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Newsletter Kinderpolitik
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Inhalt dieses Newsletters
1. Studie zur kommunalen Kinder- und Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg
2. Kindgerechte Version des Staatenberichtes zur UN-Kinderrechtskonvention vorgestellt
3. Kinderrechte unter der Lupe - Berichtsverfahren zur UN-Kinderrechtskonvention gestartet
4. U18 veröffentlicht Parteiansichten zur Europawahl
5. „Zeit zu(m) Spielen!“ – Aufruf zur Beteiligung am Weltspieltag 2019
6. 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention - Studie zeigt große Zustimmung zu Inklusion
7. Deutliche Unterschiede bei der Sprachkompetenz von Kindern nach Bildung der Eltern
8. Neues PIXI-Buch zum Kinderrecht auf Privatsphäre vorgestellt
9. Handreichung - "Kinder mit Fluchthintergrund in der Kindertagesbetreuung“
10. Praxiseinblicke - Arbeiten mit jungen Geflüchteten
11. Bericht der Eurochild Konferenz 2018 in Opatija, Kroatien
12. Landkarte der Forschung zur politischen Bildung
1.
Studie zur kommunalen Kinder- und Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg

Die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) Baden-Württemberg hat die Studie „Kommunale Kinder- und Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg 2018“ vorgestellt. Erstmals liegt damit ein landesweiter Überblick vor. 53 Prozent der Kommunen in Baden-Württemberg bieten Jugendbeteiligung an. Und fast ein Viertel der Städte und Gemeinden im Land hat eine Kinderbeteiligung (23 Prozent). Der Aussage, wonach Jugendbeteiligung die Bindung der Jugendlichen zu ihrem Wohnort stärkt, stimmen über 68 Prozent der befragten Kommunen zu. Fast 52 Prozent vertreten die Ansicht, dass Jugendbeteiligung die Akzeptanz von kommunalpolitischen Entscheidungen erhöht.

Die häufigste Form der Jugendbeteiligung ist die projektbezogene Beteiligung; andere Formen der Jugendbeteiligung wie Jugendgemeinderäte sind weniger verbreitet. Auch zeigt sich ein Stadt-Land-Gefälle: Unter den Kommunen mit mehr als 20.000 Einwohnern haben 90 Prozent mindestens ein Jugendbeteiligungsangebot. In kleinen Gemeinden ist das Angebot deutlich seltener. Dies liegt vorwiegend daran, dass dort häufig keine weiterführenden Schulen, seltener speziell geschulte Mitarbeiter/innen und seltener verbandliche Jugendarbeit vorhanden sind.

Die Pflichtvorschrift für Jugendbeteiligung im Paragraf 41a Gemeindeordnung wird von den kleineren Kommunen eher kritisch bewertet, von den größeren Kommunen überwiegend positiv. Als Haupthindernis für mehr Jugendbeteiligung werden von den Kommunen vor allem personelle Ursachen genannt. Seit etwa Mitte der neunziger Jahre wächst die Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg stetig an; im Zuge der Novellierung der Gemeindeordnung hat sich dieser Trend weiter fortgesetzt.

Mehr Infos: Pressemitteilung der LpB und Studie (PDF)

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2.
Kindgerechte Version des Staatenberichtes zur UN-Kinderrechtskonvention vorgestellt

Am 04. April 2019 hat die Bundesregierung den Fünften und Sechsten Staatenbericht zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Genf eingereicht. Damit Kinder und Jugendliche sich dazu selbst ein Bild machen können, hat die Koordinierungsstelle Kinderrechte im Deutschen Kinderhilfswerk den Staatenbericht in kind- und jugendgerechter Sprache zusammengefasst. Unterstützt wurde die Kinderrechtsorganisation dabei von ihrem Kinder- und Jugendbeirat. Die Koordinierungsstelle Kinderrechte wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. 

Für Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey war dies ein Anlass, die Berliner Grundschule an der Marie, eine Kinderrechteschule des Deutschen Kinderhilfswerks zu besuchen, um mit Schülerinnen und Schülern der vierten bis sechsten Klasse über Kinderrechte und politische Beteiligung zu diskutieren.

In dem Projekt „Kinderrechteschule“ werden Schulen angeregt, die Vermittlung von Kinderrechten zu einem Leitgedanken zu machen. Dabei geht es vor allem darum, den Schülerinnen und Schülern einen konkreten Alltagsbezug zu den in der Kinderrechtskonvention festgeschriebenen Kinderrechten zu vermitteln. Derzeit werden noch weitere Grundschulen als Kinderrechteschulen in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen gesucht. Das Projekt des Deutschen Kinderhilfswerks wird ebenfalls vom BMFSFJ gefördert.

Mehr Infos: Pressemitteilung des BMFSFJ vom 04.04.2019, kindgerechte Fassung des Staatenberichtes (PDF) und Projekt Kinderrechteschulen

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3.
Kinderrechte unter der Lupe - Berichtsverfahren zur UN-Kinderrechtskonvention gestartet

Anlässlich des Jahrestages des Inkrafttretens der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland am 05. April 2019 erklärte Claudia Kittel, die Leiterin der Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte: „Dieser Tag ist ein guter Tag, um sich vor Augen zu halten, dass Kinder und Jugendliche eigene Rechte haben und diese einfordern können. Der Staat hat nicht nur die Verpflichtung, Kinder zu schützen, sondern auch zu fördern und zu beteiligen. Das sind zentrale Anliegen der UN-Kinderrechtskonvention, welche sich auch im Grundgesetz wiederfinden sollten. Einen wichtigen Beitrag zur Verwirklichung der Kinderrechte leistet das Berichtsverfahren vor dem UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes. [...].

Bis Oktober 2019 haben nun zivilgesellschaftliche Organisationen und wir als Nationale Menschenrechtsinstitution Zeit, um Parallelberichte zu verfassen, die den UN-Ausschuss über die Situation der Kinder und Jugendlichen in Deutschland informieren. Auf Basis all dieser Berichte wird der UN-Ausschuss in Genf über die Einhaltung der Bestimmungen der UN-Kinderrechtskonvention diskutieren und anschließend der Bundesregierung Empfehlungen für eine verbesserte Verwirklichung der Kinderrechte aussprechen. Schon in vergangenen Berichtsverfahren hat der UN-Ausschuss wichtige Impulse für gesetzliche Verbesserungen gesetzt. Auch der aktuelle Plan der Bundesregierung, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern, basiert auf einer Empfehlung des UN-Ausschusses."

Verschiedene Akteure der Zivilgesellschaft, darunter das Deutsche Kinderhilfswerk, arbeiten derzeit an einem Ergänzenden Bericht. Der Prozess wird koordiniert durch die "National Coalition Deutschland - Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention" (NC). Fortlaufende Infos zum Prozess gibt es im NC-Blog "Wie man einen Bericht über Kinderrechte schreibt".

Mehr Infos: Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Menschenrechte, Informationen der Monitoringstelle zum Berichtsverfahren zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention (PDF), Fünfter und Sechster Staatenbericht der Bundesrepublik Deutschland zur UN-Kinderrechtskonvention (PDF) und Blog der NC

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4.
U18 veröffentlicht Parteiansichten zur Europawahl

Die U18-Initiative hat eine aktuelle Broschüre zur Europawahl 2019 vorgestellt. Darin antworten die Parteien auf insgesamt zwölf Fragen, die Kindern und Jugendlichen besonders unter den Nägeln brennen. Die U18-Wahlen finden immer neun Tage vor einem offiziellen Wahltermin statt, zur Europawahl am 17. Mai 2019. Organisiert und getragen wird die U18-Initiative vom Deutschen Bundesjugendring, dem Deutschen Kinderhilfswerk, den Landesjugendringen, vielen Jugendverbänden und dem Berliner U18-Netzwerk.

Neben allgemeinen Informationen zu Europa und Parlamenten enthält die Broschüre zwei Debatten von eurotopics: Flucht und Europas Zukunft. Und die Parteiansichten zu zwölf Fragen von AfD, CDU, CSU, FDP, Grüne, Linke und SPD. Die Antworten kleinerer Parteien sind auf www.u18.org veröffentlicht.

U18 soll in Vorbereitung auf die Wahlen Anlass für selbstorganisierte politische Bildung bieten. Als Initiative politischer Bildung bietet U18 Platz dafür, dass Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sich selbstbestimmt und selbstbewusst politisch ausdrücken.

Mehr Infos: Parteiansichten zur U18-Europawahl 2019 und Broschüre (PDF)

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5.
„Zeit zu(m) Spielen!“ – Aufruf zur Beteiligung am Weltspieltag 2019

Das Deutsche Kinderhilfswerk ruft Kinder und ihre Eltern, Schulen und Kindergärten, öffentliche Einrichtungen, Vereine und Nachbarschaftsinitiativen zur Beteiligung am Weltspieltag am 28. Mai 2019 auf. Der Weltspieltag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Zeit zu(m) Spielen!“. Damit will das Deutsche Kinderhilfswerk mit seinen Partnern im „Bündnis Recht auf Spiel“ darauf aufmerksam machen, dass die zeitlichen Bedingungen für das freie Spiel von Kindern verbessert werden müssen.

Den Aktionsideen zum Weltspieltag 2019 sind keine Grenzen gesetzt: Wie wäre es zum Beispiel mit einem Kita- oder Schulausflug in den Wald, um die Kinder für mehrere Stunden einfach mal frei spielen zu lassen? Dabei entsteht vielleicht sogar eine tolle Hütte oder eine Wassermatschanlage. Familien könnten das Elterntaxi stehen lassen und nach Kita oder Schule den Fußweg nach Hause zur Abwechslung mal als Schnitzeljagd gestalten. Das bringt Groß und Klein viel Spaß, sorgt bei allen für die nötige zusätzliche Bewegungseinheit und pustet den Kopf frei. Jugendliche könnten den Shoppingbesuch in der Fußgängerzone auch zum gemeinsamen Spielen nutzen, auch wenn das auf den ersten Blick uncool ist. Wieso dort nicht einfach mit Kreide einen Skateparcours aufmalen?

Gleichzeitig ist das Motto ein Aufruf an die Eltern, ihren Kindern den nötigen Freiraum dafür zu geben. Botschafter des Weltspieltags 2019 ist der Fernsehmoderator und Autor Ralph Caspers, die Schirmherrschaft über den Weltspieltag hat die Kinderkommission des Deutschen Bundestages übernommen.

Mehr Infos: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerks vom 09.04.2019 und Webseite des Weltspieltages

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6.
10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention - Studie zeigt große Zustimmung zu Inklusion

10 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland herrscht eine große Zustimmung zu Inklusion: Menschen mit und ohne Behinderung sollten in unserer Gesellschaft gleichberechtigt zusammenleben. Dieser Ansicht sind 85 Prozent der Bundesbürger/innen. 94 Prozent sagen, dass Kinder mit und ohne Beeinträchtigung in ihrer Freizeit die Möglichkeit haben sollten, gemeinsam aufzuwachsen. Eltern, deren Kinder eine Inklusionsschule besuchen, sind häufiger (78 Prozent) als die Gesamtbevölkerung (66 Prozent) der Auffassung, dass Kinder mit und ohne Beeinträchtigung in der Schule gemeinsam unterrichtet werden sollten. Das ergab eine repräsentative Umfrage, im Auftrag der Aktion Mensch und der ZEIT.

Das Urteil über die Umsetzung schulischer Inklusion fällt jedoch kritisch aus. 68 Prozent der Bundesbürger/innen und 82 Prozent der Eltern mit Inklusionserfahrungen glauben, dass es an den Schulen nicht genügend Lehrerinnen und Lehrer für die Gestaltung inklusiven Unterrichts gibt und 57 Prozent sind der Meinung, dass diese nicht ausreichend für die Herausforderungen schulischer Inklusion ausgebildet sind. 63 Prozent der Gesamtbevölkerung meinen, dass die Klassen für inklusiven Unterricht zu groß sind.

Was den weiteren Ausbildungsverlauf angeht, zeigt die Studie auf Basis von Daten des Nationalen Bildungspanels, dass trotz schwieriger Rahmenbedingungen der Übergang in ein Studium oder eine Ausbildung bei Schülerinnen und Schülern aus Inklusionsschulen bei fast allen Schulformen genauso gut gelingt wie bei denjenigen aus nicht inklusiven Schulen. Dies deckt sich mit dem Urteil der inklusionserfahrenen Eltern: Knapp drei Viertel sagen, dass ein inklusives Schulsystem gut auf das Berufsleben vorbereitet.

