Uwe Kamp

Pressesprecher

030-308693-11

18.12.2014

Deutsches Kinderhilfswerk erhöht Förderfonds für Flüchtlingskinder in Deutschland auf 100.000 Euro

Das Deutsche Kinderhilfswerk erhöht seinen Förderfonds für Flüchtlingskinder in Deutschland auf 100.000 Euro. Damit reagiert das Deutsche Kinderhilfswerk auf den stark gestiegenen Bedarf in diesem Bereich. Durch den Fonds werden zum einen Einzelfallhilfen als individuelles Hilfsangebot gewährt, zum anderen werden Projekte gefördert, die Flüchtlingskindern bei der Bewältigung ihres Alltags in Deutschland helfen. Initiativen, Vereine, freie Träger, Privatpersonen oder Projekte der Kinder- und Jugendarbeit haben die Möglichkeit, Anträge zu stellen und bis zu 5.000 Euro zu erhalten.

„Immer mehr Menschen fliehen aus Staaten, in denen Willkür, Gewalt und Unterdrückung herrschen, aus Bürgerkriegsgebieten und Diktaturen. Sie fliehen vor Gefahr, Hunger und Armut. Kinder als die schutzbedürftigste Gruppe stellen ein Drittel von diesen Flüchtlingen. Die Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung der Kinder wird von Ängsten und traumatischen Erfahrungen belastet. Zudem werden die Rechte von Flüchtlingskindern in Deutschland sehr häufig verletzt. Das Deutsche Kinderhilfswerk möchte mit dem Förderfonds ‚Flüchtlingskinder in Deutschland‘ einen Beitrag dazu leisten, dass diese Kinder die Fürsorge und Unterstützung erhalten, die sie dringend brauchen. Um in diesem Bereich weiter helfen zu können, bitten wir alle Menschen und Unternehmen in Deutschland, unseren Fonds mit einer Spende zu unterstützen“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Durch den Fonds „Flüchtlingskinder in Deutschland“ können Initiativen, Vereine, freie Träger, Privatpersonen oder Projekte der Kinder- und Jugendarbeit finanzielle Unterstützung erhalten, beispielsweise für außerschulische Bildungsangebote, gesundheitliche Therapien, Kleidung oder Dolmetscher für Rechts- und Behördenfragen. Gefördert werden auch Projekte, die Flüchtlingskindern helfen, einen angemessenen Lebensstandard zu erreichen, die Spiel- und Erholungsangebote anbieten bzw. diese gemeinsam umsetzen oder auf die besondere Situation von Flüchtlingskindern ausgerichtete Bildungsprojekte. Die Förderung der Integration von Flüchtlingskindern und Projekte, die persönliche Kontakte zu festen Bezugspersonen zur Stabilisierung des Umfeldes herstellen, sind ebenso Förderschwerpunkte.

Weitere Informationen zur Antragstellung und Förderrichtlinien finden sich auf der Homepage des Deutschen Kinderhilfswerkes unter www.dkhw.de.

 

Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
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Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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