Ihr Newsletter wird nicht korrekt dargestellt? Klicken Sie bitte hier.
Newsletter 29.04.21
Newsletter 29.04.21
Inhalt dieses Newsletters
1. Mehr als 100 Organisationen fordern „Kinderrechte ins Grundgesetz – aber richtig!“
2. EU-Kommission legt EU-Kinderrechtsstrategie vor
3. Neue Studie untersucht sozialräumliche Ungleichheiten in sieben Großstädten
4. Rechtsanalyse zeigt: EU-Reformvorschläge zur Migrations- und Asylpolitik werden Kinderrechten nicht gerecht
5. Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte in aktueller Regelung verfassungswidrig
6. Umfrage des Deutschen Kinderhilfswerkes: Investitionen in Spielplätze vorrangig keine Frage der kommunalen Finanzlage
7. „Lasst uns (was) bewegen!“: Mitmachen am Weltspieltag, 28. Mai 2021
8. Neue Podcast-Reihe der Starken Kinder- und Jugendparlamente: Parlamentarisch. Praktisch. Jung.
9. 17. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag mit Beiträgen der Starken Kinder- und Jugendparlamente
10. Forderungen des FORUM MENSCHENRECHTE anlässlich der Bundestagswahl 2021
11. Kindgerechte Informationen zum neuen Jugendschutzgesetz
12. Fortbildungsreihe zu „Medienerziehung und Kinderrechte im digitalen Zeitalter – Chancen und Gefahren“
1.
Mehr als 100 Organisationen fordern „Kinderrechte ins Grundgesetz – aber richtig!“

Ein breites Bündnis von mehr als 100 Organisationen fordert in einem gemeinsamen Appell die Bundestagsfraktionen und die Bundesländer auf, sich bis zur Sommerpause auf ein Gesetz zur Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz zu einigen, das den Ansprüchen der UN-Kinderrechtskonvention gerecht wird. Der Aufruf „Kinderrechte ins Grundgesetz – aber richtig!“ kritisiert den von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf als unzureichend, da er keine Stärkung der Kinderrechte bedeute. Den Appell haben u.a. das Deutsche Kinderhilfswerk, UNICEF Deutschland, der Kinderschutzbund, die Deutsche Liga für das Kind, die Arbeiterwohlfahrt, der Paritätische Gesamtverband, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und der Deutsche Bundesjugendring unterzeichnet.

Wörtlich heißt es im Appell: „Eine Grundgesetzänderung muss zu einer Verbesserung der Rechtsposition von Kindern in Deutschland beitragen. Sie darf in keinem Fall hinter die UN-Kinderrechtskonvention, Art. 24 der europäischen Grundrechtecharta und die geltende Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes zurückfallen, die spezifische Kinderrechte gegenüber dem Staat anerkennt. Dabei kommt es auf die Aufnahme von ausdrücklichen Kinderrechten in das Grundgesetz in einem eigenen Absatz an, da diese dem Kind unabhängig bei allem staatlichen Handeln zustehen. Eine unmittelbare Verknüpfung mit den Elternrechten würde zu einem vermeidbaren Konflikt zwischen Eltern- und Kinderrechten führen. (…) Wir fordern nun eine zügige Einigung unter Einbezug der Zivilgesellschaft einschließlich von Kindern und Jugendlichen, die diesen Eckpunkten Rechnung trägt. Denn Kinderrechte gehören ins Grundgesetz - aber richtig!“

Die Organisationen fordern, dass folgende Elemente in der Formulierung zur Aufnahme der Kinderrechte im Grundgesetz enthalten sein sollten:

• Das Recht des Kindes auf Anerkennung als eigenständige Persönlichkeit;

• Die Berücksichtigung des Kindeswohls als ein vorrangiger Gesichtspunkt bei allen Entscheidungen, die Kinder betreffen;

• Das Recht des Kindes auf Beteiligung, insbesondere die Berücksichtigung seiner Meinung entsprechend Alter und Reifegrad;

• Das Recht des Kindes auf Entwicklung und Entfaltung;

• Das Recht des Kindes auf Schutz, Förderung und einen angemessenen Lebensstandard;

• Die Verpflichtung des Staates, für kindgerechte Lebensbedingungen Sorge zu tragen.

Mehr Infos: Appell „Kinderrechte ins Grundgesetz – aber richtig!“ (PDF), Webseite des Aktionsbündnisses Kinderrechte ins Grundgesetz und Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerkes vom 25.03.21

nach oben
2.
EU-Kommission legt EU-Kinderrechtsstrategie vor

Die Europäische Kommission hat die erste umfassende EU-Kinderrechtsstrategie sowie einen Vorschlag zur Einführung einer Europäischen Kindergarantie angenommen. Ziel ist, Kinderrechte zu stärken, bestmögliche Voraussetzungen für Kinder zu schaffen und die Chancengleichheit von Kindern zu fördern, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht sind. In der EU lebten 2019 über 20% der Kinder in Haushalten, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht waren.

Die EU-Kinderrechtsstrategie umfasst sechs Themenbereiche:

- Kinder als Akteure des Wandels im demokratischen Leben: Die Kommission schlägt eine Reihe von Maßnahmen vor – von der Erstellung kinderfreundlicher Rechtstexte bis hin zu Konsultationen mit Kindern im Rahmen der Konferenz zur Zukunft Europas und der Umsetzung des Klimapakts und des Grünen Deals.

- Recht der Kinder, ihr Potenzial unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund voll auszuschöpfen: Die Kommission strebt eine Europäische Kindergarantie zur Bekämpfung der Kinderarmut und der sozialen Exklusion an.

- Recht der Kinder auf Gewaltfreiheit: Die Kommission wird Rechtsvorschriften zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt vorschlagen und Empfehlungen zur Verhütung schädlicher Praktiken gegenüber Frauen und Mädchen vorlegen.

- Recht von Kindern auf eine kindgerechte Justiz: Die Kommission wird z. B. einen Beitrag zur spezialisierten justiziellen Aus- und Fortbildung leisten und mit dem Europarat zusammenarbeiten, um die Leitlinien von 2010 für eine kinderfreundliche Justiz umzusetzen.

- Recht der Kinder auf Sicherheit im digitalen Umfeld und auf Nutzung der sich dort bietenden Chancen: Die Kommission wird die Europäische Strategie für ein besseres Internet für Kinder aktualisieren und das vorgeschlagene Gesetz über digitale Dienste soll sichere Online-Erfahrungen bieten.

- Weltweites Eintreten für die Rechte von Kindern: Die Rechte des Kindes sind universell und die EU bekräftigt ihr Engagement für den Schutz, die Förderung und die Einhaltung dieser Rechte weltweit und auf multilateraler Ebene.

Die Umsetzung der EU-Strategie wird auf EU-Ebene und auf nationaler Ebene nachverfolgt, und die Kommission wird auf dem jährlichen EU-Forum für die Rechte des Kindes über die Fortschritte Bericht erstatten. Ende 2024 wird eine Evaluierung der Strategie unter Beteiligung von Kindern durchgeführt.

Mehr Infos: Webseite zur EU-Kinderrechte-Strategie (Engl.), Die EU-Kinderrechte-Strategie in kindgerechter Version (PDF, Engl.) und Analyse der Kinderrechte-Strategie von Eurochild (PDF, Engl.)

nach oben
3.
Neue Studie untersucht sozialräumliche Ungleichheiten in sieben Großstädten

Kinder können sich die Verhältnisse, in denen sie aufwachsen, nicht aussuchen. Deshalb hat der Staat eine besondere Verpflichtung, gerade ärmeren Familien unter die Arme zu greifen und Bedingungen zu schaffen, die Kindern und Jugendlichen ein gutes Leben ermöglichen. Doch die Infrastrukturen für Bildung, Freizeit, Gesundheit und Kultur sind nicht überall gleich.

Kinder aus armen Familien sind in Deutschland stärker von Umweltbelastungen betroffen als Kinder aus gutsituierten Haushalten. Mit der Ballung vieler ärmerer Kinder in einem Stadtteil geht gegenüber Kindern aus den privilegierten Stadtteilen zudem eine Benachteiligung bezüglich der ihnen zur Verfügung stehenden Spiel- und Erholungsflächen einher. Bei kulturellen Einrichtungen, bei Schulen mit gymnasialer Oberstufe und der Verfügbarkeit von Kinderarztpraxen ist hingegen ein solcher Effekt nicht zu beobachten. Das sind zentrale Ergebnisse der Studie „Eine Stadt – getrennte Welten?“, die von der Heinrich-Böll-Stiftung, dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und dem Deutschen Kinderhilfswerk in Berlin veröffentlicht wurde.

