13.06.2018

Deutsches Kinderhilfswerk unterstützt Ernährungsprojekt in Naundorf mit 2.000 Euro

Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt das Projekt „Küchenzauber-Quatsch mit Soße“ in Naundorf mit 2.000 Euro. Ziel des Projektes ist es, Kinder und Jugendliche an das Thema gesunde Ernährung heranzuführen – mit einer Kräuterschnecke, Hochbeeten und Beerenhecken, die von den Kinder selbst gesät, gepflegt und geerntet werden.

Dazu erklärt Michael Kruse, Regionale Koordination des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Es ist ein besonderes Anliegen des Deutschen Kinderhilfswerkes, die gesundheitliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Denn das Ernährungsverhalten wird bereits im Kindesalter erlernt und gebildet. Die hier erworbenen Ernährungsmuster behalten Kinder und Jugendliche oft ein Leben lang. Bei dem Projekt ‚Küchenzauber-Quatsch mit Soße‘ werden die Kinder in allen Phasen des Projektes beteiligt und einbezogen. Sie lernen die Einsatzmöglichkeiten von Kräutern, und wie Obst und Gemüse im Jahresverlauf wächst und gedeiht. Auch das gemeinsame Arbeiten und Erleben in der Küchen spielt eine große Rolle. Ein tolles Projekt, das zur Nachahmung auffordert.“

Annett Erdmann, Umweltverein Grüne Welle, fügt hinzu: „Wir freuen uns sehr über die finanzielle Unterstützung des Deutschen Kinderhilfswerkes. In unserem Projekt sind Kinder mit Spaß und Freude dabei und lernen viele Arbeitsschritte kennen, bis das Essen auf dem Teller ist. Es ist toll, dass unser Projekt im strukturschwachen ländlichen Raum wieder unterstützt wird.“

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in den letzten fünf Jahren durch seine Förderfonds 2.010 Projekte mit insgesamt rund 6.063.000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, um Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunde Ernährung oder kinder- und jugendfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, Kita-Außengeländen oder Spielplätzen. Die Schaffung sinnvoller Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität, zu kultureller Bildung und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkte.