Uwe Kamp

Pressesprecher

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19.12.2018

Gemeinschaftsaktion „SpielRäume schaffen“ knackt Eine-Million-Euro-Marke

Die Gemeinschaftsaktion „SpielRäume schaffen“ der Bremer Sozialsenatorin und des Deutschen Kinderhilfswerkes hat Spielprojekte im Wert von über einer Million Euro gefördert. Mit seinem Antrag für eine neue Seilkletterpyramide hatte der Schulverein der Grundschule in Vahr die Eine-Millionen-Euro-Marke überschritten. Bei dem Projekt gab es vorab eine umfangreiche Schülerbeteiligung, bei der Ideen für die Neugestaltung des Schulhofs gesammelt wurden.

„Die Gemeinschaftsaktion ‚SpielRäume schaffen‘ trägt wesentlich dazu bei, aus Bremen eine kinderfreundliche bespielbare Stadt zu machen. Gerade Kinder, die in Städten aufwachsen, brauchen öffentliche Freiräume, in denen sie frei spielen, sich ausprobieren und die Natur entdecken können. Denn Kinder haben ein Recht auf Spiel. So entdecken sie die Welt. Wir freuen uns sehr, mit der Gemeinschaftsaktion in Bremen nun Projekte für insgesamt über eine Million Euro gefördert zu haben. Wichtigster Aspekt der Projekte bleibt dabei immer die Beteiligung der Kinder. Denn sie sind Expertinnen und Experten, wenn es ums Thema Spielen geht“, sagt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Das freie Spiel, draußen, im Wohnumfeld oder in der Natur, wird für Kinder immer unerreichbarer“, erklärt Bremens Sozialsenatorin Anja Stahmann. „Dabei belegen viele Untersuchungen den hohen Stellenwert, den das spontane freie Spiel draußen für die geistige und motorische Entwicklung von Kindern hat. Wir sind gut beraten, Kindern diese Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Wer die Stadt noch mit Kinderaugen betrachten kann, muss einräumen: Ohne den Fonds wäre sie ein ganzes Stück grauer.“

Seit 1997 unterstützt der Fonds Anwohner- und Elterninitiativen in Bremen dabei, wohnortnahe Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche im öffentlich zugänglichen Raum zu schaffen. Seit Bestehen des Förderfonds wurden knapp 400 Anträge für 270 Projekte bewilligt. Außer der nun erreichten einer Million Euro konnten aus den jeweiligen Eigenmitteln der Antragsteller sowie aus Drittmitteln insgesamt über 5,7 Millionen Euro für Spielraumprojekte akquiriert und für die Kinder und ihr Recht auf Spiel eingesetzt werden.

Auch im neuen Jahr möchte die Gemeinschaftsaktion wieder viele Projekte fördern. Anträge an den Förderfonds können von Anwohner- und Elterninitiativen gestellt werden, außerdem von Sportvereinen, Kirchengemeinden, Schulvereinen, Kindergruppen und Kitas, die ihr Außengelände öffentlich zugänglich machen und so die jeweiligen Stadtteile mit Spielflächen bereichern. Unterstützung und Beratung sowie weitere Informationen gibt es beim Verein SpielLandschaftStadt e.V. (www.spiellandschaft-bremen.de)

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Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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