Thomas Krüger als Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes im Amt bestätigt - Alle Bundestagsfraktionen im Vorstand des Deutschen Kinderhilfswerkes vertreten

Thomas Krüger ist auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Kinderhilfswerkes als Präsident der Kinderrechtsorganisation wiedergewählt worden. Der 56-jährige steht seit 1995 an der Spitze des Deutschen Kinderhilfswerkes. Als Vizepräsidentinnen wurden Anne Lütkes und Birgit Schmitz im Amt bestätigt. Den Vorstand komplettieren Volker Fentz, Harald Geywitz und Haimo Liebich sowie mit Katja Dörner, Bettina Hagedorn, Susanna Karawanskij und Dr. Peter Tauber Bundestagsabgeordnete aus allen vier Bundestagsfraktionen.

„Das Deutsche Kinderhilfswerk wird weiterhin konsequent für die Kinderrechte in Deutschland streiten. Das gilt vor allem für Kinder und Jugendliche, die von Armut betroffen sind und für Kinder, die vor Krieg, Unterdrückung und Verfolgung zu uns flüchten und den besonderen Schutz von Staat und Gesellschaft brauchen. Und auch das Thema Chancengerechtigkeit in der Bildung wird auf unserer politischen Agenda stehen. Dazu werden wir zu Beginn des nächsten Jahres den Kinderreport 2016 vorlegen“, betont Thomas Krüger anlässlich seiner Wiederwahl.

Weitere zentrale Themen des Deutschen Kinderhilfswerkes werden die kinderfreundliche Stadtentwicklung, kulturelle Teilhabe sowie Jugendmedienschutz sein. Zudem sollen bei der Beteiligung und Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen wichtige Akzente in der kinderpolitischen Auseinandersetzung gesetzt werden. Ein Höhepunkt des nächsten Jahres wird auch das Weltkindertagsfest im September 2016 in Berlin sein. Das Weltkindertagsfest in Berlin ist das größte nichtkommerzielle Kinderfest in Deutschland und die bundeszentrale Hauptveranstaltung zum Weltkindertag.

„Wir sind sehr gut aufgestellt, um in den Schwerpunktthemen Bekämpfung der Kinderarmut, Bildungsgerechtigkeit, Integration von Flüchtlingskindern sowie Beteiligung und Mitbestimmung einer der zentralen kinderpolitischen Ansprechpartner in Deutschland zu sein. Aufgrund unserer finanziellen Unabhängigkeit durch private Mittel, durch unsere langjährige kinderpolitische Kompetenz und schlanke Organisationsstruktur sind wir in der Lage, eine konsequente Lobbyarbeit für Kinderrechte zu leisten und lokale Initiativen und Vereine in der Breite zu fördern. Unser Ziel bleibt es zudem, in der immer weniger überschaubaren Landschaft der Spendenorganisationen als glaubwürdiger und transparenter Mittelempfänger wahrgenommen zu werden“, so Krüger weiter.

In der politischen Lobbyarbeit steht auch die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz ganz oben auf der Prioritätenliste des Deutschen Kinderhilfswerkes. Damit würde die Position der Kinder im deutschen Rechtssystem gestärkt und ein klares Signal für mehr Kinderfreundlichkeit in Deutschland gegeben. Mehr als 25 Jahre nach Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention durch die Vereinten Nationen ist es an der Zeit, dass sich die Prinzipien dieser Konvention auch im Grundgesetz wiederfinden.

Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
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Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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