Mehr Infos: Pressemitteilung von Aktion Mensch und Studie zu schulischer Inklusion

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7.
Deutliche Unterschiede bei der Sprachkompetenz von Kindern nach Bildung der Eltern

Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hat auf Basis des Nationalen Bildungspanels Sprachkompetenzen von vier bis fünf Jahre alten Kindern nach Bildungsabschluss der Eltern untersucht. Sprachliche Fähigkeiten unterscheiden sich bei Kindern im Alter von vier bis fünf Jahren mitunter deutlich nach der Bildung der Eltern. Die meisten bisherigen Studien – und damit auch viele bildungspolitische Maßnahmen – orientierten sich mit Blick auf die Sprachkompetenzwerte am Durchschnitt innerhalb der verschiedenen Bildungsgruppen.

Die Studie untersucht die Verteilung der Sprachkompetenzen detaillierter. Dabei zeigt sich, dass die Unterschiede nach der Bildung der Eltern im unteren Sprachleistungsbereich deutlich größer sind. Kinder mit niedrigerem Bildungshintergrund sind also stärker benachteiligt und müssen sehr viel mehr aufholen als bisher gedacht.

Die Ergebnisse sind insbesondere vor dem Hintergrund relevant, dass jährlich mehrere Millionen Euro in Förderprogramme zum Spracherwerb fließen. Um Unterschiede nach der Bildung der Eltern zu reduzieren, sollten Programme so ausgestaltet sein, dass leistungsschwächere Kinder aus bildungsferneren Familien deutlich gezielter unterstützt werden.

Mehr Infos: Pressemitteilung vom DIW und Studie im DIW Wochenbericht 16 +17 (PDF)

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8.
Neues PIXI-Buch zum Kinderrecht auf Privatsphäre vorgestellt

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat das neue PIXI-Buch „Stopp, PRIVAT!“ vorgestellt. Das Buch macht bereits Kinder im Kita-Alter und ihre Eltern auf die in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriebenen Kinderrechte aufmerksam. Das neue PIXI-Buch befasst sich mit dem Thema „Recht auf Privatsphäre“. Es ist nach den Kinderrechte-PIXI-Büchern zu den Themen Mitbestimmung von Kindern, Schutz von Kindern vor Gewalt, Kinderarmut sowie das Recht auf beide Eltern das fünfte Kinderrechte-PIXI des Deutschen Kinderhilfswerkes und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Besonderheit dieser PIXI-Reihe ist der Umgang mit Vielfalt und Inklusion, der sich als unsichtbarer roter Faden durch die Geschichten zieht. Inklusion ist gelebter Alltag in der Kita, in der die PIXI-Reihe spielt. Über das Begleitmaterial „Vielfalt in der Kita – Methoden für die Kitapraxis 5“, das zusammen mit dem PIXI-Buch bestellt werden kann, erhalten Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe einen Leitfaden, wie sie die Kinderrechte, insbesondere in Bezug auf Inklusion und Vielfalt, alltagsnah und altersgerecht mit Kita-Kindern thematisieren können.

Das Material stellt diesmal zwei Praxisübungen vor, mithilfe derer die Themen „Recht auf Privatsphäre“ und „Gebärdensprache“ erarbeitet werden können.

Mehr Infos: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerks vom 15.04.2019 und kostenlose Bestellung der PIXI-Bücher im Shop des Deutschen Kinderhilfswerkes.

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9.
Handreichung - "Kinder mit Fluchthintergrund in der Kindertagesbetreuung“

Die Handreichung „Kinder mit Fluchthintergrund“ ist ein kompakter Wissensfundus auf der Grundlage des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplans rund um die Themen Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern mit Fluchthintergrund für Träger, Fachberatungen, pädagogischen Fachkräften und Kindertagespflegepersonen. Darin sind Erfahrungen, Ergebnisse und Wissenswertes, die in den regionalen Beratungs- und- und Servicestellen „Kinder mit Fluchthintergrund in der Kindertagesbetreuung in Hessen“ erlebt und gewachsen sind, gebündelt.

