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Newsletter Kinderpolitik 26.08.21
Newsletter Kinderpolitik 26.08.21
Inhalt dieses Newsletters
1. Deutsches Kinderhilfswerk ruft zur Teilnahme an #unteilbar-Demonstration am 4. September in Berlin auf
2. Mit Kindergrundsicherung die Kinderarmut in Deutschland besiegen
3. Handreichung "Praxistipps für armutssensibles Handeln in Kindertageseinrichtungen"
4. Zehn Ansatzpunkte für die Kita-Politik der nächsten Legislaturperiode
5. Relaunch des „Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch“ – vereinfachte Suchfunktionen, neue Angebote und mehr Informationen
6. Analyse „Wo stehen unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF) 2021?“
7. Bündnis Temporäre Spielstraße veröffentlicht Image- und Schulungsvideos
8. „Parlamentarisch.Praktisch.Jung": Erste Folgen des Podcasts der Starken Kinder- und Jugendparlamente sind online
9. Corona: Schulkinder werden unglücklich
10. Einladung zur digitalen Fachtagung „Demokratiebildung in der Grundschule – Hort und Ganztag als unterschätzte Räume“, Do., 16.09. - Fr., 17.09.21
11. Einladung zur Online-Veranstaltung „Kinderrechte & Digitalisierung – Teilhabe von Kindern in digitalen Welten und Angeboten stärken“, Fr. 24.09.21, 10 Uhr
1.
Deutsches Kinderhilfswerk ruft zur Teilnahme an #unteilbar-Demonstration am 4. September in Berlin auf

Das Deutsche Kinderhilfswerk ruft gemeinsam mit einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis dazu auf, an der #unteilbar-Demonstration in Berlin am Samstag, 4.9. teilzunehmen. Drei Wochen vor den Bundestagswahlen soll die Demonstration ein starkes Zeichen für eine solidarische und gerechte Gesellschaft setzen.

Die politischen und gesellschaftlichen Missstände haben sich im vergangenen Jahr dramatisch zugespitzt. Weltweit wurde mit der Pandemie offensichtlich, was gesellschaftlich falsch läuft. Auch in Deutschland sind immer mehr Menschen von Armut betroffen oder haben Existenzängste. Gleichzeitig werden die Auswirkungen des Klimawandels immer bedrohlicher. Während Menschenfeindlichkeit und Rassismus vermehrt Zustimmung finden, sterben täglich Menschen an den EU-Außengrenzen.

Gerade jetzt ist der Moment, um #unteilbar auf die Straße zu gehen: Stoppen wir die soziale Spaltung der Gesellschaft und die Verschärfung der Klimakrise! Streiten wir für eine Gesellschaft, in der alle Menschen ohne Angst selbstbestimmt leben können, in der das Wohl aller im Mittelpunkt steht und und die allen Kindern ein kindgerechtes Aufwachsen ermöglicht! Im Vorfeld der Wahlen machen wir unmissverständlich klar: Wir lassen nicht zu, dass soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte und Klimaschutz gegeneinander ausgespielt werden.

Mehr Infos: Webseite #unteilbar solidarisch – gerade jetzt! und Positionspapier des Deutschen Kinderhilfswerks "Haltung zeigen gegen Rassismus" (PDF)

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2.
Mit Kindergrundsicherung die Kinderarmut in Deutschland besiegen

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert die Einführung einer Kindergrundsicherung in Höhe von 695 Euro für jedes Kind direkt nach der Bundestagswahl. Mit einer Kindergrundsicherung soll der bestehende Familienlastenausgleich abgelöst, bestehende kindbezogene Leistungen transparent gebündelt und das soziokulturelle Existenzminimum von Kindern bedarfsgerecht gewährleistet werden, und zwar unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten der Familie, der Familienform und dem bisherigen Unterstützungssystem. Um die Kindergrundsicherung sozial gerecht und entsprechend der finanziellen Leistungsfähigkeit der Eltern auszugestalten, soll sie langsam mit steigendem Einkommen abgeschmolzen werden. Im Ergebnis erhalten Kinder und ihre Familien einen Mindestbetrag von 330 Euro, der der maximalen Entlastung durch die derzeitigen Kinderfreibeträge entspricht. Je niedriger das Familieneinkommen ist, desto höher fällt der Betrag der Kindergrundsicherung aus.

Aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes sind die in dieser Legislaturperiode verabschiedeten Änderungen beim Unterhaltsvorschuss, beim Kinderzuschlag oder das „Starke-Familien-Gesetz“ wichtige Verbesserungen für armutsbetroffene Kinder und Jugendliche. Zugleich fehlen aber nach wie vor eine umfassende Priorisierung der Förderung armer Familien und ihrer Kinder, unbürokratische Zugänge zu den Leistungen sowie weitere umfassende Maßnahmen, um der zunehmenden Verfestigung von Armut zu begegnen und Bildungsaufstiege zu befördern.

Nach Berechnungen des Deutschen Kinderhilfswerkes liegt der Anteil der unter 18-jährigen in Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften derzeit bei rund 33 Prozent, obwohl ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung in Deutschland nur bei rund 16 Prozent liegt. Damit sind Kinder und Jugendliche mit ihren Familien in besonderem Maße von Armut betroffen. Allein das unterstreicht aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes die dringende Notwendigkeit, endlich entschlossen gegen die Kinderarmut in Deutschland vorzugehen.

Die Forderung, eine Kindergrundsicherung einzuführen, stellt das Deutsche Kinderwerk auch als Mitglied einer breiten Allianz aus 22 zivilgesellschaftlichen Organisationen. Das Bündnis kann dabei auf Unterstützung in der Bevölkerung bauen. So sind laut einer aktuellen repräsentativen Forsa-Umfrage über drei Viertel der Deutschen dafür, eine Kindergrundsicherung einzuführen.

Mehr Infos: Forderungspapier „Gleiche Teilhabechancen für armutsbetroffene Kinder – Unsere Forderungen“ des Deutschen Kinderhilfswerks (PDF), Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerks vom 27.07.21, Erklärung „Gemeinsam gegen Kinderarmut: EINE für ALLE – Kindergrundsicherung jetzt!“ und Ergebnisse einer repräsentativen FORSA-Umfrage zur Kinderarmut/Kindergrundsicherung.

Weitere Forderungspapiere des Deutschen Kinderhilfswerks anlässlich der Bundestagswahlen finden Sie hier.

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3.
Handreichung "Praxistipps für armutssensibles Handeln in Kindertageseinrichtungen"

Jedes Kind hat ein Grundrecht auf Bildung von den ersten Lebensjahren an – unabhängig von sozialer Herkunft und finanziellen Ressourcen der Eltern. Die Realität zeigt jedoch, dass in Deutschland so sehr wie in kaum einem anderen Land der Europäischen Union der Bildungserfolg von der sozialen Herkunft, insbesondere dem Bildungsgrad der Eltern, abhängt. Kindertageseinrichtungen kommt daher als erste Station auf dem Bildungsweg eine besondere Bedeutung zu.

Mit dem Modellprojekt „Zukunft früh sichern!“ haben sich die RAG-Stiftung und die Stadt Gelsenkirchen bereits Ende 2018 dafür stark gemacht, Bildungschancen benachteiligter Kinder zu verbessern. Ziel des Modellprojekts ist es, durch den Einsatz von insgesamt sieben pädagogischen Fachkräften, den Blick auf die individuellen Stärken von Kindern zu richten, ihre Talente zu entdecken und sie durch zusätzliche Angebote zu fördern. Ein zentraler Aspekt des Projekts ist zudem die enge Zusammenarbeit zwischen den pädagogischen Fachkräften in den Kitas, den Eltern, den Grundschulen und den Bildungsträgern vor Ort. Hierbei werden explizit alle Kinder in den Blick genommen, ungeachtet der Einkommenssituation ihrer Eltern.

Rund zweieinhalb Jahre nach Projektstart wurden erste wichtige Erkenntnisse zum armutssensiblen Handeln sowie bewährte Praxistipps in einer Handreichung zusammengefasst. Diese zeigt, wie mit überschaubarem Ressourceneinsatz Bildungschancen verbessert und Entwicklungsdefizite angegangen werden können. Zudem wird anschaulich und umsetzungsorientiert beschrieben, wie der Prozess zu einer armutssensiblen Begleitung im Alltag gelingen kann. Auch weitergehende Informationen zur Entwicklung armer Kinder im Alter von vier Jahren werden dargestellt und runden die Lektüre ab.