In der Studie wird für sieben deutsche Großstädte (Berlin, Dortmund, Erfurt, Hamburg, Leipzig, Nürnberg und Saarbrücken) untersucht, wie sich Umweltbedingungen, Bebauung und infrastrukturelle Ausstattung kleinräumig verteilen. Dafür wird analysiert, inwieweit diese Merkmale mit der sozialen Lage der Quartiere in diesen Städten zusammenhängen. Im Fokus der Studie stehen Rahmenbedingungen, die für das gute Aufwachsen von Kindern entscheidend sind: die Umweltbelastung, Erholungs- und Spielflächen, kulturelle Institutionen und Schulen sowie die Gesundheitsversorgung von Kindern.

Mehr Infos: Webseite des Deutschen Kinderhilfswerkes mit der Studie "Eine Stadt – getrennte Welten?", einer Zusammenfassung, digitalem Kartenmaterial sowie Faktenblättern zu den sieben Städten

nach oben
4.
Rechtsanalyse zeigt: EU-Reformvorschläge zur Migrations- und Asylpolitik werden Kinderrechten nicht gerecht

Eine Rechtsanalyse im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes, Deutschen Komitees für UNICEF, Paritätischen Gesamtverbands sowie von Plan International Deutschland, Save the Children Deutschland, terre des hommes Deutschland und World Vision Deutschland hat gezeigt, dass die Rechte von Kindern in den Vorschlägen der Europäischen Kommission für ein Migrations- und Asylpaket nicht umfassend verankert werden. In einem gemeinsamen Positionspapier fordern die Organisationen daher, dass das Kindeswohl in allen Verfahren vorrangig behandelt wird, wie es die UN-Kinderrechtskonvention vorgibt.

„Wir begrüßen zwar, dass die Europäische Kommission teils in ihrem Entwurf des Migrations- und Asylpakets auf die Belange und Rechte von Kindern eingeht. Es fehlt allerdings eine systematische und damit auch praktisch durchsetzbare Sicherstellung der Rechte von Kindern“, heißt es in dem heute veröffentlichten Positionspapier. „Die Vielzahl von Richtlinien und Verordnungen greifen keineswegs nahtlos ineinander. Dadurch entstehen Regelungslücken und eine Unübersichtlichkeit, die einen effektiven Schutz von Kindern und die flächendeckende Umsetzung ihrer Rechte verhindern.“

In dem Positionspapier äußern die beteiligten Organisationen die Sorge, dass das Reformpaket in der aktuellen Form die Situation geflüchteter und migrierter Kinder insgesamt verschlechtert. So gebe es zwar einige positive Ansätze, wie zum Beispiel die Einführung eines Monitoring-Mechanismus und die Anerkennung von Geschwistern als Teil der Kernfamilie, doch insbesondere die entstehenden Regelungslücken hätten negative Auswirkungen auf die Situation von Kindern. So besteht zum Beispiel die Gefahr, dass unbegleitete Kinder keine vormundschaftliche Vertretung mit geeigneten fachlichen Qualifikationen zur Seite steht.

Die Organisationen fordern, dass der besondere Schutzbedarf von Kindern geprüft werden muss und eine kindgerechte Unterbringung von Anfang an sicherzustellen ist. Kinder dürfen nicht in Haft genommen oder unter haftähnlichen Bedingungen untergebracht werden. Aus Sicht der Organisationen ist es unerlässlich, der Definition der UN-Kinderrechtskonvention Rechnung zu tragen, nach der allen Kindern ein besonderer Schutzbedarf und besondere Rechte zwingend gewährt werden müssen.

Mehr Infos: Positionspapier „Kinderrechte im EU Migrations- und Asylpaket konsequent verankern!“, die rechtliche Analyse „Die Rechtsstellung von Kindern im neuen Migrations- und Asylpaket der EU“ (PDF) und Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerkes vom 26.03.21

nach oben
5.
Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte in aktueller Regelung verfassungswidrig

JUMEN – Menschenrechte in Deutschland hat gemeinsam mit ProAsyl in einem umfassenden Gutachten die Rechtmäßigkeit der deutschen Regelungen zum Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte untersucht. Das Ergebnis ist eindeutig: Die 2018 eingeführte Sonderregelung des § 36a AufenthG ist verfassungswidrig. Dabei geht das Gutachten nicht nur auf die rechtliche Situation ein, sondern zeigt auch, wie das 2018 eingeführte Verfahren in der Praxis abläuft.

