Deutsches Kinderhilfswerk unterstützt Vorlesebus in Berlin mit 5.000 Euro

Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt das Projekt „Librileo Vorlesebus – Ein Ort zum Vorlesen“ in Berlin mit 5.000 Euro. Mit dem Vorlesebus sollen Kinder gezielt für Bücher begeistert und Eltern für das Thema Lesen und Vorlesen sensibilisiert werden. Dabei stehen insbesondere Kinder aus finanziell benachteiligten Familien im Fokus der Aufmerksamkeit. Bei der Gestaltung des Vorlesebusses wurden die Ideen und Wünsche von Kindern in Workshops berücksichtigt. Träger des Projekts ist das gemeinnützige Berliner Unternehmen Librileo.

Dazu erklärt Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes: „Wir freuen uns, dass Librileo mit dem Vorlesebus Eltern und ihre Kinder einlädt, gemeinsam auf Entdeckungsreise zu gehen und damit vor allen Dingen finanziell schwächeren Familien den Zugang zu Kunst und Kultur eröffnet, der ihnen an anderer Stelle verwehrt bleibt. Dieser Zugang ist nicht nur ein Kinderrecht, sondern auch die Voraussetzung für eine vielfältige und zukunftsfähige, demokratische Gesellschaft.“

Julius Bertram, Gründer der Librileo gemeinnützige UG, sagt: „Der Vorlesebus ist für uns eine tolle Möglichkeit die Kinder genau dort zu erreichen, wo sie sich aufhalten. Somit schaffen wir ein maßgeschneidertes Vorleseangebot.“

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in den letzten fünf Jahren durch seinen Förderfonds 1.739 Projekte mit insgesamt rund 4.637.000 Euro unterstützt. Durch den Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen wie der Entwicklung demokratischer Lebensformen und Umweltbewusstsein, kinderfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, im Kita-Außengelände oder bei Spielplätzen. Die Schaffung sinnvoller Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkt. Ein Foto der Scheckübergabe stellen wir für redaktionelle Zwecke gerne zur Verfügung.

 

Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
Telefon: 030-308693-11
Mobil: 0160-6373155
Fax: 030-2795634
Mail: presse@dkhw.de
Internet: www.dkhw.de
Facebook: www.facebook.com/dkhw.de
Twitter: @DKHW_de
Instagram: deutscheskinderhilfswerk_e.v

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

Diese Nachrichten könnten Sie noch interessieren

Ein Kind hält einen Zettel, auf dem steht: "Jedem Kind steht es zu, seine Meinung zu äußern."
Kinderrechte

Deutsches Kinderhilfswerk: Gegen Rassismus – für die Menschenwürde

Das Deutsche Kinderhilfswerk appelliert zum Start der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 an Staat und Zivilgesellschaft, sich angesichts des weiteren Erstarkens nationalistischer und rechtspopulistischer Bewegungen konsequenter als bisher für die Wahrung der Menschenwürde und gegen Rassismus einzusetzen. Aus Sicht der Kinderrechtsorganisation braucht es dafür auch eine verstärkte…

Kinderrechte

Wismar bewirbt sich um das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“

Die Hansestadt Wismar verpflichtet sich, die Rechte und Interessen von Kindern und Jugendlichen vor Ort zu stärken. Bürgermeister Thomas Beyer hat dazu heute eine Vereinbarung zur verbindlichen Zusammenarbeit mit dem Verein Kinderfreundliche Kommunen unterzeichnet. Im nächsten Schritt wird die Hansestadt einen Aktionsplan erstellen, um junge Menschen in Wismar besser zu schützen, zu fördern und zu…

Aus einem aufgeklappten Laptop erscheinen digitale Bilder und Icons von KI, Büchern, einer Lupe und einem Gehirn.
Kinder und Medien

Neues Gutachten zur gesetzeskonformen Nutzbarkeit von biometrischen Kinderdaten für KI-Zwecke

Mit einem neuen Gutachten legt das Deutsche Kinderhilfswerk einen datenschutzrechtlichen Blick auf einen wichtigen Verbindungspunkt zwischen KI-Anwendungen und der Lebenswelt von Kindern. Denn sind biometrische Daten erstmal im einem KI-System, können sie nicht mehr verlässlich entfernt werden. Ziel des Gutachtens ist es, Risiken und Chancen der Nutzung biometrischer Kinderdaten im Kontext von KI…