Uwe Kamp

Pressesprecher

030-308693-11

22.10.2013

Deutsches Kinderhilfswerk unterstützt Sport- und Freizeitanlage Meta-Böhnert-Platz in Gera mit 9.000 Euro aus Sonderfonds „Fluthilfe für Kindereinrichtungen“

Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt die Instandsetzung der Sport- und Freizeitanlage Meta-Böhnert-Platz in Gera mit 9.000 Euro aus seinem Sonderfonds „Fluthilfe für Kindereinrichtungen“. Die Anlage ist der einzige kommunale Spielplatz im Stadtteil Gera-Zwötzen mit Geräten für größere Kleinkinder und Sportgeräten für Jugendliche. Das Hochwasser im Frühsommer hat einen Teil des Sandes auf der Anlage abgetragen und die Deckschicht des Hartplatzes stark beschädigt. Durch die Unterstützung des Deutschen Kinderhilfswerkes wird jetzt der Fallschutzsand erneuert und darüber hinaus die Deckschicht des Hartplatzes ergänzt, damit die Anlage wieder von Kindern und Jugendlichen voll genutzt werden kann.

 

Dazu erklärt Andrea Fischer, Fachdienstleiterin des städtischen Eigenbetriebs Geraer Stadtgrün: „Die Stadt Gera dankt im Namen aller Nutzer und Kinder dem großen Engagement des Deutschen Kinderhilfswerkes bei den Schadensbeseitigungen des Hochwassers 2013 auf Spiel- und Freizeitobjekten. Besonders an kulturellen Einrichtungen, die zumeist freiwillige Leistungen einer Kommune darstellen, sind die Schäden in einer Zeit von besonders angespannten Haushaltslagen kaum zu beseitigen. Hierbei sind Kinder meist die Leidtragenden, welchen mit Unterstützung des Deutschen Kinderhilfswerkes ein neues Lächeln entlockt werden kann, um ursprüngliche Möglichkeiten sinnvoller Freizeitbeschäftigung wieder herzustellen. Vielen Dank.“

 

„Uns erreichen auch jetzt noch Hilferufe von Kitas, Jugendeinrichtungen und Spielplätzen, die völlig verwüstet sind und dringend Unterstützung brauchen. Wir sind sehr dankbar für jede Spende und Aktion, die uns hilft, die betroffenen Kinder- und Jugendeinrichtungen in Deutschland zu unterstützen. Neben sehr vielen Einzelspenden erreichen uns immer wieder Nachrichten von erfolgreichen Sammelaktionen von Schulklassen, Initiativen oder Firmen. Die Hilfe, die wir dadurch geben können, wird überall mit großer Freude und Dankbarkeit entgegengenommen“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

 

Mit seinem Sonderfonds „Fluthilfe für Kindereinrichtungen“ unterstützt das Deutsche Kinderhilfswerk Kindergärten, Jugendfreizeitstätten, Kinder- und Jugendprojekte und Spielplätze nach dem Hochwasser beim Wiederaufbau. Dabei kann das Deutsche Kinderhilfswerk auf seine langjährigen Erfahrungen und Kompetenzen und die gute Kenntnis vieler Einrichtungen und deren Arbeit zurückgreifen. Durch einen persönlichen Kontakt zu betroffenen Institutionen kann das Deutsche Kinderhilfswerk hier unbürokratische, schnelle Hilfe bieten.

 

Das Deutsche Kinderhilfswerk ruft weiter zu Spenden für Kindertageseinrichtungen und Spielplätze in den Hochwassergebieten im Süden und Osten Deutschlands auf. Aus diesem Anlass hat das Deutsche Kinderhilfswerk einen Sonderfonds „Fluthilfe für Kindereinrichtungen“ eingerichtet. Spenden sind möglich auf das Konto 333 11 11 bei der Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 100 205 00, Stichwort „Fluthilfe 2013“.

 

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Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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