Sonderfonds Ankommen im Sport

Geflüchteten Kindern und Jugendlichen über den Sport einen niedrigschwelligen Zugang zur Gesellschaft ermöglichen: Das war das Ziel des Sonderfonds “Ankommen im Sport” des Deutschen Kinderhilfswerkes in Kooperation mit der Deutschen Sportjugend. Über den Fonds wurden Vereine und Projekte mit 100.000 Euro unterstützt. 

Integration und Stärkung durch Sport

Durch die Sporthalle des  Taekwondo Herringen e.V. in Hamm klingen laute Schreie. Ein Mädchen im weißen Trainingsanzug dribbelt über eine Sprossenleiter. Dann rennt sie auf die Übungsleiterin zu und kickt mit ihren Füßen gegen die Schlagkissen: links, rechts, links, rechts. Sie üben gerade die koreanische Kampfsportart Taekwondo. Einmal in der Woche treffen sich beim  Taekwondo Herringen e.V. im Projekt “Gemeinsam stark durch Taekwondo” Kinder mit und ohne Migrationserfahrung, um zusammen zu trainieren. Das Deutsche Kinderhilfswerk fördert das Projekt über den Fonds “Ankommen im Sport”.

Die Kinder, die beim  Taekwondo Herringen e.V. trainieren, kommen zum Beispiel aus Syrien, Afghanistan, dem Irak oder der Ukraine. Einige von ihnen leben schon einige Jahre in Deutschland, andere sind neu hierhergezogen. Für alle ist der Sport eine Möglichkeit, andere Kinder kennenzulernen und nebenbei die deutsche Sprache zu lernen. Genau das war das Ziel des Fonds “Ankommen im Sport ” über den das Deutsche Kinderhilfswerk in Kooperation mit der Deutschen Sportjugend deutschlandweit Projekte mit insgesamt 100.000 Euro förderte.

Bitte beachten Sie, dass die Mittel des Fonds aufgrund der hohen Nachfrage ausgeschöpft sind. Es ist nicht mehr möglich, Anträge zu stellen. 

Alle Dokumente zum Download

Falls Sie Fördermittel über den Fonds beantragt haben, finden Sie hier noch einmal die Förderrichtlinien zum Nachlesen sowie die Vorlage für den Sachbericht zur Abrechnung: