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Newsletter Kinderpolitik
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Inhalt dieses Newsletters
1. Save the Date: Jetzt anmelden zum offenen Netzwerktreffen des BundesNetzwerkes Kinder- und Jugendbeteiligung
2. Wahllokale für U18 anmelden: Mach deine Themen zum Thema!
3. „Mit Kinderrechten in die Zukunft“– Deutsches Kinderhilfswerk verkündet Motto für den Weltkindertag 2024
4. Neue Studie: Demokratiebildungsprozesse bei Kindern im Übergang von der Kita zur Grundschule
5. Neues Material auf dem Infoportal Kinderrecht in Kommunen: Kinderinteressenprüfung der Gemeinde Algermissen
6. „Kinder können das – Elterntaxi muss nicht sein!“: Start der Anmeldephase zu den Aktionstagen „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“
7. Kinder schützen! – Kidical Mass Aktionsbündnis fordert Schulstraßen in ganz Deutschland
8. Beschwerde-Guide: Anlaufstellen zur Unterstützung bei der Umsetzung von Kinderrechten
1.
Save the Date: Jetzt anmelden zum offenen Netzwerktreffen des BundesNetzwerkes Kinder- und Jugendbeteiligung

Das BundesNetzwerk Kinder- und Jugendbeteiligung lädt zum jährlichen Netzwerktreffen nach Luckenwalde, Brandenburg unter dem Motto: “Stadt- Land- Pampa. Kinder und Jugendbeteiligung als Strategie der Demokratie-Entwicklung.” ein. Am 27./28.09.2024 diskutieren Interessierte und Aktive aus dem Bereich der Kinder- und Jugendbeteiligung mit Moderator*innen in Workshops und Austauschformen. Eingeladen sind dieses Mal auch kommunale Verwaltungsspitzen der umliegenden ländlichen Regionen. Anmeldefrist ist der 14.06.2024.

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Stadt Luckenwalde, Landkreis Teltow-Fläming und dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg. 

Den Anmeldelink und weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Deutschen Kinderhilfswerkes.

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2.
Wahllokale für U18 anmelden: Mach deine Themen zum Thema!

Vom 27. bis 31. Mai 2024 können alle Kinder und Jugendliche, die sich in Deutschland aufhalten, im Rahmen der U18-Wahlinitiative des Deutschen Bundesjugendrings und des Deutschen Kinderhilfswerkes ihre Stimme abgeben und politisch aktiv werden. Dazu ruft das Bündnis ab sofort zum Einrichten von Wahllokalen auf: in Jugendtreffs, Bibliotheken, Gemeindehäusern, Schulen oder auf Spielplätzen - überall dort, wo junge Menschen aktiv sind. Mit U18 rücken Kinder und Jugendliche eine Woche vor der offiziellen EU-Wahl 2024 ihre Themen in das Zentrum des öffentlichen Interesses. Sie setzen sich mit demokratischen Wahlen und der eigenen Wahlentscheidung auseinander, organisieren Workshops und Diskussionen mit Politiker*innen. Die Ergebnisse der U18-Wahl werden am 3. Juni veröffentlicht.  

Alle Informationen zur Registrierung von Wahllokalen finden Sie hier.

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3.
„Mit Kinderrechten in die Zukunft“– Deutsches Kinderhilfswerk verkündet Motto für den Weltkindertag 2024

Jedes Jahr am 20. September feiert das Deutsche Kinderhilfswerk den Weltkindertag. Das diesjährige Motto lautet „Mit Kinderrechten in die Zukunft“. UNICEF Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk fordern zum 70. Geburtstag dieses Tages, dass die Politik ihre Prioritäten verstärkt auf Kinder ausrichten muss. Denn jeder junge Mensch ist eine große Chance für die Zukunft unserer Gesellschaft. Und es ist das Recht jedes Kindes, sich gut zu entwickeln und sein Leben gestalten zu können – ganz gleich, woher es kommt oder welchen Aufenthaltsstatus es hat. 

In Kinder zu investieren, ist gerade jetzt notwendig, um die großen Herausforderungen unserer Zeit zu bewältigen. Gleichzeitig gilt es, die Kinder- und Menschenrechte als demokratische Gesellschaft gegenüber jeglicher Form von Diskriminierung zu verteidigen. 

