08.09.2017

Deutsches Kinderhilfswerk unterstützt Beteiligungsprojekt in Weimar mit 4.875 Euro

Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt das Projekt „Let´s Party(i)zipate“ des Vereins Mini Verlag der Buchkinder_Weimar e.V. mit 4.875 Euro. Ziel des Projektes ist es, dass Kinder und ihre Interessen stärker wahrgenommen werden. So soll zum Beispiel der Zwiebelmarkt für Kinder geöffnet werden. Die „Modernisierung“ des Zwiebelmarktes durch die kleinen Besucher wird unter anderem durch den Druck von künstlerischen Postkarten entwickelt. Ferner wird ein Stempelwettbewerb, der die entstandenen Postkarten schmücken soll, und ein Onion-Kicker-Battle ausgerufen. Die angeschlossenen Kinder und Jugendlichen haben Ideen, wie zum Beispiel eine Cocktail Bar und eine Beauty Lounge „TussiZone“ für das Kinderprogramm entwickelt und ausgearbeitet.

Dazu erklärt Michael Kruse, Regionale Koordination des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt sehr gerne das Projekt ‚Let´s Party(i)zipate‘ in Weimar. Denn es ist sehr wichtig, dass Kinder von Anfang Gelegenheiten und Möglichkeiten haben, sich und ihre Interessen einzubringen. Das ist ein gesellschaftlich bedeutendes Projekt, das zur Nachahmung auffordert.“

Yasmina Budenz, Mini Verlag der Buchkinder_Weimar e.V., fügt hinzu: „Diese Gruppe von außerordentlich motivierten und engagierten Kindern und Jugendlichen hat eine phantastische Arbeit geleistet. Es war eine Freude, diese Ideen an potentielle Unterstützer weiterzureichen, um diese letztendlich für die tatsächliche Umsetzung zu gewinnen und ins Boot zu holen. Ich hoffe, dass die Gruppe nun nachhaltig gestärkt aus dieser Arbeit voller Stolz herausgeht und selbstbewusst auf die geleistete Arbeit zurückblickt und erkennt, was Beteiligung schaffen kann.“

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in den letzten fünf Jahren durch seine Förderfonds 1.862 Projekte mit insgesamt rund 5.859.000 Euro unterstützt. Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, um Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunde Ernährung oder kinder- und jugendfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, Kita-Außengeländen oder Spielplätzen. Die Schaffung sinnvoller Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität, zu kultureller Bildung und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkte.