Uwe Kamp

Pressesprecher

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24.06.2013

Erste Phase der Kinderstudie des Deutschen Kinderhilfswerkes in Pforzheim erfolgreich gestartet

Die erste Phase der Kinderstudie des Deutschen Kinderhilfswerkes ist in Pforzheim erfolgreich gestartet. Bereits nach kurzer Zeit sind von den befragten Eltern viele Fragebögen zurückgeschickt worden. Das Deutsche Kinderhilfswerk führt diese Studie zu Aktionsräumen von Kindern in der Stadt gemeinsam mit den baden-württembergischen Städten Ludwigsburg, Offenburg, Pforzheim, Schwäbisch Hall und Sindelfingen durch. Die Studie mit dem Titel „Raum für Kinderspiel!“ konzentriert sich auf die Frage, wie sich die Beschaffenheit des Wohnumfeldes auf den Ablauf des Kinderalltags und auf die Lebensqualität von Kindern auswirkt. Durch die Studie ist mit vielfältigen Anregungen für eine kindergerechte Gestaltung des Wohnumfeldes und wohnungsnaher Freiräume zu rechnen.Die schriftliche Elternbefragung in Haushalten mit Kindern im Alter zwischen fünf und neun Jahren liefert die Grundlagen für die Untersuchung. Sie wurde an 4253 Haushalte in Pforzheim versendet. Ab Mitte September schließt sich eine Begehung mit Kindern in ihrem Wohngebiet an. Gleichzeitig wird die Umgebung in einem sogenannten „Wohnumfeld-Inventar“ erfasst.„Unsere Kinder sind unsere Zukunft und sollten daher frühzeitig beteiligt werden, wenn es darum geht, Pforzheim kinderfreundlich weiter zu entwickeln. Die Idee des Pforzheimer Masterplans wird hier konsequent fortgesetzt: Familien und Kinder werden zum mitmachen aufgefordert - sie sorgen durch ihre Teilnahme an der Studie dafür, dass die Stadt Grundlagen schaffen kann, damit sich Familien hier wohlfühlen können“, ruft Bürgermeisterin Monika Müller zur Beteiligung an der Kinderstudie auf.„Mit dem Projekt wollen wir die Informationsbasis über die Bedeutung und Entwicklung der Spielbedingungen von Kindern in der Stadt verbessern und Impulse für eine kinderfreundliche Stadtentwicklung geben, denn vieles hat sich dort zum Nachteil der Kinder verändert“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.Die wissenschaftlichen Untersuchungen zu dieser Studie werden vom Freiburger Institut für angewandte Sozialwissenschaft und der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg durchgeführt. Die Ergebnisse der Studie sollen im Frühjahr 2014 präsentiert werden.Die Studie „Raum für Kinderspiel!“ schließt an die „Freiburger Kinderstudie“ an, die vor rund 20 Jahren außerordentliche Resonanz in der Fachwelt, Medienöffentlichkeit und Politik fand. Die neue Studie soll sich an ihre Vorgängerin anlehnen, jedoch methodisch und inhaltlich neu ausrichten sowie in mehreren Städten durchgeführt werden. Ein wesentliches Ergebnis der „Freiburger Kinderstudie“ war die Erkenntnis, dass die Aktionsraumqualität des Wohnumfeldes eine wesentliche Bedingung ist, um den Ablauf des Kinderalltags zu erklären. Diese ist ebenso hoch einzuschätzen wie das Alter und das Geschlecht der Kinder, die Familiensituation und das Bildungsmilieu oder der Sozialstatus der Eltern.

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