Alle Informationen zum Weltkindertag 2024 finden Sie auf der Webseite des Deutschen Kinderhilfswerkes.  

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4.
Neue Studie: Demokratiebildungsprozesse bei Kindern im Übergang von der Kita zur Grundschule

Welche Erfahrungen machen Kinder in den Bereichen Kinderrechte, Partizipation, Inklusion und Persönlichkeitsentfaltung im letzten Kita- und ersten Schuljahr? Welche Kompetenzen entwickeln sie durch demokratiebildende Konzepte? Diese Fragen untersuchte die InterVal GmbH im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes. Dafür wurden Kinder in dieser Übergangsphase begleitet und partizipativ Daten erhoben. Die qualitative Studie hat gezeigt, dass zwar an allen untersuchten Schulen formelle Beteiligungsformate etabliert sind. Allerdings werden frühe Partizipationserfahrungen in der Kita, in der Schule und im Hort zu wenig aufgegriffen und weiterentwickelt.

Das qualitative Forschungsprojekt ist im Rahmen des Kompetenznetzwerkes Demokratiebildung im Kindesalter entstanden, gefördert im Bundesprogramm „Demokratie leben!“. 

 Der Abschlussbericht des Forschungsprojektes steht auf der Webseite des Kompetenznetzwerkes Demokratiebildung im Kindesalter zum Download zur Verfügung. 

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5.
Neues Material auf dem Infoportal Kinderrecht in Kommunen: Kinderinteressenprüfung der Gemeinde Algermissen

Die Gemeinde Algermissen hat eine Handreichung für die Verwaltung erarbeitet, um Art. 3 der UN-Kinderrechtskonvention besser in die Abläufe integrieren und beachten zu können. Diese besteht aus einem Workflow und einer Checkliste. Damit sollen Projekte und Maßnahmen, die in einer Vorlage münden und dem Gemeinderat vorgelegt werden, frühestmöglich auf Kinderinteressen geprüft werden. Eine solche Kinderinteressenprüfung steht nun im Infoportal Kinderrechte in Kommunen zum Download bereit. 

Mehr Infos auf dem Infoportal Kinderrechte in Kommunen 

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6.
„Kinder können das – Elterntaxi muss nicht sein!“: Start der Anmeldephase zu den Aktionstagen „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“

Ab sofort ist die Anmeldung zu den Aktionstagen „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ möglich. Auch in diesem Jahr richten das Deutsche Kinderhilfswerk, der ökologische Verkehrsclub und der Verband Bildung und Erziehung die Aktionstage gemeinsam aus und rufen Schulen und Kindertageseinrichtungen in ganz Deutschland zur Teilnahme auf. Die Aktionstage stehen unter dem Motto „Kinder können das – Elterntaxi muss nicht sein!“ Vom 16. bis 27. September 2024 sollen so möglichst viele Kinder eigenständig zu Fuß, mit dem Rad oder dem Roller zur Schule oder in die Kindertagesstätte kommen. 

Kinder können mit ihren Lehrkräften und Erzieher*innen oder Eltern eigene Projekte rund um das Thema “Zu Fuß zur Schule und zur Kita” entwickeln. Gute Beispiele für Aktionen gibt es aus den vergangenen Jahren. Dabei standen häufig das spielerische Lernen im Mittelpunkt: Sammeln von „Laufpunkten“ für jede zu Fuß zurückgelegte Strecke, auf den Boden gemalte Spiele oder selbstgemachte Aufkleber zur Kennzeichnung des Schul- und Kitaweges motivieren die Kinder, zu Fuß zu gehen. Oder die Schulen und Kitas organisierten sogenannte Lauf- oder Fahrradbusse. Hierbei werden verschiedene „Haltestellen“ vereinbart, an denen sich die Kinder aus der Nachbarschaft treffen und gemeinsam zur Schule oder in die Kita gehen bzw. radeln. Unter allen bis zum 31. August eingereichten und bis zum 27. September umgesetzten Projektvorschlägen vergeben das Deutsche Kinderhilfswerk, der Verkehrsclub Deutschland und der Verband für Bildung und Erziehung im Rahmen eines Ideenwettbewerbs tolle, bewegungsfördernde Sachpreise für die kreativsten Ideen und besonders gelungene Mitmachaktionen. 

