17.08.2020

Deutsches Kinderhilfswerk unterstützt Inklusionsprojekt in Ennigerloh mit 10.000 Euro

Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt das Inklusionsprojekt „Inklusives Karussell für Begegnungsraum Schulweg“ in Ennigerloh mit 10.000 Euro. Mit der Förderung soll unter Beteiligung der Kinder und Jugendlichen ein inklusives Karussell angeschafft werden, das von Kindern mit und ohne Behinderung gemeinsam genutzt werden kann.

Dazu erklärt Michael Kruse, Regionale Koordination des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Das Projekt hat uns von Anfang an überzeugt. Hier wird besonderen Wert auf das Miteinander von Kindern mit und ohne Behinderung gelegt. Außerdem werden die Kinder in die Planung und Umsetzung des Vorhabens mit einbezogen. Das ist ein tolles Projekt, das zur Nachahmung auffordert.“

Wiebe Erdmanski-Sasse von der Stadt Ennigerloh fügt hinzu: „Ich freue mich besonders für die vielen Kinder, die an dem Projekt intensiv mitgewirkt haben, dass wir das inklusive Karussell trotz Corona dank der Spende des Deutschen Kinderhilfswerks dieses Jahr noch aufstellen können. Aber ohne das große Engagement unserer ehrenamtlichen Inklusionsbeauftragten Frau Schmelter und des Arbeitskreises Inklusion wäre das ganze Projekt nicht möglich gewesen.“

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in den letzten fünf Jahren durch seine Förderfonds 1.956 Projekte mit insgesamt rund 6.602.000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, um Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunde Ernährung oder kinder- und jugendfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, Kita-Außengeländen oder Spielplätzen. Die Schaffung sinnvoller Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität, zu kultureller Bildung und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkte.