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Inhalt dieses Newsletters
1. Deutsches Kinderhilfswerk: Kinderrechte in Deutschland auf allen Ebenen stärken
2. Repräsentative Umfrage zum Weltkindertag 2015 – UNICEF und Deutsches Kinderhilfswerk: Politik hat großen Nachholbedarf in Sachen Kinderfreundlichkeit!
3. Flüchtlingsgipfel in Berlin: Milliardenhilfe für die Länder
4. Deutsches Kinderhilfswerk: Gesetzentwurf zur Umverteilung von unbegleiteten Flüchtlingskindern greift zu kurz
5. Deutsches Kinderhilfswerk: Deutschland braucht einen Masterplan für die Aufnahme und Integration von Flüchtlingskindern
6. Flüchtlingskinder in die Schule - sofort!
7. Mehrzahl der syrischen Flüchtlingskinder ist krank
8. Anwaltshotline bietet kostenlose Rechtsberatung für Flüchtlinge in Deutschland
9. Neue Positionspapiere der Stiftung für die Rechte der zukünftigen Generationen zu Nachwuchs- und Jugendquoten und einem "Generationen-Soli".
10. Irland ist erstes europäisches Land mit Kinder- und Jugendstrategie für Partizipation
11. Studie zur Zeitverwendung: Eltern wünschen sich mehr Zeit für Familie
12. Inklusion bleibt an vielen weiterführenden Schulen ein Fremdwort
13. "Die politische Bildung sollte aus ihrer Komfortzone herauskommen". Interview mit Viktoria Spaiser
14. Greenpeace-Nachhaltigkeitsstudie untersucht Engagement von Jugendlichen: Wirkung statt Ehre
15. foodwatch-Studie: 281 Kinderlebensmittel im Test
16. Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) hat die bisher größte Umfrage zum Thema „Diskriminierung in Deutschland“gestartet
1.
Deutsches Kinderhilfswerk: Kinderrechte in Deutschland auf allen Ebenen stärken

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert eine umfassende Stärkung der Kinderrechte in Deutschland. Dazu gehören aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes vor allem die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz, eine generelle Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre und ein Ausbau der Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen im Bund, in den Ländern und in den Kommunen. „In Deutschland bestehen erhebliche Defizite sowohl bei der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention als auch bei der Bekanntheit der Kinderrechte selbst. Mit der Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz muss die Rechtsposition von Kindern in Deutschland gestärkt und ein klares Signal für mehr Kinderfreundlichkeit in Deutschland gegeben werden. Dazu sollen die Rechte der Kinder in einem neuen Artikel 2a in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen und die Rechte auf Förderung, Schutz und Beteiligung sowie der Vorrang des Kindeswohls bei allem staatlichen Handeln festgeschrieben werden“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, zur heutigen Debatte im Deutschen Bundestag über Kinderrechte.

„Die Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen sind auf allen Ebenen zu stärken. Dafür müssen wir Kindern Räume für echte Mitbestimmung eröffnen. Mehr als 25 Jahre nach Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention stehen wir bei der Beteiligung in Deutschland vor einem Flickenteppich. Das Recht auf Beteiligung ist in Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention verbindlich festgeschrieben. Es sollte zukünftig sichergestellt sein, dass Kinder und Jugendliche bei Entscheidungen, die ihre Interessen berühren mitreden können. Aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes werden damit sowohl die Kinder und Jugendlichen gestärkt, die durch Mitbestimmung schon in jungem Alter soziale Kompetenzen entwickeln, als auch langfristig unsere Demokratie“, so Hofmann weiter.

Mehr dazu in der Quelle: <link presse pressemitteilungen presse-details deutsches-kinderhilfswerk-kinderrechte-in-deutschland-auf-allen-ebenen-staerken>Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerkes vom 25.09.2015

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2.
Repräsentative Umfrage zum Weltkindertag 2015 – UNICEF und Deutsches Kinderhilfswerk: Politik hat großen Nachholbedarf in Sachen Kinderfreundlichkeit!

58 Prozent der Bundesbürger halten Deutschland zwar insgesamt für kinderfreundlich, sehen jedoch erhebliche Defizite in zentralen Politikbereichen, die für Kinder von Bedeutung sind. 39 Prozent der Erwachsenen über 18 Jahre sagen sogar, dass Deutschland kein kinderfreundliches Land ist. In der Gesamtschau sehen vor allem ältere Deutsche, Frauen und Ostdeutsche mehr Defizite in Bezug auf eine kinderfreundliche Politik, während insbesondere die 18- bis 29-Jährigen Deutschland für ein eher kinderfreundliches Land halten. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage von infratest dimap im Auftrag von UNICEF Deutschland und Deutschem Kinderhilfswerk anlässlich des Weltkindertags am 20. September.