Diese gemeinsame Betrachtung von rechtlicher Situation und praktischer Umsetzung zeigt in Gänze die Absurdität des Sonderverfahrens und beleuchtet so auch eine weitere Schräglage: Der subsidiäre Schutz an sich ist ein sicherer Schutzstatus, der auf Dauer und auf Integration angelegt ist. Die Sonderregelungen zum Familiennachzug stellen genau dies in Frage und widersprechen damit der Schutzidee an sich.

Mehr Infos: Gutachten „Zerrissene Familien – Praxisbericht und Rechtsgutachten zum Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten“ (PDF) und Pressemitteilung von Pro Asyl

nach oben
6.
Umfrage des Deutschen Kinderhilfswerkes: Investitionen in Spielplätze vorrangig keine Frage der kommunalen Finanzlage

Investitionen der Städte in Deutschland in den Erhalt und die Modernisierung von öffentlichen Spielplätzen sind vorrangig keine Frage der kommunalen Finanzlage. Das ist das zentrale Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Kinderhilfswerkes unter den 81 Großstädten in Deutschland. Die Zahl und Größe der Spielplätze sowie die Ausgaben für laufende Instandhaltungen und Investitionen sind gemessen an der Zahl der Kinder in den Städten und der Finanzkraft der Kommunen in höchstem Maße unterschiedlich. So finden sich zwischen Kiel im Norden bis Freiburg im Süden Kommunen, die trotz klammer Kassen überdurchschnittlich hohe Ausgaben bei den Spielplätzen leisten, ebenso wie Städte mit überdurchschnittlicher Finanzkraft, die sich hier eher knauserig zeigen. Die Umfrage zeige also, dass Investitionen der Städte in den Erhalt und die Modernisierung von öffentlichen Spielplätzen vorrangig eine Frage des politischen Willens und keine Frage der kommunalen Finanzlage sind.

Die Zahlen zeigen auch, dass es in einigen Kommunen in den letzten Jahren deutliche Kürzungen der finanziellen Mittel, und in vielen Kommunen lediglich Fortschreibungen der Haushaltsansätze gegeben hat, womit inflationsbereinigt immer weniger Geld für die Spielplätze zur Verfügung steht. Gleichzeitig gibt es in einigen Kommunen aber auch starke finanzielle Zuwächse für Instandhaltungen von und Investitionen in Spielplätze. Umso wichtiger ist es, die vorhandenen Finanzmittel sinnvoll unter Beteiligung der Kinder einzusetzen.

Das Deutsche Kinderhilfswerk betont dabei die Bedeutung von Spielplätzen. Jedes Kind müsse täglich die Möglichkeit haben, selbständig im Freien zu spielen. Das sei für ein gesundes Aufwachsen essenziell und spätestens in Zeiten des digitalen Lernens besonders deutlich geworden. Dazu müssen die Kommunen ausreichend Angebote machen, die gut erreichbar in den Wohngebieten liegen und so ausgestattet sind, dass sie für jede und jeden etwas bieten. Nur durch eine Beteiligung der Kinder und Jugendlichen aus dem Umfeld ist es möglich, bedarfsgerecht zu planen und durch eine vielfältige Ausstattung allen Bedürfnissen gerecht zu werden. Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert Kommunen daher auf, Kindern weiterhin in ausreichendem Maße sichere, gut vernetzte und erreichbare Spielräume zur Verfügung zu stellen, und dafür deutlich mehr finanzielle Mittel für laufende Instandhaltungen und Investitionen in Spielplätze aufzuwenden. Allerdings dürften Bund und Länder sie dabei nicht im Regen stehen lassen, sondern müssten durch einen vernünftigen kommunalen Finanzausgleich dafür sorgen, dass Kommunen diese Aufgabe erfüllen können.

Mehr Infos: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerkes vom 22.04.21 und Webseite des Deutschen Kinderhilfswerkes zum Thema Spiel und Bewegung

nach oben
7.
„Lasst uns (was) bewegen!“: Mitmachen am Weltspieltag, 28. Mai 2021

Unter dem Motto „Lasst uns (was) bewegen!“ werben das Deutsche Kinderhilfswerk und die Deutsche Sportjugend gemeinsam mit dem „Bündnis Recht auf Spiel“ dafür, dass die Bewegungsförderung von Kindern eine zentralere Rolle in unserer Gesellschaft spielt. Es ist aber auch ein Aufruf an Politik und Verwaltung, die Rahmenbedingungen für die Bewegung von Kindern zu verbessern.

Aufgrund der aktuellen Situation soll der diesjährige Weltspieltag insbesondere für zwei Dinge genutzt werden: Zum einem werden Familien aufgerufen, diesen Tag für die Bewegungsförderung zu nutzen. Zum anderen rufen wir die Weltspieltagsakteure dazu auf, in diesem Jahr noch stärker mit der Lobbyarbeit zum Recht auf Spiel in Erscheinung zu treten. Kommunen, Vereine, Initiativen und Bildungseinrichtungen, aber auch Familien und Elterninitiativen sind dazu eingeladen, mit einer Aktion am Weltspieltag 2021 teilzunehmen und den Aktionstag zu nutzen, um verbesserte Rahmenbedingungen für die Bewegungsförderung von Kindern einzufordern.

Passend zum Motto "Lasst uns (was) bewegen!", gibt es dieses Jahr eine große Mitmachaktion mit Fotos und Videos. Familien und Sportvereine, Kitagruppen oder Schulklassen, aber auch Erwachsene sowie prominente Sportler*innen posten unter den Hashtags #Weltspieltag oder #lasstunswasbewegen ein Sportbild oder Video von sich – einzeln oder gern auch gruppenweise – in den sozialen Medien. Die gesamte Aktionswoche findet vom 21. Mai bis 30. Mai statt, so dass auch die Wochenenden rund um den Weltspieltag am 28. Mai genutzt werden können, um so ein Foto in Aktion aufzunehmen.

Mehr Infos: Aktueller Aufruf zum Weltspieltag am 28. Mai und Webseite zur Mitmachaktion

nach oben
8.
Neue Podcast-Reihe der Starken Kinder- und Jugendparlamente: Parlamentarisch. Praktisch. Jung.

Aufgepasst! Hier gibt’s was auf die Ohren! Und zwar ne Ladung junges Engagement! Im Podcast der Starken Kinder- und Jugendparlamente geht es um alles rund um das Thema Kinder- und Jugendparlamente. Was macht sie aus? Warum sind sie für unsere Demokratie so wichtig? Mit welchen Projekten, aber auch Problemen beschäftigen sich Kinder- und Jugendparlamente?

Die Initiative Starke Kinder- und Jugendparlamente des Deutschen Kinderhilfswerkes möchte mit diesem Podcast eine Plattform für junge Menschen und Interessierte schaffen, die zum Austausch, zur Information und auch Beratung beiträgt. Moderiert wird der Podcast vom Jugendbeirat der Initiative. Und spannende Gäste gibt es natürlich auch! Alles frei nach dem Motto „Machen statt Meckern“. Na, Lust auf ein bisschen junge, frische Politik bekommen? Dann hört rein!

Die Initiative wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und ist Teil der Jugendstrategie der Bundesregierung.

Mehr Infos: Webseite mit dem Podcast Parlamentarisch. Praktisch. Jung.

nach oben
9.
17. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag mit Beiträgen der Starken Kinder- und Jugendparlamente

Der 17. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag findet vom 18. bis 20. Mai 2021 als digitale Veranstaltung statt. An drei Veranstaltungstagen werden aktuelle und brisante Themen rund um die Generation U27 im Fokus stehen. Das Motto des 17. DJHT lautet: „Wir machen Zukunft – Jetzt!“ Die Kinder- und Jugendhilfe ist sich ihres kinder- und jugendpolitischen Auftrages und ihrer Verantwortung gegenüber jungen Menschen in der Gegenwart bewusst. Einerseits wird dringlich langfristiger Handlungsbedarf auf verschiedenen Ebenen identifiziert. Andererseits gestaltet die Kinder- und Jugendhilfe bereits heute gemeinsam mit jungen Menschen die Zukunft und unterstreicht deshalb „Wir machen Zukunft – Jetzt!“

Am 20.5.21 um 9-10.30 Uhr findet die digitale Fachveranstaltung „Kinder- und Jugendparlamente kommunal – Ein häufig unterschätztes Beteiligungsformat mit hoher Qualität" der Initiative „Starke Kinder- und Jugendparlamente" statt. Sie soll dem häufig unterschätzten Beteiligungsformat der Kinder- und Jugendparlamente (KiJuPa) Rechnung tragen und zeigen, dass und wie diese zur Stärkung von (kommunaler) Demokratie beitragen und Kommunen kinder- und jugendfreundlicher machen. Außerdem ist die Initiative Starke Kinder- und Jugendparlamente gemeinsam mit dem Jugendbeirat auf einem digitalen Messestand zur Information und zum Austausch vertreten.

