12.01.2016

Deutsches Kinderhilfswerk unterstützt Anti-Mobbing-Aktion beim Hero Cup 2016 in Hamburg

Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt die Anti-Mobbing-Aktion „NameChanger“ im Rahmen des Hero Cup 2016 am Samstag in der Barclaycard Arena in Hamburg. Bei dieser Aktion tragen bekannte Fußballspieler anstelle ihrer echten Namen ihre alten Spitznamen, mit denen sie als Kinder gehänselt oder aufgezogen wurden, auf den Trikots. Damit soll jungen Mobbing-Opfern gezeigt werden, dass sie nicht allein sind und es möglich ist, Mobbing erfolgreich zu überwinden. Bei der Aktion „NameChanger“ laufen u.a. Christoph Metzelder, Richard Golz, Ivan Klasni? und Stefan Schnoor auf.

„Gerüchte verbreiten, Andere lächerlich machen oder Andeutungen, die den Ruf unterminieren, jeder kennt das. Insbesondere durch die sozialen Netzwerke ist in den vergangenen Jahren ein Phänomen entstanden, das eine intensive Aufklärung erfordert. Daher begrüßen wir die Unterstützung von prominenten Fußballspielern, die mit der Aktion ‚NameChanger‘ auf kreative Weise Betroffenen wirksam zur Seite stehen. Mit seinem Förderfonds hat das Deutsche Kinderhilfswerk die Möglichkeit, Schulen, Vereine oder Initiativen von Jugendlichen selbst, die sich im Rahmen von Projekten gegen Mobbing einsetzen, finanziell zu unterstützen. Ein Fokus liegt hier im Bereich der Partizipation der Betroffenen sowie beim Peer-to-Peer-Ansatz. So konnten wir in den letzten Jahren zahlreiche sehr gelungene Projekte unterstützen, bei denen die Kinder und Jugendlichen selbst aktiv wurden“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Insgesamt hat das Deutsche Kinderhilfswerk in den letzten fünf Jahren durch seinen Förderfonds 1.740 Projekte mit insgesamt rund 5.276.000 Euro unterstützt. Durch den Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen wie der Entwicklung demokratischer Lebensformen und Umweltbewusstsein, kinderfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, im Kita-Außengelände oder bei Spielplätzen. Die Schaffung sinnvoller Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkt.