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Newsletter Kinderpolitik
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Inhalt dieses Newsletters
1. Save the Date: Abschlusstagung des Kompetenznetzwerkes Demokratiebildung im Kindesalter
2. „Nachhaltigkeit spielerisch entdecken!“ ist Motto des Weltspieltages 2024
3. Neues Material auf dem Infoportal Kinderrechte in Kommunen: Rechtsgutachten zu Schulstraßen
4. Riesenerfolg für Kidical Mass Aktionsbündnis: Nordrhein-Westfalen schafft Durchbruch für sichere Schulwege deutschlandweit
5. Deutsches Kinderhilfswerk startet Medienquiz speziell für Kinder mit geringen Deutschkenntnissen
6. #stattsatt-Challenge: Deutsches Kinderhilfswerk startet Social-Media-Initiative gegen Kinderarmut
7. Moderator*innenausbildung für Kinder- und Jugendbeteiligung in Bayern und Berlin: Jetzt anmelden!
8. Stellenausschreibung Mitarbeiter*in Koordinierungsstelle Kinderrechte
9. National Coalition Deutschland: Zwischenbericht zur Kinderrechtssituation in Deutschland
10. Fachveranstaltung der Monitoring-Stelle UN-KRK: Wo steht Hessen bei der Verwirklichung der Kinder- und Jugendrechte?
1.
Save the Date: Abschlusstagung des Kompetenznetzwerkes Demokratiebildung im Kindesalter

Das Kompetenznetzwerk Demokratiebildung im Kindesalter lädt zu seiner Abschlusstagung am 05. November 2024 in Berlin ein. Als Abschluss der fünfjährigen Förderperiode soll gemeinsam auf die Projektjahre und Ergebnisse geblickt werden: Im Rahmen der Abschlusstagung werden die gewonnenen Erkenntnisse präsentiert, die Arbeit des Kompetenznetzwerkes reflektiert und einen Ausblick gewagt, um damit Impulse für die Weiterentwicklung und Umsetzung von Demokratiebildung im Kindesalter in Theorie und Praxis zu geben. 

Gemeinsam mit Projektbeteiligten, den Modellprojekten und weiteren Expert*innen aus Theorie und Praxis soll die Demokratiebildung im Kindesalter noch einmal aus verschiedensten Blickwinkeln beleuchtet werden. Im Fokus werden dabei folgende Fragen stehen: Was ist unter Demokratiebildung im Kindesalter und konkreter in den verschiedenen Altersgruppen des Krippen-, Elementar- und Primarbereichs zu verstehen? Wie sieht die Umsetzung in der Praxis konkret aus? Welche besonderen Herausforderungen gibt es? Und was brauchen die verschiedenen Akteur*innen für eine gelingende Umsetzung von Demokratiebildung? 

Das Kompetenznetzwerk Demokratiebildung im Kindesalter setzt sich aus den Netzwerkpartner*innen Deutsches Kinderhilfswerk und Institut für den Situationsansatz zusammen. 

Mehr Infos: Die Einladung inklusive des Programms und einer Anmeldemöglichkeit wird ab dem Sommer auf der Seite des Kompetenznetzwerkes Demokratiebildung im Kindesalter zur Verfügung stehen.

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2.
„Nachhaltigkeit spielerisch entdecken!“ ist Motto des Weltspieltages 2024

„Nachhaltigkeit spielerisch entdecken!” ist das Motto des Deutschen Kinderhilfswerkes für den Weltspieltag am 28. Mai 2024. Damit will das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit seinen Partnern im „Bündnis Recht auf Spiel“ auf die besondere Bedeutung der Themen gesunde Umwelt und Nachhaltigkeit aufmerksam machen. So hatte erst vor kurzem der UN-Kinderrechteausschuss eine nachhaltige Umwelt- und Klimapolitik der Staatengemeinschaft angemahnt, bei der das Kindeswohl eine wesentliche Grundlage von Entscheidungen werden müsse. Kommunen, Vereine, Initiativen und Bildungseinrichtungen sind aufgerufen, mit einer Aktion am Weltspieltag 2024 teilzunehmen. 

Der Weltspieltag 2024 wird deutschlandweit zum 17. Mal ausgerichtet. Zum Weltspieltag sind Schulen und Kindergärten, öffentliche Einrichtungen, Vereine und Nachbarschaftsinitiativen aufgerufen, in ihrer Stadt oder Gemeinde eine beispielgebende oder öffentlichkeitswirksame Aktion durchzuführen – egal ob Spiel-, Beteiligungs- oder Protestaktion. Denn der Aktionstag dient ebenso der Lobbyarbeit für das Recht auf Spiel, Freizeit und Erholung gemäß UN-Kinderrechtskonvention. Die Partner sind vor Ort für die Durchführung ihrer Aktion selbst verantwortlich. Das Deutsche Kinderhilfswerk stellt umfangreiche Aktionsmaterialien zum Bewerben des Weltspieltages zur Verfügung.  

Mehr Infos: Den Aufruf zum Weltspieltag sowie weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Bündnis Recht auf Spiel. 

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3.
Neues Material auf dem Infoportal Kinderrechte in Kommunen: Rechtsgutachten zu Schulstraßen

Für mehr Sicherheit für Schulkinder ist die Einrichtung von Schulstraßen in Deutschland bereits heute möglich. Beleg dafür ist ein kürzlich veröffentlichtes Rechtsgutachten beauftragt vom Kidical Mass Aktionsbündnis, dem Deutsches Kinderhilfswerk und dem ökologischen Verkehrsclub VCD. Das Rechtsgutachten steht nun als neues Material im Infoportal Kinderrechte in Kommunen zum Download bereit.

Dem Gutachten zufolge haben Kommunen vielfältige Möglichkeiten Schulstraßen einzurichten und diese nur für den Rad- und Fußverkehr freizugeben.

Mehr Infos: Das Rechtsgutachten steht im Infoportal Kinderrechte in Kommunen zum Download bereit.

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4.
Riesenerfolg für Kidical Mass Aktionsbündnis: Nordrhein-Westfalen schafft Durchbruch für sichere Schulwege deutschlandweit

Nordrhein-Westfalen hat als erstes Bundesland eine landesweite Regelung für Schulstraßen herausgegeben. Der Erlass empfiehlt eine Teileinziehung von Straßen und die Absperrung durch Poller oder Schranken. Das ist ein großer Schritt in Richtung Vision Zero, also dem Ziel, die Zahl der Verkehrstoten auf null zu senken, aber auch eine Aufforderung an die Bundespolitik schnellstmöglich eine wirkliche Reform von StVG und StVO umzusetzen. 

Den Erfolg führen die drei Organisationen Kidical Mass Aktionsbündnis, Deutsches Kinderhilfswerk und der ökologischen Verkehrsclub VCD auf das Schulstraßen-Rechtsgutachten und die Schulstraßen-Aktionstage in ganz Deutschland zurück. Erst Köln, dann Berlin, dann deutschlandweit: Mit Hilfe vieler engagierter Eltern und Initiativen wurden Schulstraßen im Rahmen von Aktionstagen erlebbar gemacht und haben das Interesse der Kommunen geweckt. Mittlerweile gibt es über zehn Kommunen, die Schulstraßen-Pilotprojekte ins Leben gerufen haben. 

Mehr Infos: Die Links zum Download des Erlasses des Verkehrsministeriums und des Schulstraßen Rechtsgutachtens finden Sie in der Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerkes.  

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5.
Deutsches Kinderhilfswerk startet Medienquiz speziell für Kinder mit geringen Deutschkenntnissen

Das Deutsche Kinderhilfswerk startet auf seiner Kinder-Internetseite www.kindersache.de ein Medienquiz speziell für Kinder mit geringen Deutschkenntnissen. Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 8 bis 16 Jahren mit Migrations- oder Fluchterfahrung. Zugleich steht das Quiz allen Interessierten offen. Das viermonatige Projekt wird vom Deutschen Kinderhilfswerk – und unterstützt von Dell Technologies – mit Einrichtungen und Angeboten für geflüchtete Kinder in Deutschland sowie Öffentlichen Bibliotheken im ganzen Bundesgebiet durchgeführt. 

Das speziell für Kinder und Jugendliche mit geringen Deutschkenntnissen entwickelte Onlinequiz ist durch seine einfache Sprache bestens geeignet, um gezielt Technik- und Medienkompetenz zu fördern. Zwar gibt es schon einige Medienführerscheine im Netz, doch deren Umsetzung ist oft sprachlich und inhaltlich zu anspruchsvoll. Durch den besonders niederschwelligen Zugang ist dieses Medienquiz auch für jüngere Kinder gut geeignet, die ebenso wie alle anderen Interessierten von diesem Medienkompetenzprojekt profitieren können.

Mehr Infos: Das Medienquiz gibt es auf www.kindersache.de. Öffentliche Bibliotheken, die sich an dem Projekt beteiligen möchten, können sich weiterhin hier anmelden

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6.
#stattsatt-Challenge: Deutsches Kinderhilfswerk startet Social-Media-Initiative gegen Kinderarmut

Statt satt gehen in Deutschland sehr viele Kinder abends hungrig ins Bett. Für Hunderttausende gehört es zum Alltag, sich nicht ausreichend ernähren zu können. Zum Tag der gesunden Ernährung am 07. März hat das Deutsche Kinderhilfswerk deshalb die Social-Media-Initiative #stattsatt gestartet, um auf das Thema verstärkt aufmerksam zu machen. Mit #stattsatt sollen Aufmerksamkeit und Spenden für die bundesweiten Hilfsangebote des Deutschen Kinderhilfswerkes, insbesondere im Ernährungsbereich, generiert werden. Außerdem soll sich die Initiative als Challenge über soziale Medien verbreiten. 

Die Aktion wird von Prominenten wie Botschafterin Enie van de Meiklokjes, Tim Raue, Cornelia Poletto, Jan Hartwig, Regina Halmich, Christiane Stenger und Ingo Dubinski oder die Food-Influencer*innenanna.antonje, emmikochteinfach, eatwithsarah, marliesjohanna, nadine_sobotzik und schmaleschulter unterstützt. Für die Initiative konnten zusätzlich Partner aus Wirtschaft und Medien gewonnen werden: So bietet PayPal im Aktionszeitraum die Möglichkeit, am Ende des Bezahlvorgangs Geld an das Deutsche Kinderhilfswerk zu spenden. 

Über den Kindernothilfefonds des Deutschen Kinderhilfswerkes wurden bisher mit Einzelfallhilfen in Not geratenen Familien mit mehr als vier Millionen Euro geholfen. Hunger und schlechte Ernährung können lebenslange Folgen haben, von eingeschränkter körperlicher Entwicklung bis hin zu verminderten Lernleistungen in Schule und Beruf. Gerade von Armut betroffene Kinder ernähren sich häufig unzureichend und ungesund. Das prägt ein Leben lang.

Mehr Infos: Alle Informationen zu der Social-Media-Initiative finden Sie auf der Webseite des Deutschen Kinderhilfswerkes.

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7.
Moderator*innenausbildung für Kinder- und Jugendbeteiligung in Bayern und Berlin: Jetzt anmelden!

Seit 1997/1998 wird die mehrfach weiterentwickelte Moderatorinnen- und Moderatorenweiterbildung des Deutschen Kinderhilfswerkes zur Qualifizierung von Fachkräften für kommunale Partizipationsprozesse angeboten. Das Angebot richtet sich an Fachkräfte aus unterschiedlichen Berufssparten wie zum Beispiel aus Stadt- und Bauplanung, Jugendhilfe, Schule, Kindertagesstätten und Verwaltung. Nach der Weiterbildung können die Teilnehmenden Beteiligungsprozesse mit jungen Menschen planen, durchführen und nachbereiten und wissen um die Qualitätsstandards nachhaltiger und ganzheitlicher Kinder- und Jugendbeteiligung. Das Besondere: Die Weiterbildung wurde 2024 frisch modernisiert und setzt nun neue Schwerpunkte in den Bereichen digitale Beteiligung, Interkulturalität und Diversität sowie Inklusion. 

Die Ausbildung zur Moderatorin oder zum Moderator für Kinder- und Jugendbeteiligung wird in Kooperation und mit Mitteln des Sozialpädagogischen Fortbildungsinstituts Berlin-Brandenburg durchgeführt. 

In Berlin findet die Moderator*innenausbildung im Zeitraum Juli 2024 bis Juni 2025 statt. 

In Bayern startet die Moderator*innenausbildung im November 2024 und läuft bis November 2025. 

Mehr Infos: Alle Details zur Moderator*innenausbildung finden Sie hier für Berlin und hier für Bayern. Einen Überblick zu allen Weiterbildungen des Deutschen Kinderhilfswerkes finden Sie hier. 

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8.
Stellenausschreibung Mitarbeiter*in Koordinierungsstelle Kinderrechte

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle in der Koordinierungsstelle Kinderrechte ausgeschrieben. Diese umfasst die Projektkoordination im Themenfeld „Kinderrechte im kommunalen Verwaltungshandeln“, insbesondere hinsichtlich der Themenfelder Kinderarmut und Kinder- und Jugendbeteiligung. Darüber hinaus umfassen die Aufgabenfelder die Konzeption und Begleitung von Publikationen bzw. Onlineformaten sowie die Planung und Umsetzung von (regionalen) Veranstaltungen. Neben der Fachrecherche und inhaltlicher Arbeit an Projekt- und Veranstaltungskonzepten unterstützen Sie zudem die allgemeinen Maßnahmen zur projektbegleitenden Öffentlichkeitsarbeit. 

Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes Studium, vorzugsweise im Bereich der Verwaltungswissenschaften, Öffentlichen Verwaltung oder Public Management bzw. in einem verwandten Fachbereich (z.B. Politikwissenschaften, Öffentliches Recht) oder eine vergleichbare Qualifikation im Themenfeld sowie einschlägige Berufserfahrung. 

Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet und umfasst 30 Stunden pro Woche. Bewerbungen können bis zum 12.04.2024 als PDF an Holger Hoffmann, jobs@dkhw.de geschickt werden.

Mehr Infos: Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie auf der Webseite des Deutschen Kinderhilfswerkes. 

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9.
National Coalition Deutschland: Zwischenbericht zur Kinderrechtssituation in Deutschland

Die National Coalition Deutschland hat im Dezember 2023 ihren aktuellen Zwischenbericht zur Kinderrechtesituation in Deutschland veröffentlicht. Vier Jahre nachdem das Netzwerk seinen Ergänzenden Bericht vorgelegt hat, wird ein Zwischenfazit gezogen: Wo stehen wir mit der Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland?

Unter anderem wird der Fokus auf die Situation unbegleiteter geflüchteter Kinder und Jugendlicher gelegt. Diese hat sich seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine aufgrund überlasteter Unterbringungs- und Versorgungsstrukturen zunehmend verschlechtert. Die National Coalition Deutschland appelliert an die Bundesregierung und die Landesregierungen und stellt konkrete Forderungen auf. 

Mehr Infos: Den Zwischenbericht zur Kinderrechtsituation in Deutschland steht auf der Webseite der National Coalition Deutschland zum Download bereit.

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10.
Fachveranstaltung der Monitoring-Stelle UN-KRK: Wo steht Hessen bei der Verwirklichung der Kinder- und Jugendrechte?

Die Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte lädt am 14. und 15. April 2024 zu einer zweitägigen Veranstaltung ins Museum für Kommunikation Frankfurt am Main ein. Die Monitoring-Stelle UN-KRK begleitet die Landesbeauftragte für Kinder- und Jugendrechte in Hessen seit 2021 bei der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Hessen. 

Am Sonntag, 14. April 2024, werden Jugendliche ab 14 Jahren zu einer Kinderrechte-Werkstatt eingeladen, um mit ihnen Ideen und Forderungen zum unabhängigen Monitoring der Kinderrechte in Hessen zu erarbeiten. 

Am Montag, 15. April 2024, sollen im Rahmen einer Fachtagung gemeinsam mit jungen Menschen und Vertreter*innen aus Zivilgesellschaft und Politik die Ergebnisse der Kinderrechte-Werkstatt und des unabhängigen Monitorings diskutiert werden. 

Das Mindestalter für eine Teilnahme an der Veranstaltung beträgt 14 Jahre. Die Anmeldefrist endet am 08. April 2024 um 12 Uhr.

Mehr Infos: Alle Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auf der Webseite des Deutschen Institut für Menschenrechte.

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