Uwe Kamp

Pressesprecher

030-308693-11

13.09.2013

Deutsches Kinderhilfswerk unterstützt Jugendclub in Berga mit 20.000 Euro aus Sonderfonds „Fluthilfe für Kindereinrichtungen“

Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt den Jugendclub in Berga mit 20.000 Euro aus seinem Sonderfonds „Fluthilfe für Kindereinrichtungen“. Durch das Hochwasser im Frühsommer stand in den Räumen des Jugendclubs das Wasser etwa 40 cm hoch. Das Mobiliar des Club-, Küchen- und Bürobereiches sowie technische Geräte können nach diesem Schaden nicht mehr verwendet werden. Zurzeit wird der Jugendclub durch eine Fachfirma trockengelegt. Mit der Unterstützung des Deutschen Kinderhilfswerkes sollen das Mobiliar sowie technische Geräte ersetzt werden und der Jugendclub in Berga bald wieder für die Jugendlichen öffnen.

 

„Uns erreichen auch jetzt noch täglich neue Hilferufe von Kitas, Jugendeinrichtungen und Spielplätzen, die völlig verwüstet sind und dringend Unterstützung brauchen. Wir sind sehr dankbar für jede Spende und Aktion, die uns hilft, die betroffenen Kinder- und Jugendeinrichtungen in Deutschland zu unterstützen. Neben sehr vielen Einzelspenden erreichen uns immer wieder Nachrichten von erfolgreichen Sammelaktionen von Schulklassen, Initiativen oder Firmen. Die Hilfe, die wir dadurch geben können, wird überall mit großer Freude und Dankbarkeit entgegengenommen“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

 

„Die Nutzer des Jugendclubs und natürlich die Stadt Berga/Elster sind für die großzügige Unterstützung von 20.000,00 Euro durch das Deutsche Kinderhilfswerk sehr dankbar und freuen sich über die dadurch bestehende Möglichkeit, den Jugendclub bald wieder seinen Nutzern zur Verfügung zu stellen“, erklärt Stephan Büttner, Bürgermeister von Berga/Elster.

 

„Wir konnten als Träger bereits eine Generation durch den Cluballtag begleiten. Mittlerweile besucht die nachfolgende Altersgruppe den Club. Ich freue mich, dass Dank der finanziellen Zuwendung der beliebte Treffpunkt den Kindern und Jugendlichen der Stadt Berga erhalten bleibt und nicht für immer geschlossen werden muss“, sagt Erika Maier, Koordinatorin Kinder- und Jugendarbeit der AWO KV Greiz e.V.

 

Mit seinem Sonderfonds „Fluthilfe für Kindereinrichtungen“ unterstützt das Deutsche Kinderhilfswerk Kindergärten, Jugendfreizeitstätten, Kinder- und Jugendprojekte und Spielplätze nach dem Hochwasser beim Wiederaufbau. Dabei kann das Deutsche Kinderhilfswerk auf seine langjährigen Erfahrungen und Kompetenzen und die gute Kenntnis vieler Einrichtungen und deren Arbeit zurückgreifen. Durch einen persönlichen Kontakt zu betroffenen Institutionen kann das Deutsche Kinderhilfswerk hier unbürokratische, schnelle Hilfe bieten.

 

Das Deutsche Kinderhilfswerk ruft weiter zu Spenden für Kindertageseinrichtungen und Spielplätze in den Hochwassergebieten im Süden und Osten Deutschlands auf. Aus diesem Anlass hat das Deutsche Kinderhilfswerk einen Sonderfonds „Fluthilfe für Kindereinrichtungen“ eingerichtet. Spenden sind möglich auf das Konto 333 11 11 bei der Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 100 205 00, Stichwort „Fluthilfe 2013“.

 

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Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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