Sie wurde vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration in Kooperation mit der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie zur Orientierung und Anregung für die inklusive Gestaltung der Praxis entwickelt.

Mehr Infos: Meldung der Karl Kübel Stiftung und Handreichung (PDF)

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10.
Praxiseinblicke - Arbeiten mit jungen Geflüchteten

Jugendliche mit Fluchterfahrung sind in erster Linie Jugendliche mit individuellen Stärken und Interessen. Sie haben ein Recht auf Mitbestimmung, das sie jedoch in den seltensten Fällen ausleben können: Zu unsicher ist ihre Zukunft, zu ungewiss ihr Aufenthaltsrecht. Dadurch finden ihre eigenen Wünsche wenig Gehör – es wird über sie entschieden und selten mit ihnen.

Im Rahmen des Programms „Gemeinsam Mittendrin Gestalten – geflüchtete Jugendliche stärken“ von der Bertelsmann Stiftung und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) wurden sechs Themenblätter veröffentlicht, in der Erfahrungen und Erkenntnisse aus der praktischen Begleitung junger Geflüchteter aufgegriffen werden. Darin werden die Themen Übergang von der Schule in den Beruf, Partizipation, Kulturelle Vielfalt, Umgang mit Rassismus, Empowerment und Partizipation aufgegriffen.

Mehr Infos: Themenblätter

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11.
Bericht der Eurochild Konferenz 2018 in Opatija, Kroatien

Die 13. Konferenz von Eurochild zum Thema Beteiligung von Kindern an öffentlichen Entscheidungen fand vom 29. bis 31. Oktober 2018 in Opatija, Kroatien statt. Auch Mitglieder des Kinder- und Jugendbeirats des Deutschen Kinderhilfswerkes haben daran teilgenommen. Die Konferenz wurde von der Eurochild-Mitgliedsgesellschaft "Our Children' Opatija" veranstaltet, eine Nichtregierungsorganisation, die sich für die Verwirklichung der Kinderrechte einsetzt.

Die Konferenz brachte Fachleute, Forschende, zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure, Politikerinnen und Politiker und Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie Kinder und Jugendliche zusammen, um über die Verbesserung der Beteiligung von Kindern an öffentlichen Entscheidungen zu debatieren. Fast ein Drittel der 326 Delegierten waren Kinder unter 18 Jahren. 100 Kinder unter 18 Jahren brachten ihre Ideen und Perspektiven ein, wie sie sich besser an öffentlichen Entscheidungen beteiligen können.

Mehr Infos: Website der Konferenz von Eurochild (englisch), Bericht der Eurochild Konferenz 2018 (englisch, PDF) und über Eurochild auf der Webseite des Deutschen Kinderhilfswerkes

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12.
Landkarte der Forschung zur politischen Bildung

Die Landkarte der Forschung zur politischen Bildung gibt einen generellen Überblick über die Forschungslandschaft. Alle Interessierten aus Wissenschaft und Praxis können Forschungsstellen finden und miteinander in Kontakt treten. Die Landkarte ist darüber hinaus eine Informationsgrundlage für die Arbeit der Fachstelle politische Bildung. Die Fachstelle politische Bildung möchte auf ihrer Grundlage den Austausch und die feldübergreifende Zusammenarbeit zwischen und innerhalb der Wissenschaftsdisziplinen, aber auch zwischen Wissenschaft und Praxis, fördern.

In der digitalen, geografischen Landkarte sind Wissenschaftler/innen und Forschungseinrichtungen zu finden, die politische Bildung zum Forschungs- und Lehrgegenstand haben. Aufgeführt werden Forschungsschwerpunkte und -methoden, disziplinäre Verortung, Altersgruppen und Bereiche, zu denen geforscht wird, z.B. außerschulische Jugendbildung, Schule, Erwachsenenbildung sowie das Geschlecht der forschenden Personen und Weblinks zu weiteren Informationen.

Mehr Infos: Meldung des Vereins Transfer für Bildung und Landkarte der Forschung zur politischen Bildung.

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