Mehr Infos: Handreichung „Armutssensibles Handeln in Kindertageseinrichtungen – Zwischenergebnisse und Impulse aus dem Modellprojekt „Zukunft früh sichern!““ (PDF) und Pressemitteilung der RAG-Stiftung

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4.
Zehn Ansatzpunkte für die Kita-Politik der nächsten Legislaturperiode

Fast jedes dritte Kind unter drei Jahren und nahezu alle Kinder im Alter ab drei Jahren besuchen vor der Einschulung eine Kindertageseinrichtung (Kita) oder die Kindertagespflege. Die Kindertagesbetreuung ist damit ein zentraler Bestandteil des Aufwachsens in Deutschland. Die Corona-Pandemie hat noch einmal unterstrichen, wie systemrelevant Kitas sind – gleichermaßen als Betreuungs- und als zentrale Bildungseinrichtungen.

Obwohl für die Kindertagesbetreuung in erster Linie Länder und Kommunen zuständig sind, hat sich der Bund in den vergangenen Jahren, etwa mit finanziellen Zuschüssen und dem Gute-KiTa-Gesetz, verstärkt engagiert. Er sollte dies künftig noch stärker tun, denn im Kita-Bereich werden die Grundsteine zur Bewältigung großer Herausforderungen gelegt, etwa mit Blick auf das demografisch bedingt abnehmende Erwerbspersonenpotenzial und die Integration von zugewanderten Familien.

Vor diesem Hintergrund hat das DIW Berlin – Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung zehn Ansatzpunkte für die Kita-Politik der nächsten Legislaturperiode formuliert. Zu den Ansatzpunkten gehören etwa die Fortführung des quantitativen Kita-Ausbaus – mit stärkerer Beteiligung des Bundes, gezielt Familien mit niedrigerem sozioökonomischem Hintergrund über Kita-Zugang und -Qualität zu informieren, Kita-Gebühren nach Einkommen zu staffeln und regionale Unterschiede abzubauen, die steuerliche Absetzbarkeit von Kita-Kosten nicht zu erhöhen und einheitliche Mindeststandards für Kita-Qualität festzulegen.

Mehr Infos: DIW aktuell „Zehn Ansatzpunkte für die Kita-Politik der nächsten Legislaturperiode“ (PDF, Sonderausgabe zu den Bundestagswahlen 2021) und Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerks vom 24.08.21

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5.
Relaunch des „Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch“ – vereinfachte Suchfunktionen, neue Angebote und mehr Informationen

Unter dem Motto „Hilfe suchen, Hilfe finden“ wurde das Hilfe-Portal www.hilfe-portal-missbrauch.de neu durch den Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Missbrauchs (UBSKM) gelauncht. Hier finden Betroffene, Angehörige und Fachkräfte einen schnellen Zugang zu Hilfe und Beratung. Auch Menschen, die sich Sorgen um ein Kind machen oder Fragen zum Thema haben, erhalten hier Unterstützung.

Das Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch lotst die Nutzer*innen je nach Anliegen über eine deutschlandweite Datenbank zu passenden Unterstützungs- und Hilfeangeboten – beispielsweise zu spezialisierten Beratungsstellen, Krisendiensten, Psychotherapeut*innen oder Anwält*innen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, sich von Berater*innen des "Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch" unter Tel. 0800 22 55 530 anonym telefonisch oder auch online beraten zu lassen: www.hilfe-telefon-missbrauch.de oder www.hilfe-telefon-missbrauch.online.

Das Hilfe-Telefon und die dazugehörige Online-Beratung stehen unter der Trägerschaft von N.I.N.A. e.V. (Nationale Infoline, Netzwerk und Anlaufstelle zu sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen). Die Berater*innen am Hilfe-Telefon und in der Online-Beratung sind psychologisch und pädagogisch ausgebildete Fachkräfte, die die Ratsuchenden vertraulich und kostenfrei beraten und bereits seit vielen Jahren im Themenfeld des sexuellen Kindesmissbrauchs tätig sind.