Als besonders wichtig für die Kinderfreundlichkeit betrachten die Bundesbürger den Schutz von Kindern vor Gewalt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und den Kampf gegen Kinderarmut. 90 Prozent sagen, dass es zur Kinderfreundlichkeit gehört, dass sich um Flüchtlingskinder gut gekümmert wird.

Danach befragt, ob sie diese Bereiche gut umgesetzt sehen, konstatieren die Befragten allerdings erhebliche Probleme. Lediglich 26 Prozent sind der Ansicht, dass sich Politiker „sehr gut“ oder „gut“ um die Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland kümmern, und nur 27 Prozent stimmen der Aussage zu, dass sich Deutschland gut um die Belange von Flüchtlingskindern kümmert. Die Unterstützung für Familien und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die 98 Prozent als sehr wichtig betrachten, sehen lediglich 41 Prozent der Befragten als „sehr gut“ oder „gut“ erfüllt an.

Mehr dazu in der Quelle: <link presse pressemitteilungen presse-details repraesentative-umfrage-zum-weltkindertag-2015-unicef-und-deutsches-kinderhilfswerk-politik-hat-grossen-nachholbedarf-in-sachen-kinderfreundlichkeit>Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerkes und von UNICEF vom 16.09.2015

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3.
Flüchtlingsgipfel in Berlin: Milliardenhilfe für die Länder

In der Flüchtlingskrise haben sich Bund und Länder auf die Kostenverteilung geeinigt. Der Bund will den Ländern pro Flüchtling monatlich 670 Euro zahlen. Um Asylverfahren zu beschleunigen, sollen Albanien, der Kosovo und Montenegro zu "sicheren Herkunftsländern" erklärt werden.

Bund und Länder haben sich auf ein Maßnahmenpaket zur Bewältigung der hohen Flüchtlingszahlen verständigt. Das teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin mit. Insgesamt stockt der Bund seine Finanzhilfe für die Länder 2016 auf gut vier Milliarden Euro auf. In diesem Jahr sollen es zwei Milliarden Euro sein - doppelt so viel wie bisher zugesagt.

Im Detail heißt das: Der Bund greift den Ländern im kommenden Jahr über eine Pauschale von 670 Euro pro Flüchtling und Monat finanziell unter die Arme. Die Pauschale gilt vom Tag der Erstregistrierung bis zum Abschluss des Asylverfahrens. Dabei wird eine Verfahrensdauer von fünf Monaten zugrunde gelegt. Zudem wird auch 2016 - wie in diesem Jahr - mit 800.000 weiteren Flüchtlingen gerechnet.

Detailliertere Informationen zu den Inhalten des Kompromisses finden sich auf der Webseite der <link https: www.cducsu.de themen innen-recht-sport-und-ehrenamt asylsystem-neu-ausrichten>CDU/CSU-Fraktion im Bundestag

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4.
Deutsches Kinderhilfswerk: Gesetzentwurf zur Umverteilung von unbegleiteten Flüchtlingskindern greift zu kurz

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert umfassende Nachbesserungen am Gesetzentwurf zur bundesweiten Umverteilung von unbegleiteten Flüchtlingskindern. Aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes hat bei allen Maßnahmen zur Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingskindern das Kindeswohl ohne Einschränkungen an erster Stelle zu stehen. Eine Umverteilung unbegleiteter Flüchtlingskinder darf nur möglich sein, wenn es dem Kindeswohl dient und mit ihrem ausdrücklichen Einverständnis geschieht.

„Neben einer Reihe von positiven Aspekten im Gesetzentwurf sehen wir als Kinderrechtsorganisation noch zu viele negative Punkte. Es ist sehr wichtig, dass Flüchtlingskinder unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus ein Anrecht auf vollständige Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe haben. Auch die Beteiligung der unbegleiteten Flüchtlingskinder am Verfahren der vorläufigen Inobhutnahme und die Heraufsetzung der Verfahrensfähigkeit im Asylverfahren auf 18 Jahre zählen zu den positiven Aspekten. Aber der Entwurf bleibt auf halber Strecke stehen, es fehlt eine konsequente kinderrechtliche Perspektive. Flüchtlingskinder brauchen den besonderen Schutz von Staat und Gesellschaft. Die von einigen Bundesländern angestrebten Streichungen am Gesetzentwurf beispielsweise bei den bundeseinheitlichen Standards für die Eignung der Jugendämter gilt es unbedingt zu verhindern“, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes anlässlich der heutigen Debatte im Deutschen Bundestag über den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher.

Mehr dazu in der Quelle: <link presse pressemitteilungen presse-details deutsches-kinderhilfswerk-gesetzentwurf-zur-umverteilung-von-unbegleiteten-fluechtlingskindern-greift-zu-kurz>Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerkes vom 25.09.2015

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5.
Deutsches Kinderhilfswerk: Deutschland braucht einen Masterplan für die Aufnahme und Integration von Flüchtlingskindern

Das Deutsche Kinderhilfswerk mahnt in der Debatte über die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland ein besonderes Augenmerk auf die Situation der Flüchtlingskinder an. Ein entsprechender Schwerpunkt fehlt in den Beschlüssen des Koalitionsausschusses vom Wochenende. Aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes sollte die Bundesregierung gemeinsam mit den Bundesländern spätestens beim Flüchtlingsgipfel am 24. September einen „10-Punkte-Masterplan“ für die Aufnahme und Integration von Flüchtlingskindern vorlegen.

„Flüchtlingskinder sind in erster Linie Kinder. Für ihre Aufnahme und Integration gelten deshalb die einschlägigen Vorgaben der UN-Kinderrechtskonvention, der Europäischen Grundrechtecharta und des Kinder- und Jugendhilfegesetzes. Diese normieren eindeutig die Vorrangstellung des Kindeswohls bei allen Entscheidungen von Staat und Gesellschaft sowie das Recht der Kinder auf Förderung, Schutz und Beteiligung“, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes. „Die Aufnahme von Flüchtlingskindern ist eine humanitäre Verpflichtung unserer Gesellschaft. Wir sollten die jetzt zu uns kommenden Flüchtlingskinder als dauerhafte Einwanderer und ihren Zuzug als Gewinn für unsere Gesellschaft begreifen.“

Die wichtigsten Punkte des Masterplans:

- Da Flüchtlingskinder in erster Linie Kinder sind, müssen sie Anspruch auf Leistungen der bestehenden Sozialsysteme haben wie andere Kinder in Deutschland auch.

- Für Flüchtlingskinder ist mit Hilfe einer regulären Versicherungskarte Zugang zur ärztlichen Versorgung sicherzustellen.

- Die Inobhutnahmen von unbegleiteten Flüchtlingskindern sind mehr als bisher zu verbessern und zu standardisieren.

- Kinder gehören nicht in Gemeinschaftsunterkünfte und müssen schnellstmöglich dezentral untergebracht werden.

- Solange Kinder in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind, müssen Mindeststandards gegen sexuelle Gewalt vorhanden sein.

- Flüchtlingskinder, die noch nicht schulpflichtig sind, sollten die Möglichkeit zum Besuch einer Kindertageseinrichtung haben.

- Der Zugang zu Schulen und Ausbildungsstätten muss sichergestellt werden.

- Asylverfahren sind zum Wohl der Kinder zu gestalten.

- Die Sicherung der Einheit von Familien mit Kindern muss Ziel der bundesdeutschen Flüchtlingspolitik sein.

- Der Vorrang des Kindeswohls sollte für Flüchtlingskinder in Asyl- und Aufenthaltsgesetzen verankert werden.

Mehr dazu in der Quelle: <link presse pressemitteilungen presse-details deutsches-kinderhilfswerk-deutschland-braucht-einen-masterplan-fuer-die-aufnahme-und-integration-von-fluechtlingskindern>Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerkes vom 08.09.2015

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6.
Flüchtlingskinder in die Schule - sofort!

Der Verband Sonderpädagogik e. V. (vds) wendet sich entschieden gegen solche Ideen und Vorschläge, die nicht mit den deutschen Gesetzen und mit den von Deutschland unterzeichneten Konventionen der Vereinten Nationen (insbesondere Kinderrechtskonvention) im Einklang stehen. Die gängige Praxis vieler Bundesländer, erst einmal zu warten, bis der Status der Flüchtlinge feststeht, ehe an Schulbildung gedacht wird, verstößt gegen elementare Menschenrechte.

Der vds fordert mit Nachdruck, Flüchtlingskindern frühestmöglichen Zugang zu schulischer Bildung zu ermöglichen, sie durch qualifiziertes Personal zu unterrichten und ihnen individuell passende Bildungsangebote zu machen.

