Uwe Kamp

Pressesprecher

030-308693-11

01.06.2018

Deutsches Kinderhilfswerk hilft 50 Schulkindern in Salzgitter

50 Mädchen und Jungen, die im Sommer eingeschult werden, bekommen heute in Salzgitter durch das Deutsche Kinderhilfswerk neue Schulranzen geschenkt. Sie sind gefüllt mit Federmappen, Buntstiften, Schulheften und einem Sportbeutel. Mit dieser Spende hilft das Deutsche Kinderhilfswerk gezielt im Bildungsbereich Kindern, die auf Grund ihrer sozialen Herkunft benachteiligt sind.

Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, betont: „Der erste Schultag ist für jedes Kind ein ganz besonderes Ereignis. Für arme Familien bedeutet er jedoch eine außerordentliche finanzielle Belastung. Gerade ein guter Schulranzen kostet sehr viel Geld. Mit unserer Schulranzenaktion wollen wir armen Kindern den Schulalltag erleichtern, damit sie ihren Spaß am Lernen behalten. Gerade sie haben es in der Schule meist schwerer als andere Kinder.“

„Ein ermutigender Start ins Schulleben und eine erstklassig Bildung von Klasse eins bis zum Berufsstart ist Salzgitters Antwort auf Kinderarmut. Wir sind eine kinder- und familienfreundliche Lernstadt und ermöglichen allen Kindern gute und gleiche Chancen fürs Lernen. Das ist unsere beste Investition in die Kinder unserer Stadt und damit in unsere Zukunft. Auch darum machen wir unsere Schulen mit unserem umfassenden Sanierungsprogramm zu angenehmen Lernorten“, lautet das Bekenntnis von Oberbürgermeister Frank Klingebiel zu fairer Bildung. Weil auch in Salzgitter Familien von geringem Einkommen oder Sozialleistungen leben, freuen er und die Kinder- und Familienbeauftragte der Stadt Salzgitter sich sehr über die Schulranzenaktion in Salzgitter.

„So wird diesen Kindern ein schöner Start in ihr Schulleben ermöglicht, und auch den Eltern wird der Schulstart ihrer Kinder etwas erleichtert. Dafür danke ich dem Deutschen Kinderhilfswerk sehr herzlich“, sagt Sylvia Fiedler, Kinder- und Familienbeauftragte der Stadt Salzgitter. Überreicht bekamen die Kinder die Schulranzen in der Stadtbibliothek. Dort erlebten sie bei einem kurzweiligen Rahmenprogramm mit einer spannenden Hörbuchgeschichte und einer unterhaltsam-lehrreichen Rallye durch das Haus einen lebendigen und zum Lernen anregenden Bildungsort. Zusammen mit den Schulranzen erhielten die Schulanfänger das von Kindern der Stadt produzierte Hörbuch „Schatzsuche in Salzgitter“ als zusätzliches Geschenk.

Soziale Sicherheit und Bildungsgerechtigkeit für Kinder sollten in einer der reichsten Industrienationen der Welt eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Die Realität sieht aber seit vielen Jahren anders aus. In Deutschland ist jedes fünfte Kind von Armut betroffen und vielfach entscheidet der Geldbeutel der Eltern über die Bildungschancen von Kindern. Vielen Kindern fehlt es an elementaren Dingen wie einem Schulranzen oder einem Federmäppchen. Für manches Flüchtlingskind beginnt der erste Schultag mit völlig leeren Händen. Hier hilft das Deutsche Kinderhilfswerk nicht nur durch Unterstützung von Projekten und Initiativen, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben, sondern auch durch unbürokratische Hilfe, wie mit seiner jährlichen Schulranzenaktion. Dabei wurden bisher rund 20.000 Schulranzen im Wert von mehr als drei Millionen Euro an Kinder in ganz Deutschland verteilt. Die Schulranzen sind mit Utensilien wie einem Turnbeutel, Schreibmaterialien und Lese- und Lernheften gefüllt.

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Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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