Mehr Infos: www.hilfe-portal-missbrauch.de, www.hilfe-telefon-missbrauch.online und Pressemitteilung des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Missbrauchs

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6.
Analyse „Wo stehen unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF) 2021?“

Es gibt bei minderjährigen Geflüchteten eine Besonderheit, die sie von allen anderen Geflüchteten unterscheidet: Als (potentiell) Minderjährige finden für sie alle Maßnahmen des Kinder- und Jugendschutzes in Deutschland vorrangig Anwendung. Dies führt dazu, dass die Minderjährigen zwischen den unterschiedlichen Regelungen des Migrationsrechts und des Rechts der Kinder- und Jugendhilfe stehen. Wie haben sich diese Rechtsgebiete in den letzten Jahren entwickelt? Wo stehen wir am Ende der Legislaturperiode, die am 26.09.2021 mit der Bundestagswahl endet? Hierzu hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. (BumF) nun eine Analyse und einen rechtlichen Ausblick erarbeitet.

Mehr Infos: Analyse „Wo stehen unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF) 2021?“ (PDF)

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7.
Bündnis Temporäre Spielstraße veröffentlicht Image- und Schulungsvideos

Temporäre Spielstraßen werden von Anwohner*innen initiiert und durch­geführt und erfordern einiges an ehren­amtlichem Engagement. Doch der Einsatz wird mehr als belohnt durch das Ergebnis: ein fröhlicher Beitrag zum nachbar­schaft­lichen Miteinander und zur lebens­werten Stadt! Es sind gleichzeitig „Straßen für Menschen“ und „Klimaschutz für die Stadt“.

Für die Durch­führung einer Temporären Spielstraße braucht es allerdings Ansprech­personen vor Ort, die in Berlin „Kiez­lots*innen“ genannt werden. Was genau deren Aufgaben, Rechte und Pflichten sind, wird nun in einem offiziellen Schulungs­film des Berliner Senats erläutert.

Mehr Infos: Schulungsfilm des Berliner Senats, Videos mit Beispielen zu Temporären Spielstraßen und die Webseite des Bündnisses Temporäre Spielstraßen

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8.
„Parlamentarisch.Praktisch.Jung": Erste Folgen des Podcasts der Starken Kinder- und Jugendparlamente sind online

Der Podcast der Starken Kinder- und Jugendparlamente dreht sich rund um das Thema Kinder- und Jugendparlamente. In den ersten Folgen sprechen Max und Nicholas aus dem Jugendbeirat der Initiative Starke Kinder- und Jugendparlamente mit Henrike, Vorsitzende des Jugendstadtrates Speyer. Es geht um ihr Engagement im Jugendstadtrat, über Nachwuchs im Parlament, wie das Gremium gegründet wurde und über den größten Erfolg. Sie tauschen sich auch dazu aus, wie sich Corona auf die Parlamentsarbeit auswirkt und wie es ist, im Superwahljahr nicht wählen zu dürfen und sich trotzdem und gerade deshalb politisch zu engagieren. Reinhören lohnt sich!

Die Initiative Starke Kinder- und Jugendparlamente des Deutschen Kinderhilfswerks möchte mit diesem Podcast eine Plattform für junge Menschen und Interessierte schaffen, die zum Austausch, zur Information und auch Beratung beiträgt. Moderiert wird der Podcast vom Jugendbeirat der Initiative.

Die Initiative wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und ist Teil der Jugendstrategie der Bundesregierung.

Mehr Infos: Webseite mit dem Podcast Parlamentarisch. Praktisch. Jung.

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9.
Corona: Schulkinder werden unglücklich

Corona-Regeln, Homeschooling, Stress: Die Pandemie belastet viele Kinder und Jugendliche in Deutschland. Mehr als die Hälfte aller Mädchen und Jungen wurde im vergangenen Jahr unglücklicher. Die Lebenszufriedenheit der Schülerinnen und Schüler sank im Durchschnitt um 21 Prozent. Gleichzeitig nahmen emotionale Probleme stark zu. Das zeigt der aktuelle Präventionsradar 2021 der DAK-Gesundheit. Grundlage der Studie ist eine groß angelegte Befragung von 14.000 Schulkindern in dreizehn Bundesländern im Schuljahr 2020/21 durch das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung in Kiel (IFT-Nord).

