Uwe Kamp

Pressesprecher

030-308693-11

12.09.2011

Bundeszentrales Weltkindertagsfest setzt auf Bio: Erstmals ausschließliche Bio-Verpflegung für alle Besucher des Weltkindertagsfestes in Berlin

BERLIN Nach dem großen Erfolg des BioHoffestes am Potsdamer Platz im vorigen Jahr können sich die mehr als 100.000 Besucher des diesjährigen bundeszentralen Weltkindertagsfestes des Deutschen Kinderhilfswerkes am 18. September auf noch mehr Bio freuen: In enger Absprache mit dem ideellen Träger des Weltkindertagsfestes stellt die Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) e.V. erstmals ein rein ökologisches Verpflegungsangebot auf die Beine.

Das Weltkindertagsfest unter der Trägerschaft des Deutschen Kinderhilfswerkes macht auf die Rechte und Bedürfnisse von Kindern aufmerksam - und Kinder haben auch ein Recht auf den Erhalt ihrer natürlichen Lebensgrundlagen und eine gesunde Ernährung. Daher vermittelt die FÖL e.V. seit vielen Jahren auf dem BioHoffest im Rahmen des Weltkindertagsfestes spielerisch Wissen und Erfahrungen zu regionaler, ökologischer und nachhaltiger Ernährung. In diesem Jahr organisiert der gemeinnützige Verein erstmalig auch die komplette Verpflegung des gesamten Weltkindertagsfestes: An fünf Bio-Verpflegungsinseln bringen Landwirte, Verarbeiter und Gastronomen aus der Region Berlin-Brandenburg ein bunt gemischtes Bio-Angebot an den Start.

Dr. Heide-Rose Brückner, Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Wir freuen uns, dass wir mit Bio noch mal einen besonderen Akzent für das Weltkindertagsfest 2011 setzen können. Deshalb danken wir der FÖL für das wertvolle Angebot zur gesunden Ernährung der Kinder, denn dafür setzt sich auch das Deutsche Kinderhilfswerk mit zahlreichen Ernährungsprojekten ein. Hintergrund unseres Engagements ist der Art. 27 der UN-Kinderrechtskonvention, der gesunde Lebensbedingungen für alle Kinder fordert."

Für FÖL-Chef Michael Wimmer ist die übernommene Rolle als „Generalcaterer" eine große Herausforderung, die der Verein erst nach zwei Vortreffen mit potenziellen Teilnehmern aus der Berliner Bio-Szene annahm: „Da wir in der Region keine größeren Bio-Caterer haben, war uns klar, dass wir das nur stemmen können, wenn wir für diese Idee auch Betriebe begeistern können, die mit einer derartigen Großveranstaltung noch keine Erfahrung haben. Umso glücklicher sind wir, dass jetzt 17 Betriebe aus der Region mitmachen. Damit sind wir sogar in der Lage, an den verschiedenen Verpflegungsinseln völlig unterschiedliche Gerichte und Angebote zu präsentieren."

Vom Landwirt bis zum hochwertigen Bio-Hotel und deren Angeboten - von Mini-Würstchen, dem klassischen Kinderdauerbrenner Nudeln mit Tomatensoße, über vegetarische Suppen bis hin zu Kartoffelpuffern und Dinkelwaffeln - ist für jeden Geschmack, Anspruch wie Geldbeutel was dabei. Abgerundet werden die Verpflegungsinseln mit Infotafeln und Broschüren zu den Themen Ökolandbau und gesunde Ernährung.

Die Gemeinschaftsstände werden vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) gefördert.

Weiterführende Infos wie die Liste der Teilnehmer finden Sie auf www.weltkindertagsfest.de und www.bio-berlin-brandenburg.de.

Bei Rückfragen: Michael Kruse, Pressesprecher des Deutschen Kinderhilfswerkes (Tel.: 030/308693-11) und Nicole Ehlscheid, FöL (Tel: 030/284 82 444)

Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
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Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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