Damit möglichst viele Kinder ihren Weg zur Schule oder zum Kindergarten zu Fuß, mit dem Roller oder dem Fahrrad zurücklegen können, fordern die Kooperationspartner eine Reihe von Maßnahmen in einem gemeinsamen Forderungspapier: Der Weg muss für alle Kinder so sicher werden, dass Eltern sie sorgenfrei in ihrer eigenständigen Mobilität unterstützen können. Dazu gehört vor allem die Begrenzung des Straßenverkehrs rund um Schulen und Kindergärten. Auf allen Straßen, die laut Schulwegplänen von Kindern genutzt werden, muss Tempo 30 gelten – nicht nur im unmittelbaren Schulumfeld. Die Einhaltung ist regelmäßig und unangekündigt zu überprüfen. Zudem sollte die Straßenverkehrsordnung (StVO) so geändert werden, dass die Einrichtung von Schulstraßen erleichtert wird, um damit auch die Kommunen von diesem Konzept zu überzeugen.

Alle Informationen zur Teilnahme sowie viele Materialien wie kostenlose Aktionsposter, Infoflyer und Projektideen gibt es unter: www.zu-fuss-zur-schule.de

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7.
Kinder schützen! – Kidical Mass Aktionsbündnis fordert Schulstraßen in ganz Deutschland

Das Kidical Mass Aktionsbündnis hat vom 20. April bis zum 5. Mai unter dem Motto „Straßen sind für alle da!“ zu bundesweiten Aktionswochen aufgerufen. In mehreren hundert Städten und Gemeinden wurden Fahrraddemos, Schulstraßen oder Fahrradbusse organisiert. Im Rahmen der vergangenen Kidical Mass Aktionswochen konnten über 230.000 Teilnehmende für rund 900 Aktionen mobilisiert werden. Das von Köln aus agierende Bündnis besteht derzeit aus über 700 Organisationen, Vereinen und Initiativen. 

Begleitend zu den Aktionswochen hat das Bündnis eine Petition ins Leben gerufen, mit der die Menschen von ihrer Kommune Schulstraßen einfordern können. Nordrhein-Westfalen hat als Vorreiter bereits gezeigt, wie es geht: Ein im Januar 2024 veröffentlichter Erlass liefert die Blaupause für die Einrichtung von temporären Schulstraßen, die zur Bring- und Abholzeit für den Kfz-Durchgangsverkehr gesperrt sind. Wo immer möglich, fordert das Aktionsbündnis permanente Schulstraßen, die komplett autofrei sind. Ergänzend zum NRW-Erlass zeigt ein Rechtsgutachten vielfältige Möglichkeiten zur Einrichtung von temporären und permanenten Schulstraßen auf. Das Aktionsbündnis wird außerdem in Kürze auch einen entsprechenden Leitfaden für Kommunen veröffentlichen. 

Die Einrichtung von temporären und permanenten Schulstraßen ist zwar bereits jetzt möglich, wie NRW-Erlass und Rechtsgutachten eindeutig zeigen. Eine Aufnahme ins Straßenverkehrsrecht (StVO) würde es den Kommunen aber leichter machen, Schulstraßen einzurichten und damit letzte Unsicherheiten zu beseitigen.  

Hier finden Sie die Petition für Schulstraßen in ganz Deutschland sowie das Rechtsgutachten Schulstraßen auf der Webseite der Kidical Mass.  

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8.
Beschwerde-Guide: Anlaufstellen zur Unterstützung bei der Umsetzung von Kinderrechten

Zur Umsetzung der Kinderrechte ist es wichtig, dass sich Kinder und Jugendliche bemerkbar machen können, wenn ihre Rechte verletzt werden. Wie das geht und wohin sie sich wenden können, hat die National Coalition in einem Beschwerde-Guide beschrieben. 

Der Beschwerde-Guide ist speziell für Kinder und Jugendliche konzipiert, die Unterstützung oder Beratung sowie nach Möglichkeiten zur Beteiligung suchen. Es gibt eine Beschwerde- und Unterstützungsliste, die verschiedene Angebote zur Unterstützung und/oder Beratung auflistet. Außerdem gibt es eine Beteiligungsliste, in der Stellen aufgelistet sind, bei denen Kinder sich beteiligen und ihre Rechte einfordern können.

Den Beschwerde-Guide sowie ein Q&A und Poster-Vorlagen finden Sie hier.

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