Uwe Kamp

Pressesprecher

030-308693-11

28.10.2008

Krüger: Vorrang für die Bekämpfung der Kinder- und Jugendarmut

Heute verabschiedet die Bundesregierung den Armuts- und Reichtumsbericht. Dazu erklärt der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes Thomas Krüger: “Jede Art von Armut muss bekämpft werden. Eine reiche Gesellschaft, die sich Armut – welcher Provenienz auch immer – leistet, ist eine ungerechte Gesellschaft. Angesichts der aktuellen Zahlen, 3 Millionen Kinder und Jugendliche leben in Deutschland in Armut, fordert das Deutsche Kinderhilfswerk die vorrangige Bekämpfung der Kinder- und Jugendarmut in Deutschland. Besonders die Armut der über 14 jährigen hat ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Deshalb fordert das Deutsche Kinderhilfswerk ein umfangreiches Massnahmenpaket, das aber auch zeitnah umgesetzt wird. Kinder und Jugendlichen müssen entsprechend der UN-Kinderrechtskonvention endlich wieder lebenswerte Perspektiven in unserem Land haben. Sorgen Sie dafür, handeln Sie jetzt, noch ist es nicht zu spät!“

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat dazu einen Forderungskatalog entwickelt: 1. Nationales Programm zur Bekämpfung der Kinderarmut, 2. Materielle Verteilungsgerechtigkeit herstellen,
3. Mitbestimmungs- und Mitwirkungschancen schaffen, 4. Bildungschancen sicherstellen,
5. Betreuungsqualitäten steigern, 6. gezielte Förderung von Migrantenkindern, 7. Gesundes Aufwachsen ermöglichen.

Bei Rückfragen: Michael Kruse, Pressesprecher und stellvertretender Bundesgeschäftsführer (Tel.: 030/308693-11, E-Mail: kruse@dkhw.de)


Das Deutsche Kinderhilfswerk setzt sich bundesweit für mehr Chancen für alle Kinder in Deutschland ein. Mit der Initiative „Chancen spenden“ (www.chancen-spenden.de) unterstützt es insbesondere sozial benachteiligte Kinder. „Jede kleine und große Spende ist beim Deutschen Kinderhilfswerk herzlich willkommen, um so einen wichtigen Beitrag zur Überwindung der
Kinderarmut und für mehr Chancengleichheit in Deutschland zu leisten“, so Brückner weiter.

Das Deutsche Kinderhilfswerk (www.dkhw.de), Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland, wurde 1972 in München gegründet. Als Initiator und Förderer setzt sich der gemeinnützige Verein seit über 35 Jahren für die Umsetzung der Rechte der Kinder in Deutschland ein.

Bitte helfen Sie: Spendenkonto 333 11 11, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 100 205 00
Spenden können Sie aber auch unter www.dkhw.de oder www.chancen-spenden.de
oder in die Spendendose in Ihrer Nähe

Bei Rückfragen: Michael Kruse, Pressesprecher (030/30 86 93 11


Pressemitteilung als PDF downloaden

Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
Telefon: 030-308693-11
Mobil: 0160-6373155
Fax: 030-2795634
Mail: presse@dkhw.de
Internet: www.dkhw.de
Facebook: www.facebook.com/dkhw.de
Twitter: @DKHW_de
Instagram: deutscheskinderhilfswerk_e.v

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

Sie möchten Kinder unterstützen und dies noch in diesem Jahr steuerlich geltend machen?

In diesem Fall können Sie Ihre Spende bis 30.12. per Kreditkarte oder PayPal tätigen oder direkt an uns überweisen. (Bitte beachten Sie die Bearbeitungszeiten Ihrer Bank.)

Lastschriftzusagen können wir aus betrieblichen Gründen erst Anfang 2023 wieder bearbeiten.

Wir danken für Ihr Verständnis – und vor allem für Ihre Unterstützung!

Jetzt Helfen