Überlegungen, Flüchtlingskinder mit keinen oder wenigen Deutschkenntnissen wie Kinder mit (sonderpädagogischem) Förderbedarf zu behandeln (siehe Offener Brief Bausewein), damit der Schulträger höhere Kosten abrechnen kann, gehen in die völlig falsche Richtung. Es darf nicht passieren, dass Kinder und Jugendliche, die zu uns kommen, alle als sonderpädagogisch förderbedürftig angesehen werden.

Über eine sofortige schulische Inklusion von Flüchtlingskindern hinaus fordert der Verband Sonderpädagogik e. V. eine frühzeitig einsetzende psychologische und psychotherapeutische Betreuung, wenn Kinder und Jugendliche durch Krieg, Flucht, Misshandlung und erschütternde Erlebnisse traumatisiert sind.

Mehr dazu in der Quelle: <link http: www.verband-sonderpaedagogik.de aktuell presseerklaerung.html>Pressemitteilung des Verbandes Sonderpädagogik vom 30.08.2015

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7.
Mehrzahl der syrischen Flüchtlingskinder ist krank

Mehr als ein Drittel der syrischen Flüchtlingskinder in Deutschland leidet unter einer psychischen Störung, die große Mehrzahl hat eine körperliche Krankheit. Dies zeigt eine Untersuchung von Medizinern der Technischen Universität München (TUM) in einer bayerischen Erstaufnahmeeinrichtung. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass weitere Kinder eine posttraumatische Belastungsstörung entwickeln werden – auch aufgrund ihrer aktuellen Situation. Die Studie wird am 5. September auf einer öffentlichen Sitzung der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin in München vorgestellt.

Die Mediziner um Prof. Volker Mall, Lehrstuhl für Sozialpädiatrie, und Prof. Peter Henningsen, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des TUM-Klinikums rechts der Isar, haben in einer repräsentativen Stichprobe rund 100 syrische Kinder und Jugendliche in der Erstaufnahmeeinrichtung „Bayernkaserne“ in München untersucht. Die Jugendlichen waren maximal 14 Jahre alt.

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit Belastungsstörungen, emotionalen Störungen wie auch körperlichen Erkrankungen war auffällig hoch. Rund 22 Prozent litten unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), 16 Prozent unter einer Anpassungsstörung. Bei einer PTBS zeigen Kinder Verhaltensauffälligkeiten und Aufmerksamkeitsstörungen, zum Beispiel in der Schule. Es kann zu Schlafstörungen und vermehrtem Einnässen kommen.

Mehr dazu in der Quelle: <link https: www.tum.de die-tum aktuelles pressemitteilungen kurz article>Pressemitteilung der TU München vom 01.09.2015

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8.
Anwaltshotline bietet kostenlose Rechtsberatung für Flüchtlinge in Deutschland

In einem Rundschreiben heißt es dazu: „Angesichts der sich immer weiter verschärfenden Lage der Flüchtlinge in Deutschland möchten wir, die Deutsche Anwaltshotline AG, unseren Beitrag dazu leisten und den betroffenen Personen - mit unserer Kernkompetenz Rechtsberatung - helfend zur Seite stehen. Aus diesem Grund starten wir eine Aktion, bei der wir kostenlose telefonische Rechtsberatung zum Thema Asylrecht anbieten.

Außerdem haben wir für unsere Aktionsseite einen Online-Assistenten entwickelt, der Auskunft über den Zugang zum Arbeitsmarkt für jeden einzelnen Flüchtling gibt. So kann jeder mit wenigen Klicks erfahren, welchen Zugang der Betroffene zum Arbeitsmarkt hat. Zudem kann er sich das Ergebnis und eine Zusammenfassung seiner Angaben für die Behörden ausdrucken.

Wir wollen engagierten Helfern und natürlich auch Flüchtlingen mit Deutschkenntnissen beratend zur Seite stehen und bieten kostenlos – an insgesamt 16 einstündigen Terminen – telefonische Rechtsberatung durch bis zu 12 spezialisierte Kooperationsanwälte an. Start der Aktion ist der 07.10.2015. Die Gebühren für die Rechtsberatung durch den Rechtsanwalt übernehmen wir. Die häufigsten Fragen werden wir im Nachfeld aufarbeiten und auf der gleichen Seite veröffentlichen, sodass die Seite auch nach der Telefonaktion wertvolle Informationen bereitstellt.

