01.06.2022

Deutsches Kinderhilfswerk hilft 50 Schulkindern in Salzgitter

Das Deutsche Kinderhilfswerk verteilt heute in Salzgitter 50 Schulranzen an Erstklässlerinnen und Erstklässler. Damit soll Kindern aus finanziell schwierigen Verhältnissen ein guter Schulstart ermöglicht werden. Die Schulranzen sind gefüllt mit Federmappen, Buntstiften, Schulheften und einem Sportbeutel.

Claudia Keul, Stabstelle Kindernothilfe und Förderung des Deutschen Kinderhilfswerkes, betont: „Jedes Kind hat das Recht auf eine gute Schulbildung. Dabei ist der erste Schultag für jedes Kind ein ganz besonderes Ereignis. Doch viele Familien können sich die teure Schulausstattung wie Ranzen, Federmäppchen und Turnbeutel nicht leisten. Eltern haben in der Corona-Pandemie ihre Arbeit verloren oder mussten in Kurzarbeit gehen. Mit unserer Schulranzenaktion wollen wir Kindern aus einkommensschwachen Familien den Schulalltag erleichtern, damit sie ihren Spaß am Lernen behalten. Gerade sie haben es in der Schule meist schwerer als andere Kinder.“

Den besonderen Rahmen für diese Spendenaktion bietet in Salzgitter die Stadtbibliothek. Außer einem hochwertigen Schulranzen erhalten die Kinder einen kostenfreien Leseausweis und können bei einer kleinen Bastelaktion in die Vielfalt der Angebote hineinschnuppern. „Damit möchten wir Kinder und Eltern einladen, die Stadtbibliothek auch weiterhin als Ort der Bildung, Kultur und Begegnung zu besuchen“, sagt Sylvia Fiedler von der Kontaktstelle Salzgitter des Deutschen Kinderhilfswerkes und Leiterin der Stadtbibliothek. „Es ist wunderbar, zu sehen, wie fasziniert die Kinder vom Ambiente in unserem Haus sind und wie glücklich sie der Schulranzen macht. Ich bin sehr dankbar, dass das Deutsche Kinderhilfswerk mit der Spende diese Aktion möglich macht.“

Soziale Sicherheit und Bildungsgerechtigkeit für Kinder sollten in einer der reichsten Industrienationen der Welt eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Die Realität sieht aber seit vielen Jahren anders aus. In Deutschland wächst jedes fünfte Kind in Armut auf und vielfach entscheidet der Geldbeutel der Eltern über die Bildungschancen von Kindern. Vielen Kindern fehlt es an elementaren Dingen wie einem Schulranzen oder einem Federmäppchen. Hier hilft das Deutsche Kinderhilfswerk nicht nur durch Unterstützung von Projekten und Initiativen, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben, sondern auch durch unbürokratische Hilfe, wie mit seiner jährlichen Schulranzenaktion. Dabei wurden bisher über 25.000 Schulranzen im Wert von mehr als vier Millionen Euro an Kinder in ganz Deutschland verteilt. Die Schulranzen sind mit Utensilien wie einem Turnbeutel, Schreibmaterialien und Lese- und Lernheften gefüllt.