Deutsches Kinderhilfswerk startet Kampagne „20 Forderungen für Kinder in Deutschland“

Anlässlich des 20jährigen Bestehens der UN-Kinderrechtskonvention hat das Deutsche Kinderhilfswerk einen aktuellen Forderungskatalog unter dem Titel „20 Jahre UN-Kinderrechtskonvention – 20 Forderungen des Deutschen Kinderhilfswerkes für Kinder in Deutschland“ veröffentlicht. „Am wichtigsten sind dabei die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz und ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Überwindung der Kinderarmut in Deutschland. Drei Millionen Kinder und Jugendliche, die in Deutschland von Armut betroffen sind, brauchen endlich Unterstützungsleistungen, die ihren Bedürfnissen entsprechen sowie den bestmöglichen Zugang zu Bildung, Freizeit und gesunde Ernährung ermöglichen,“ bekräftigt Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes. Weitere Forderungen betreffen z.B. die Kinderrechte auf Beteiligung und Partizipation.

Nach der UN-Kinderrechtskonvention haben Kinder einen Anspruch auf besondere Fürsorge und Unterstützung, auf Förderung und Schutz, eine gewaltfreie und sie schützende Erziehung, auf Bildung und Ausbildung, eine Erziehung zu demokratischen Einwohnerinnen und Einwohnern sowie auf ihre angemessene Beteiligung am politischen und gesellschaftlichen Leben. Zwischen der Zielsetzung der Konvention und ihrer Verwirklichung in Deutschland klafft jedoch eine große Lücke. Deshalb müssen Bund, Länder und Kommunen mehr als bisher Kinder in den Mittelpunkt ihrer Politik stellen.

Auf der Kampagnen-Seite www.rechte-fuer-kinder.de  wird über die Situation der Kinder informiert. Hier besteht auch die Möglichkeit, die Forderungen mit einer digitalen Unterschrift zu unterstützen und die Broschüre kostenfrei zu bestellen.

Bei Rückfragen: Michael Kruse, Pressesprecher und Leiter Information und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.: 030/308693-11, mail: kruse@dkhw.de)


Das Deutsche Kinderhilfswerk (www.dkhw.de), Interessenvertreter für ein kinderfreundliches Deutschland, wurde 1972 in München gegründet. Als Initiator und Förderer setzt sich der gemeinnützige Verein seit über 35 Jahren für die Umsetzung der Rechte der Kinder in Deutschland ein.

Bitte helfen Sie: Spendenkonto 333 11 11, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 100 205 00
Spenden können Sie aber auch unter www.dkhw.de oder www.chancen-spenden.de oder in die Spendendose in Ihrer Nähe

Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
Telefon: 030-308693-11
Mobil: 0160-6373155
Fax: 030-2795634
Mail: presse@dkhw.de
Internet: www.dkhw.de
Facebook: www.facebook.com/dkhw.de
Twitter: @DKHW_de
Instagram: deutscheskinderhilfswerk_e.v

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit 50 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

Diese Nachrichten könnten Sie noch interessieren

Anne Lütkes

„Nicht nur Mahner, sondern Wegbereiter“

Anne Lütkes wurde Ende Januar zur Präsidentin des Deutschen Kinderhilfswerkes gewählt. Im Interview spricht sie darüber, warum sie sich seit vielen Jahren für die Kinderrechte engagiert, wo sie trotz vieler Widerstände Fortschritte spürt – und warum Erwachsene in Sachen Kinderrechte mehr Aha-Erlebnisse brauchen.

Ein Kind hält einen Zettel, auf dem steht: "Jedem Kind steht es zu, seine Meinung zu äußern."
Kinderrechte

Landtagswahl in Baden-Württemberg auch Lackmustest für Kinderrechte

Rechte von Kindern und Jugendlichen gehören ins Zentrum der politischen Agenda.

Kinderrechte

Eltville bleibt „Kinderfreundliche Kommune“

Der Verein Kinderfreundliche Kommunen verlängert das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ für die Stadt Eltville am Rhein um weitere drei Jahre. Damit würdigt der Verein den zweiten Aktionsplan, mit dem die Stadt die nachhaltige Verankerung der Interessen von Kindern und Jugendlichen in der Verwaltung sowie auf der gesamten lokalen Ebene fortsetzt. Dieser knüpft an die erfolgreich umgesetzten…