Folgende Beratungsschwerpunkte stehen im Mittelpunkt:

- Zugang zum Arbeitsmarkt für Flüchtlinge

- Aufenthaltsbeschränkung für Flüchtlinge

- Finanzielle Leistungen für Flüchtlinge

- Familiennachzug von Flüchtlingen

Mehr dazu <link http: www.deutsche-anwaltshotline.de fluechtlingsberatung external-link-new-window external link in new>hier  

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9.
Neue Positionspapiere der Stiftung für die Rechte der zukünftigen Generationen zu Nachwuchs- und Jugendquoten und einem "Generationen-Soli".

Auf die vielseitigen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu reagieren, ist ein generationenübergreifendes Projekt, in das sowohl Alt als auch Jung ihr Wissen und ihre Ideen gleichermaßen einzubringen gefordert sind. Nach wie vor bleiben die Meinungen und Ansichten der jungen Bevölkerung – der Generation also, die am meisten von den Folgen der heute getroffenen Entscheidungen betroffen ist – bei dem Gestaltungsprozess weitgehend unbeachtet. Die SRzG fordert daher institutionell verbindliche Jugend- und Nachwuchsquoten, um jungen Menschen Teilhabe und Mitbestimmung an politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen zu ermöglichen. In unserem neuen Positionspapier führen wir unsere Forderungen aus und setzen uns mit möglichen Gegenargumenten auseinander.

Zum Positionspapier als pdf geht es <link http: www.generationengerechtigkeit.de images stories publikationen positionspapiere pp_040915.pdf external-link-new-window external link in new>hier

In ihrem zweiten Positionspapier fordert die SRzG einen sogenannten „Generationen-Soli“

Wer erbt, ist nicht nur finanziell im Vorteil, sondern hat auch eine größere Chance, sein Leben erfolgreich zu gestalten. Die meisten Angehörigen der jungen Generation profitieren aber nicht bis kaum von Erbschaften. Diese Ungleichheit könnte eine höhere Erbschaftssteuer ein Stück weit ausgleichen. Vorausgesetzt, der Staat nutzt das Geld, um in die Zukunft der Jungen zu investieren. Die Lösung ist ein "Generationen-Soli": eine reformierte Erbschaftssteuer, die das Erben gerechter gestaltet und politisch zweckgebunden in die Kinderbetreuung fließt.

Zum Positionspapier als pdf geht es <link http: www.generationengerechtigkeit.de images stories publikationen positionspapiere pp_030915.pdf external-link-new-window external link in new>hier

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10.
Irland ist erstes europäisches Land mit Kinder- und Jugendstrategie für Partizipation

Irland ist das erste Land in Europa, das eine Nationale Strategie für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Entscheidungsverfahren eingeführt hat. Diese orientiert sich an der UN-Kinderrechtskonvention und der Charta der Grundrechte der Europäischen Union.

Das Ziel der irischen National Strategy on Children and Young People’s Participation in Decision-Making 2015-2020 ist es, Kindern und Jugendlichen ein Mitspracherecht bei Entscheidungen zu geben, die ihr individuelles und kollektives Alltagsleben betreffen. Mit der Strategie wendet sich das Department of Children and Youth Affairs in erster Linie an Kinder und junge Menschen unter 18 Jahren.

Die Strategie beinhaltet vier prioritäre Bereiche:

  • Kinder und Jugendliche haben ein Mitspracherecht bei Entscheidungen, die ihre lokale Gemeinschaft betreffen.

  • Kinder und Jugendliche haben ein Mitspracherecht bei Entscheidungen, die ihre frühkindliche Erziehung, Schule sowie das formale und non-formale Bildungssystem betreffen.

  • Kinder und Jugendliche haben ein Mitspracherecht bei Entscheidungen, die ihre Gesundheit, ihr Wohlbefinden und soziale Leistungen betreffen.

  • Kinder und Jugendliche haben ein Mitspracherecht bei Entscheidungen, die das juristsiche Umfeld betreffen.

Die National Strategy on Children and Young People’s Participation in Decision-Making 2015-2020 ist als pdf auf der Webseite des irischen <link http: www.dcya.gov.ie documents playandrec _blank external-link-new-window external link in new>Department of Children and Youth Affairs  zu finden

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11.
Studie zur Zeitverwendung: Eltern wünschen sich mehr Zeit für Familie

Der Wunsch der Eltern nach mehr Zeit für die Familie ist groß. Ein großer Teil der Eltern (32% der Väter und 19% der Mütter) bemängeln, nicht ausreichend Zeit für ihre Kinder zu haben. Fast 80% der Väter wünschen sich, dass sich dies ändert und sie sich mehr um Kinder und Familie kümmern können.

