Uwe Kamp

Pressesprecher

030-308693-11

27.09.2012

Fachtagung des Deutschen Kinderhilfswerkes in Bremen zur stärkeren Integration des Spiels in den Schulalltag

Das Deutsche Kinderhilfswerk veranstaltet am 11. Oktober 2012 in Bremen eine Fachtagung zum Wert und zur Integration des Spiels in den Schulalltag. Die Tagung mit dem Titel „Soft Skill Spielen“ soll vor allem zeigen, welche Chancen sich damit für Kinder bieten. Zentrale Fragestellung wird sein, welchen Wert das freie Spiel für die emotionale und kognitive Entwicklung von Kindern hat und welche Kompetenzen sich damit ausbilden lassen. Außerdem soll diskutiert werden, wie eine Schule heutzutage bei zunehmendem Ganztagsbetrieb funktionieren muss, um auch dem Bedürfnis der Kinder nach Spiel, Freizeit, Ruhe und Erholung im Sinne des Artikels 31 der UN-Kinderrechtskonvention gerecht zu werden. Die Fachtagung wird vom Deutschen Kinderhilfswerk zusammen mit der Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen der Freien Hansestadt Bremen durchgeführt.Das Deutsche Kinderhilfswerk beobachtet die Entwicklungen der letzten Jahre im Bildungssektor mit regem Interesse, aber auch zunehmender Sorge um die freien Entfaltungsmöglichkeiten der Kinder. Im Zuge des zunehmend flächendeckenden Ganztagbetriebes von Schulen bieten sich Kindern heutzutage immer weniger Möglichkeiten, ihrem Bedürfnis nach freiem Spiel nachzugehen. Dort entwickeln sie Kompetenzen, die im formalen Unterricht nicht anregt werden. Einige Schulen und außerschulische Bildungseinrichtungen gehen andere, neue Wege und schaffen diesen Balanceakt. Die Vielzahl deutscher Bildungseinrichtungen ist davon jedoch noch weit entfernt.Als praktischen Einstieg in das Thema bieten die Veranstalter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern drei verschiedene Exkursionen zu Bremer Praxisprojekten an. Schwerpunkte des Hauptprogramms bilden am Vormittag eine Podiumsdiskussion zwischen ausgewählten Fachleuten verschiedener Disziplinen sowie Fachforen mit anschließender Diskussion am Nachmittag. Für den Einstieg in die Fachforen können die Teilnehmenden in einem kurzen Impulsvortrag ein eigenes Praxisprojekt vorstellen.

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