Auf einer Skala von null bis zehn bewerten die Befragten ihre aktuelle Lebenszufriedenheit im Mittel mit 5,8 Punkten. Ihre aktuell empfundene Zufriedenheit liegt um 21 Prozent unter dem Niveau von vor der Pandemie (7,3 Punkte). Bei den Jüngeren der Klassenstufe fünf und sechs ist der Verlust mit 24 Prozent am stärksten. Laut DAK-Studie finden nur 56 Prozent der Kinder und Jugendlichen die Corona-Regeln an ihrer Schule angemessen. Ein Drittel fühlt sich nicht gut vor einer Infektion geschützt. Und ein Viertel empfindet die Maßnahmen als starke oder sehr starke Belastung. Die Kontaktbeschränkungen und der Wegfall von Angeboten wirken sich negativ aus: Jedes siebte Schulkind fühlt sich oft niedergeschlagen und häufig unglücklich – ein Drittel mehr als vor Corona. Vor allem Mädchen sind von zunehmenden emotionalen Problemen betroffen: In der aktuellen Befragung zeigen 23 Prozent Symptome depressiver Störungen: Traurigkeit, geringes Selbstwertgefühl, Interessensverlust und sozialer Rückzug, deutlich mehr als im Vorjahr mit 18 Prozent. 

Hinzu kommt der Bewegungsmangel. So seien laut Studie in Pandemie-Zeiten noch 34 Prozent der Jungen ausreichend körperlich aktiv, jedoch nur 24 Prozent der Mädchen. Insgesamt ist der Anteil der körperlich Aktiven im Vergleich zum Vorjahr um ein Fünftel gesunken. Die Mehrheit kommt nicht auf die wissenschaftlich empfohlenen 90 Minuten täglich.

Mehr Infos: "DAK-Präventionsradar 2020/21 – Kinder- und Jugendgesundheit in Schulen" (PDF) und Pressemitteilung der DAK Gesundheit

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10.
Einladung zur digitalen Fachtagung „Demokratiebildung in der Grundschule – Hort und Ganztag als unterschätzte Räume“, Do., 16.09. - Fr., 17.09.21

Das Kompetenznetzwerk Demokratiebildung im Kindesalter lädt sie herzlich zur diesjährigen digitalen Fachtagung „Demokratiebildung in der Grundschule – Hort und Ganztag als unterschätzte Räume“ ein.

Der 16. Kinder- und Jugendbericht hat die zentrale Bedeutung des Hort- und Ganztagsbereichs für die ganzheitliche Demokratiebildung von Kindern verdeutlicht. Der Handlungsbedarf in Bezug auf eine konsequente Verankerung von Demokratiebildung im Primarbereich wird auch durch die Tatsache ersichtlich, dass es nach wie vor keine bundeseinheitlich verbindlichen Standards für die Umsetzung von Kinderrechten und Demokratiebildung in der Primarstufe gibt.

Ausgehend von den Ergebnissen unserer aktuellen Analyse zur Verankerung von Demokratiebildung in der Primarstufe werden wir im Rahmen der Fachtagung gemeinsam mit Expert*innen und Praktiker*innen dazu ins Gespräch darüber kommen, was dies ganz konkret für Grundschule, Hort und Ganztag bedeutet.

Bitte melden Sie sich bis 03.09.21 an.

Mehr Infos: Webseite zur Veranstaltung, Programm der Veranstaltung (PDF), Möglichkeit zur Anmeldung und "Feldanalyse zur Verankerung kinderrechtebasierter Demokratiebildung im Primarbereich"

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11.
Einladung zur Online-Veranstaltung „Kinderrechte & Digitalisierung – Teilhabe von Kindern in digitalen Welten und Angeboten stärken“, Fr. 24.09.21, 10 Uhr

Kinder haben ein Recht auf Teilhabe im digitalen Raum. Prof. Dr. Friederike Siller und Marina Schubert haben für ein Online-Dossier des Deutschen Kinderhilfswerks untersucht, wie Kinder über ihr Recht auf Teilhabe im Internet sprechen, inwiefern sie dieses Recht wahrnehmen und wie sie in der Durchsetzung gestärkt werden können. In einem kurzen digitalen Input stellen sie diese Kinderperspektiven auf Teilhabe vor. Ein Ergebnis: Viele Angebote, die Kinder nutzen, sind nicht für sie entwickelt worden. 

Designer Felix Noller von der Initiative Designing for Childrens Rights beschreibt daher im Anschluss, wie Kinderrechte und die Teilhabe von Kindern schon im Design von Apps oder Plattformen mitgedacht werden können.

Zeit und Datum: Freitag, 24. September, 10-11 Uhr (via Zoom)

Mehr Infos: Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung und Online-Dossier „Teilhaben! Kinderrechtliche Potenziale der Digitalisierung“

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