Uwe Kamp

Pressesprecher

030-308693-11

28.05.2013

Viele attraktive Angebote für Kinder und Jugendliche in Dresden zum Weltspieltag 2013

Mit vielen attraktiven Mitmachangeboten für Familien und Kinder beteiligen sich zahlreiche Vereine, Verbände und Organisationen aus Dresden am bundesweiten Weltspieltag 2013. So können beim Kinder- und Jugendzirkus KAOS Interessierte Zirkuskünste wie Jonglieren, Balancieren und Akrobatik ausprobieren, das Kinder- und Jugendhaus INSEL bietet unter dem Motto „Mensch-Ärgere-Dich-Nicht“ Mit-Mach-Spiele an und das Spielmobil Wirbelwind startet einen Wettbewerb mit Büroklammerkreiseln. Dresden ist in diesem Jahr die Partnerkommune des Deutschen Kinderhilfswerkes beim Weltspieltag, der vor Ort von der Projektschmiede organisiert und durchgeführt wird.Der Weltspieltag steht in Deutschland und bei Partnern in Österreich und der Schweiz in diesem Jahr unter dem Motto „Spielen bildet!“. Mit dem Weltspieltag will das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit seinen rund 200 Partnern im „Bündnis Recht auf Spiel“ die Bedeutung des freien Spiels für Kinder ins Bewusstsein rufen und fordert gleichzeitig mehr Unterstützung für Konzepte ganzheitlichen Lernens. Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert zum heutigen Weltspieltag ein Umdenken in der Ausgestaltung des deutschen Schulalltags. Mit einer stärkeren Integration des Spiels in den Schulalltag sollen die freien Entfaltungsmöglichkeiten von Kindern in Bildungseinrichtungen gefördert werden, um sie in ihrer emotionalen und kognitiven Entwicklung zu unterstützen. Dazu müssen sich nach Ansicht des Deutschen Kinderhilfswerkes vor allem die Schulen der Frage stellen, wie sie bei zunehmendem Ganztagsbetrieb dem Bedürfnis der Kinder nach Spiel, Freizeit, Ruhe und Erholung im Sinne des Artikels 31 der UN-Kinderrechtskonvention gerecht werden können. Rund um den Weltspieltag finden in mehr als 100 Kommunen rund 250 Aktionen statt, die vor Ort von öffentlichen Einrichtungen, Vereinen und Nachbarschaftsinitiativen durchgeführt werden. Die Schirmherrschaft über den Weltspieltag 2013 hat die Kinderkommission des Deutschen Bundestages übernommen, Botschafter ist der Fernsehmoderator und Autor Ralph Caspers.„Beim Spielen lernen Kinder anders als in der Schule, und sie lernen anderes als in der Schule. Beim Spielen lernen Kinder freiwillig und mit Spaß, über Versuch und Irrtum, ohne Versagensängste. Spielen und Lernen sind keine Gegensätze, sondern eng miteinander verknüpft. Die Vereinten Nationen sehen das Recht auf Spiel als so wichtig an, das sie es als spezielles Kinderrecht in die UN-Kinderrechtskonvention geschrieben haben. Es ist wichtig, dass Kinder ihre Potentiale viel breiter entfalten, und dazu gehören auch motorische und soziale Kompetenzen, die sie im Spiel entwickeln können. Wir freuen uns über viele öffentlichkeitswirksame Aktionen in ganz Deutschland, die auf die Notwendigkeit des freien Spiels aufmerksam machen“, erklärt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.„Ich freue mich als Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden sehr, dass wir in diesem Jahr Partnerkommune des Deutschen Kinderhilfswerkes sind. So gibt es beispielsweise bei uns Aktionen des Spielmobils Wirbelwind, bei denen sich bestimmt viele Kinder beteiligen werden. Toleranz gegenüber spielenden Kindern ist nicht selbstverständlich sondern bleibt eine wichtige Aufgabe, nicht nur für politische Gremien und Entscheidungsträger, sondern auch für Eltern, Nachbarn und Anwohner“, betont Helma Orosz, Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden.„Kinder haben ein Recht auf freies Spiel – in der Schule, der Kita und auch im öffentlichen Raum. Immer wieder gibt es Klagen über Lärmstörungen durch spielende Kinder. Spielplätze oder Kindergärten werden daraufhin streng reglementiert oder geschlossen. Dabei sollten Kinder nicht an den Rand gedrängt, sondern mitten in der Gesellschaft – einen durchaus hörbaren – Platz haben! Kinder brauchen in einer reglementierten und durchgetakteten Zeit wie unserer Räume, um einfach sie selbst sein zu können“, betont die Kinderkommission des Deutschen Bundestages.„Ich kenne viele Kinder, die einen volleren Terminkalender haben als ich. Fürs Spielen bleibt da kaum noch Zeit. Das ist übel, denn durchs Spielen lernen Kinder die Welt um sie herum kennen. Sie entwickeln dabei ganz nebenbei wichtige motorische, kognitive und soziale Fähigkeiten. Und das merken sie nicht einmal. Deshalb müssen wir mehr als bisher dafür sorgen, dass Kinder spielen können“, unterstreicht Ralph Caspers, Botschafter des Weltspieltages.Das Deutsche Kinderhilfswerk rechnet zum Weltspieltag bundesweit mit vielen hundert Spiel- und Mitmachaktionen. In einigen Städten werden ganze Straßen gesperrt und zu einer Spielstraße umfunktioniert. Da kann dann nach Herzenslust gespielt, getobt und Rad gefahren werden kann. Vielerorts wird es Sport- und Bewegungsangebote geben oder Malaktionen bis hin zu Riesenseifenblasen. Es gibt Trommelworkshops, Spielstationen mit Geschicklichkeitsspielen und Spielen aus Omas und Opas Zeiten oder Schatzkisten basteln für Kinderrechte.Der Weltspieltag 2013 wird in Deutschland und bei Partnern in Österreich und der Schweiz zum sechsten Mal ausgerichtet. Zum Weltspieltag sind Schulen und Kindergärten, öffentliche Einrichtungen, Vereine und Nachbarschaftsinitiativen aufgerufen, in ihrer Stadt oder Gemeinde eine witzige, beispielgebende und öffentlichkeitswirksame Spielaktion durchzuführen. Die Partner sind vor Ort für die Durchführung ihrer Veranstaltung selbst verantwortlich. Das Deutsche Kinderhilfswerk stellt umfangreiche Aktionsmaterialien zum Weltspieltag zur Verfügung, darunter ein Postkartenpuzzle zum diesjährigen Motto oder das Spielheft mit Spielanregungen. Weitere Informationen unter www.weltspieltag.de.

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Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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