Mehr Infos: Webseite des 17. Kinder- und Jugendhilfetags

nach oben
10.
Forderungen des FORUM MENSCHENRECHTE anlässlich der Bundestagswahl 2021

Das FORUM MENSCHENRECHTE und seine Mitgliedsorganisationen sind mit Bundesregierung und Bundestag im stetigen Austausch zu einem breiten Spektrum menschenrechtlicher Anliegen.

Während es auf einigen Gebieten erfreuliche Fortschritte gab, verlangen andere Forderungen seit Jahren unser beständiges und beharrliches Drängen. Manche menschenrechtlichen Herausforderungen sind nun akuter denn je und verlangen nach Wort, Tat und Entscheidung in der nächsten Legislaturperiode. Daher hat das FORUM Menschenrechte aus Anlass der Bundestagswahl einen Forderungskatalog erstellt.

Mehr Infos: Forderungen des FORUM MENSCHENRECHTE anlässlich der Bundestagswahl 2021 „Menschenrechte wählen!“ (PDF) und Forderungskatalog „Menschenrechte wählen!“ in einfacher Sprache (PDF)

nach oben
11.
Kindgerechte Informationen zum neuen Jugendschutzgesetz

Am 1. Mai 2021 tritt das überarbeitete Jugendschutzgesetz in Kraft mit neuen Regelungen, um das Internet für Kinder und Jugendliche sicherer zu machen und mehr Orientierung zu bieten. Auf www.kindersache.de finden sich Informationen zum neuen Jugendschutzgesetz und zu anknüpfenden Themen wie Altersbeschränkungen, Privatsphäre oder Cybergrooming.

Mehr Infos: Webseite www.kindersache.de zum Thema "Ju­gend­schutz – Das geht dich was an!"

nach oben
12.
Fortbildungsreihe zu „Medienerziehung und Kinderrechte im digitalen Zeitalter – Chancen und Gefahren“

Ob Cybermobbing, Gaming, Sexting oder Hass im Netz, für Jugendliche lauern viele Gefahren im Internet. Auch die Unwissenheit und Kontrolle vieler Eltern in Bezug auf den Konsum digitaler Medien ihrer Kinder, verletzen häufig die Rechte der Jugendlichen. Nur selten werden Jugendliche über ihre Rechte in der digitalen Welt aufgeklärt, und oft stellt ihre Mediennutzung eine große Herausforderung dar.

In Mai und Juni bietet das KinderRechteForum Lehrer*innen, Schulsozialarbeiter*innen, Mitarbeiter*innen der (offenen-) Kinder- und Jugend-Arbeit die Möglichkeit, sich dazu weiterzubilden. Im Fokus stehen hierbei pädagogische Fachkräfte, die mit Kindern bzw. Jugendlichen ab 12 Jahren bis ins junge Erwachsenenalter arbeiten. Folgende Aufbaumodule werden Angeboten:

Modul 1: Kinderrechte in der digitalen Welt

Modul 2: Warum und welche digitalen Medien nutzen Jugendliche?

Modul 3: Risiken und Gefahren von digitalen Medien – Medienkompetenz im Alltag

Modul 4: Ist das wirklich noch Meinungsfreiheit? – Die Gefahr von Hassrede und Fake News

Modul 5: Online Gaming und Fallstricke

Modul 6: Medienkompetenz im pädagogischen Alltag mit Jugendlichen

Mehr Infos: Webseite mit dem Fortbildungsangebot „Medienerziehung und Kinderrechte im digitalen Zeitalter – Chancen und Gefahren“ 

nach oben

Kennen Sie schon den allgemeinen Newsletter des Deutschen Kinderhilfswerkes? Hier bestellen



Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
Leipziger Straße 116 - 118
10117 Berlin
Fon: 030 - 308693-0
Fax: 030 - 308693-93
www.dkhw.de

Vereinsregisternummer: 15507
Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg
Umsatzsteuer-ID: DE167064766
Präsident: Thomas Krüger
Bundesgeschäftsführer: Holger Hofmann

DZI Logo
Transparency International Deutschland e.V.
Newsletter abbestellen DKHW auf Facebook DKHW auf Twitter