Das ist eines der Ergebnisse der Zeitverwendungserhebung des Statistischen Bundesamtes, die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundesamtes für Statistik, Roderich Egeler, vorgestellt hat.

Mit der Studie "Zeitverwendung in Deutschland 2012/2013" liegen erstmals Daten vor, die zeigen, welche Veränderungen es bei der Verwendung der Zeit von Frauen und Männern sowie von Familien in Deutschland gibt.

"Väter und Mütter sind heute stärker gefordert als früher - beruflich und privat.

Vollzeit arbeiten, sich gleichzeitig um Kinder und pflegebedürftige Angehörige kümmern - das bringt die Familien an die Grenze ihrer Belastung," so Familienministerin Schwesig. "Diese Generation steht vor der Herausforderung, ihre Wünsche nach Beruf und Familienleben zu vereinbaren, sie brauchen zeitliche Entlastung. Die Zeit für die Familie muss mehr anerkannt werden", sagte die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse.

Im Vergleich zu 2001/2002 gibt es Veränderungen: Grundsätzlich ist die Stundenzahl bei Männern und Frauen für Erwerbstätigkeit gestiegen. Vergleicht man Mütter und Väter mit Menschen, die in Haushalten ohne Kinder leben zeigt sich:

Sie arbeiten knapp 10 Stunden mehr - das ist vor allem auf ein höheres Pensum unbezahlter Arbeit zurückzuführen.

Mehr dazu in der Quelle: <link http: www.bmfsfj.de bmfsfj presse>Pressemitteilung des Familienministeriums vom 26.08.2015

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12.
Inklusion bleibt an vielen weiterführenden Schulen ein Fremdwort

2009 hat sich Deutschland mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet, Schüler mit und ohne Handicap gemeinsam zu unterrichten. Seitdem steigen die Inklusionsanteile in deutschen Klassenzimmern. Von einem inklusiven Bildungssystem – vor allem in den weiterführenden Schulen – ist Deutschland aber noch weit entfernt.

Der Inklusionsanteil an deutschen Schulen ist im Schuljahr 2013/14 auf den höchsten Wert seit Inkrafttreten der UN-Konvention gestiegen. Fast jedes dritte Kind mit Förderbedarf besucht mittlerweile eine Regelschule (31,4 Prozent). Das ist ein Anstieg um 71 Prozent gegenüber dem Schuljahr 2008/09 (18,4 Prozent). Trotz der Fortschritte ist die Situation an deutschen Schulen für Kinder und Jugendliche mit Handicap noch unbefriedigend. Der Schüleranteil an Förderschulen geht kaum zurück und von bundesweit vergleichbaren Chancen auf Teilhabe an Inklusion kann noch keine Rede sein. Dazu kommt: In der Sekundarstufe bleibt Inklusion weiterhin eine Ausnahme. Das geht aus einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung hervor.

Unverändert gilt in Deutschland: Je höher die Bildungsstufe, desto geringer sind die Chancen auf Inklusion. Gemeinsames Lernen und Spielen ist in Kitas bereits weit verbreitet. Auch die Grundschulen nehmen immer mehr Förderschüler auf. Doch sobald Kinder mit und ohne Handicap eine weiterführende Schule besuchen, müssen sie in der Regel getrennt lernen.

Während der Inklusionsanteil in deutschen Kitas 67 Prozent (2008/09: 61,5 Prozent) und in den Grundschulen 46,9 Prozent (2008/09: 33,6 Prozent) beträgt, fällt er in der Sekundarstufe auf 29,9 Prozent (2008/09: 14,9 Prozent). Besonders auffällig: Von den knapp 71.400 Förderschülern in den Schulen der Sekundarstufe lernt nur jeder Zehnte an Realschulen oder Gymnasien. Inklusion findet hauptsächlich an Hauptschulen und Gesamtschulen statt. Auch in der Ausbildung ist Inklusion noch die Ausnahme.

Mehr dazu auf der <link https: www.bertelsmann-stiftung.de de themen aktuelle-meldungen september inklusion-bleibt-an-vielen-weiterfuehrenden-schulen-ein-fremdwort external-link-new-window external link in new>Webseite der Bertelsmann Stiftung

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13.
"Die politische Bildung sollte aus ihrer Komfortzone herauskommen". Interview mit Viktoria Spaiser

Transferstelle politische Bildung: Welche Möglichkeiten zur Partizipation und Information bietet das Internet für Jugendliche?

Viktoria Spaiser: In meiner Arbeit beschreibe ich sieben Formen, wie Jugendliche das Internet zu politischen Zwecken nutzen können. Erstens können sie sich dort natürlich politisch informieren, sei es über Informationsportale, Nachrichten-Homepages, Blogs, Videos, Webseiten von politischen Gruppen oder ähnliche Angebote. Zweitens können sie auch selbst politische Informationen herstellen und diese in Form von Blogs oder Videos veröffentlichen. Drittens können Jugendliche sich über Kommentarfunktionen oder über explizite Online-Diskussionsgruppen an politischen Diskussionen beteiligen. Dann können sie das Internet viertens dazu nutzen, um für politische Aktionen zu mobilisieren, diese zu koordinieren und zu planen und politisches Networking zu betreiben. Das geschieht sehr häufig über Mailinglisten oder über Gruppen in verschiedenen Portalen. Fünftens können sie natürlich auch etablierte Formen der demokratischen Partizipation im Internet realisieren. Eine Möglichkeit wären beispielsweise Online-Wahlen – wobei diese sich bis jetzt nicht durchgesetzt haben, weil noch nicht geklärt ist, wie man beispielsweise geheime Wahlen online durchführen könnte. Andere Formen, wie Online-Petitionen, sind inzwischen etabliert und werden auch stark genutzt. Sechstens können auch Jugendliche im Internet selbst politische Aktionen/Kampagnen durchführen, also sehr prominent sind z.B. E-Mail-Protestaktionen, bei denen massenhaft Mails mit bestimmten Botschaften an Politiker oder Unternehmen verschickt werden. Und schließlich gibt es siebtens noch einen Graubereich, quasi ein Äquivalent zu zivilem Ungehorsam oder direkten Aktionen, wie es sie offline im politischen Leben auch gibt. Beispiele hierfür sind etwa sogenannte "Distributed Denial of Service-Attacken", die unter anderem von dem Hacker- und Aktivisten-Kollektiv "Anonymus" durchgeführt werden und bei denen ein Server gezielt mit so vielen Anfragen bombardiert wird, dass das System die Aufgaben nicht mehr bewältigen kann und im schlimmsten Fall zusammenbricht. Ein anderes Beispiel ist die sogenannte "Online Direct Action" bzw. "Web Displacement", wenn also Webseiten gehackt werden und z.B. politische Botschaften auf diesen Webseiten veröffentlicht

Das gesamte Interview zu finden <link http: transfer-politische-bildung.de transfer-aktuell im-gespraech mitteilung>hier, weitere Informationen zur dort besprochenen Studie zu finden <link http: transfer-politische-bildung.de datenbank d31>hier

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14.
Greenpeace-Nachhaltigkeitsstudie untersucht Engagement von Jugendlichen: Wirkung statt Ehre

Junge Menschen setzen sich für Nachhaltigkeit ein – allerdings kurzfristiger als früher und vor allem virtuell. Das zeigt eine Studie im Auftrag von Greenpeace.

Virtuelle Protestformen sind bei Jugendlichen beliebter als die Mitgliedschaft in einer Organisation - auch weil Beteiligung hier kurzfristig und mit weniger Verpflichtungen verbunden ist.

Gutes tun per Mausklick – für Chiara Wöhle gehört das zum Alltag. Die 23-jährige Studentin unterschreibt regelmäßig Online-Petitionen mit ökologischen und sozialen Anliegen. „Das geht schnell, ist unkompliziert, und man kann sich für das einsetzen, was einen bewegt“, erklärt sie.

In ihrer Generation ist diese Einstellung keine Ausnahme – das belegt das zweite Greenpeace-Nachhaltigkeitsbarometer. Im Rahmen der repräsentativen Studie (durchgeführt von der Leuphana Universität Lüneburg) wurden im vergangenen Sommer rund 1500 Personen zwischen 15 und 24 Jahren zu ihrem Engagement zum Thema Nachhaltigkeit befragt.

Engagement wird kurzfristiger

Das Ergebnis: Mit 92 Prozent setzt sich eine klare Mehrheit für soziale und ökologische Themen ein. Besonders in ihrer direkten Umgebung und über das Internet beteiligen sich die jungen Menschen an Aktionen.

Auch Chiara würde sich gerne stärker in ihrem Umfeld engagieren. Besonders das Verteilen von überschüssigen Lebensmitteln im Rahmen von Foodsharing-Projekten interessiert sie. Allerdings ist die 23-Jährige für langfristige Verpflichtungen zu viel unterwegs. „Meinen Bachelor habe ich in Italien gemacht, meinen Master in Dänemark, und jetzt bin ich für ein Praktikum in Hamburg“. Ihre Alternative zum Vor-Ort-Engagement: „Ich teile Foodsharing-Seiten auf Facebook und rufe andere zum Mitmachen auf“.

Genau wie Chiara möchten viele Befragungsteilnehmende individuell, kurzfristig und ohne aufwendige Absprachen oder Mitgliedschaften aktiv werden. So boykottieren mehr als 30 Prozent der Befragten in ihrem Privatleben Produkte, bei deren Herstellung nicht auf Umweltschutz oder Menschenrechte geachtet wurde. 29 Prozent engagieren sich für ökologische und soziale Belange in ihrer Region.

Mehr dazu in der Quelle, ein Artikel von Michelle König auf <link https: www.greenpeace.de themen umwelt-wirtschaft wirkung-statt-ehre _blank external-link-new-window external link in new>www.greenpeace.de

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15.
foodwatch-Studie: 281 Kinderlebensmittel im Test

Die seit 2007 bestehende freiwillige Selbstbeschränkung der Lebensmittelindustrie beim Kindermarketing ist wirkungslos: Die Hersteller bewerben in Deutschland weiterhin fast ausschließlich ungesunde Produkte gezielt an Kinder – obwohl sie sich im sogenannten „EU Pledge“ zu einem verantwortungsvollen Marketing verpflichtet haben. Das belegt eine Studie von foodwatch, die die Verbraucherorganisation heute gemeinsam mit der Deutschen Adipositas Gesellschaft, der Deutschen Diabetes Gesellschaft und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe in Berlin vorgestellt hat. Für die Studie hat foodwatch alle an Kinder vermarkteten Produkte derjenigen Hersteller unter die Lupe genommen, die den „EU Pledge“ unterzeichnet haben – mit eindeutigem Ergebnis: Trotz der Selbstverpflichtung sind 90 Prozent von insgesamt 281 untersuchten Produkten keine ausgewogenen Kinderlebensmittel nach den Anforderungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Gerad e einmal 29 Produkte im Test dürften nach den Kriterien der WHO-Experten an Kinder vermarktet werden.

Die medizinischen Fachgesellschaften und Gesundheitsorganisationen und foodwatch forderten Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe sowie Bundesernährungsminister Christian Schmidt auf, an Kinder gerichtetes Marketing nur noch für Lebensmittel zu erlauben, die den WHO-Kriterien entsprechen. Rein freiwillige Maßnahmen der Lebensmittelindustrie reichten nicht aus, wie das Studienergebnis deutlich zeige.

„Mit wohlklingenden Selbstverpflichtungen inszeniert sich die Lebensmittelbranche als Vorreiter im Kampf gegen Übergewicht und Fehlernährung – und vermarktet gleichzeitig tonnenweise Süßigkeiten und Junkfood gezielt an Kinder. Ein trauriges PR-Manöver, das nur von der eigenen Verantwortung ablenken soll. Die Lebensmittelwirtschaft ist nicht Teil der Lösung, sondern Kern des Problems“, sagte Oliver Huizinga, Experte für Kindermarketing bei foodwatch.

Mehr dazu in der Quelle: <link http: www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de presse ddg-pressemeldungen meldungen-detailansicht article gemeinsame-pressemitteilung-von-deutscher-adipositas-gesellschaft-deutscher-diabetes-gesellschaft.html>Gemeinsame Pressemitteilung von Deutscher Adipositas Gesellschaft, Deutscher Diabetes Gesellschaft, diabetesDE – Deutsche Diabetes Hilfe und foodwatch vom 24.08.2015

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16.
Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) hat die bisher größte Umfrage zum Thema „Diskriminierung in Deutschland“gestartet

Bis zum 30. November können sich alle in Deutschland lebenden Menschen ab 14 Jahren zu ihren selbst erlebten oder beobachteten Diskriminierungserfahrungen äußern. Diese Umfrage, die wir gemeinsam mit dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung durchführen, soll Diskriminierungen sichtbar machen. Wir wollen auch wissen, welche Auswirkungen Diskriminierungen auf Menschen haben und wie sie damit umgehen. Die Ergebnisse der Umfrage und Handlungsempfehlungen wird die Antidiskriminierungsstelle dem Deutschen Bundestag vorlegen.

Zur Umfrage geht’s hier: <link http: www.umfrage-diskriminierung.de>www.umfrage-diskriminierung.de

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