Uwe Kamp

Pressesprecher

030-308693-11

18.08.2016

Kinderrechteprojekt „Kinderreporter 2016 - Kinder haben was zu sagen!“ des Deutschen Kinderhilfswerkes: Kinder aus Leipzig sind mit dabei

Zwei Kinder aus Leipzig sind für das Kinderrechteprojekt „Kinderreporter 2016 - Kinder haben was zu sagen!“ des Deutschen Kinderhilfswerkes ausgewählt worden. Bei diesem Projekt befragt die Kindergruppe Menschen in ihrer Stadt zu Themen, die sie bewegen und bei denen sie Veränderungen in ihrem Wohnumfeld erreichen wollen. Die 12-jährige Annika und die 10-jährige Fenja haben sich für das Thema „Zwangsentmietung“ entschieden. Die beiden finden es ungerecht, dass es immer wieder Vermieter gibt, die Familien mit Kindern die Wohnung kündigen, um das Haus zu sanieren und dann teuer zu verkaufen. Dabei schrecken Vermieter nach Ansicht der beiden auch nicht davor zurück, mit unlauteren Mitteln den Auszug zu erzwingen.

Beworben hatten sich die beiden mit einem kurzen Video, bei dem sie das Thema Zwangsentmietung von Familien mit Kindern eindrucksvoll dargestellt haben. Neben den beiden Kindern aus Leipzig sind noch Kinderreporter aus Berlin, Bremen, Coesfeld, Magdeburg und Salzgitter bei diesem Projekt mit dabei. Die Bewerbungsvideos sind unter <link http: www.dkhw.de kinderreporter external-link-new-window external link in new>www.dkhw.de/kinderreporter sowie unter <link http: juki.de neuigkeiten external-link-new-window external link in new>www.juki.de/kinderreporter zu sehen.

„Kinder und Jugendliche haben was zu sagen, wir müssen ihnen nur zuhören. Bei diesem Projekt engagieren sich Kinder und Jugendliche für ein Thema, das ihnen unter den Nägeln brennt und bei dem sie in ihrem Wohnumfeld Veränderungen erreichen wollen. Die beiden jungen Leipzigerinnen werden jetzt Menschen in Leipzig zum Thema Zwangsentmietung befragen. Wir als Kinderrechtsorganisation werden sie dabei unterstützen, sich hierzu Gehör zu verschaffen“, sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes. „Wir werden die Kinderreporter-Gruppe dann zum Weltkindertagsfest im September dieses Jahres in Berlin zu einem Workshop einladen, damit sie sich mit den anderen Kinderreportern über Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig Hilfestellungen für die Fortführung der Befragungen geben können. Im November werden die Umfrageergebnisse dann in Leipzig im Rahmen einer Kinderpressekonferenz vorgestellt und mit Politikerinnen und Politikern sowie Entscheidungsträgern aus der Verwaltung diskutiert“, so Hofmann weiter.

Das Projekt „Kinderreporter 2016 - Kinder haben was zu sagen!“ wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

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