12.03.2020

Deutsches Kinderhilfswerk unterstützt Ernährungsprojekt in Frankfurt-Höchst mit 2.000 Euro

Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt das Ernährungsprojekt „Gesund und kreativ kochen im Café Escabana“ des Junularo e.V. in Frankfurt-Höchst mit 2.000 Euro. Basierend auf einer Umfrage unter den Schülerinnen und Schülern der Helene-Lange-Schule wurde dort eine Küchen-AG gegründet. Und so kann mit einfachen und leicht erlernbaren Rezepten und Speisen den Kindern und Jugendlichen jetzt eine gesunde Ernährungsweise nahe gebracht werden.

Dazu erklärt Michael Kruse, Regionale Koordination des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt sehr gerne das Ernährungsprojekt in Frankfurt-Höchst. Es ist ein besonderes Anliegen des Deutschen Kinderhilfswerkes, die gesundheitliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Denn das Ernährungsverhalten wird bereits im Kindesalter erlernt und gebildet. Die hier erworbenen Ernährungsmuster behalten Kinder und Jugendliche oft ein Leben lang. Bei dem Projekt in Frankfurt-Höchst lernen die Kinder, wie wichtig eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist. Ein tolles Projekt, das zur Nachahmung auffordert.“

Victoria Jürgens, Projektleiterin von Junularo e.V., fügt hinzu: „Es ist schön zu sehen, dass die Schülerinnen und Schüler so viel Spaß an der Koch-AG haben. Die AG ist eine gelungene Kombination aus Rezepte ausprobieren, sich über Essgewohnheiten austauschen und das Essen gemeinsam genießen.“

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in den letzten fünf Jahren durch seine Förderfonds 1.956 Projekte mit insgesamt rund 6.602.000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, um Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunde Ernährung oder kinder- und jugendfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, Kita-Außengeländen oder Spielplätzen. Die Schaffung sinnvoller Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität, zu kultureller Bildung und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkte.