutsches Kinderhilfswerk unterstützt Jugendpolitikprojekt in Malchow mit 5.000 Euro

Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt das Jugendpolitikprojekt „Für unsere Region – Beteiligung ernst nehmen!“ des Kreisjugendrings Malchow mit 5.000 Euro. Im Rahmen des Projekts werden weitere Kinder und Jugendliche für die Mitwirkung im Kinder- und Jugendparlament Malchow gewonnen. So lernen sie ein demokratisches Miteinander und entwickeln ein positives Gefühl für ihre Heimatregion.

Dazu erklärt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt sehr gerne das Jugendpolitikprojekt in Malchow. Es ist ein besonderes Anliegen des Deutschen Kinderhilfswerkes, die Beteiligung von Kindern zu fördern. Und wo kann man Mitbestimmung besser üben als in seinem Heimatort? Das ist ein tolles Projekt, das zur Nachahmung auffordert.“

Hanna Suhr, Vorsitzende des Kinder- und Jugendparlaments der Inselstadt Malchow ist seit Beginn der Gründung dabei: „Mir ist es wichtig, dass sich die Kinder und Jugendlichen für die Stadtpolitik interessieren und sich für ihre Anliegen einsetzen.“

Tim Heinsel, Mitglied im Vorstand, sieht im Kinder- und Jugendparlament eine besondere Chance für die Kinder und Jugendlichen der Inselstadt sich aktiv ins Stadtgeschehen und in der Stadtpolitik zu beteiligen, ihre Meinung zu sagen und etwas zu verändern.

Drei große Projekte sind auf den Weg gebracht: die Planung eines Jugendtreffs, die künstlerische Gestaltung der Pausenhofüberdachung der Fleesenseeschule und die Entwicklung einer digitalen Ferienjobbörse.

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in letzten fünf Jahren durch seine Förderfonds 1.956 Projekte mit insgesamt rund 6.602.000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, um Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunde Ernährung oder kinder- und jugendfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, Kita-Außengeländen oder Spielplätzen. Die Schaffung sinnvoller Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität, zu kultureller Bildung und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkte.