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Newsletter Kinderpolitik
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Inhalt dieses Newsletters
1. Deutlicher Anstieg der Kinderarmut in Deutschland durch Zuwanderung
2. Bundestag veröffentlicht Sozialbericht 2017
3. Handreichung zur Kinder- und Jugendhilfe in Flüchtlingsunterkünften
4. Was Jugendliche zur Flucht treibt – Neue UNICEF-Studie zu geflüchteten Jugendlichen
5. GEW-Appell zur Bundestagwahl: „Gute Bildung für alle!“
6. Kommunale Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg
7. Bildungszeiten von Jugendlichen länger als früher
8. jugend.beteiligen.jetzt: Vom Klick zur Diskussion
9. Bildungsfestival 2017: „Jugend braucht Freiräume! Auf dem Weg zu Jugendbildung und Jugendbeteiligung auf Augenhöhe!“
10. Forschungsergebnisse zur sexuellen Gewalt gegen Kinder und Jugendliche vorgestellt
11. Kinder-Medien-Studie 2017 - Trotz Smartphone: Kinder lesen klassisch!
12. Neue Studie zu Jugendlichen: Medienkonsum schlägt Sport
13. Aktionstage „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ 2017 - letzter Aufruf zum Ideenwettbewerb
1.
Deutlicher Anstieg der Kinderarmut in Deutschland durch Zuwanderung

Die Kinderarmut in Deutschland hat 2016 erneut spürbar zugenommen. Der Anteil der Kinder und Jugendlichen, die unter der Armutsgefährdungsgrenze leben, stieg um 0,6 Prozentpunkte auf 20,3 Prozent. Das entspricht rund 2,7 Millionen Personen unter 18 Jahren. Grund für den Anstieg ist, dass sich die große Zahl der in letzter Zeit nach Deutschland geflüchteten Kinder und Jugendlichen jetzt in der Sozialstatistik niederschlägt. Dagegen sind die Armutsquoten unter Kindern und Jugendlichen, die keinen Migrationshintergrund haben oder als Kinder von Migranten in Deutschland geboren wurden, leicht rückläufig. Das sind zentrale Ergebnisse einer neuen Auswertung aus dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.

Das Beispiel der Altersarmut mache deutlich, dass die Politik zur Armutsbekämpfung mehrgleisig fahren müsse, betonen die Forscher/innen. Die Integration von Zuwandererinnen und Zuwanderern sei eine zentrale, doch nicht die einzige Herausforderung. Eingewanderten Eltern und insbesondere Müttern müsse es möglich werden, Arbeit zu Konditionen und Löhnen zu finden, mit denen sie ihre Familien selbst über die Runden bringen können. Zugleich bräuchten auch in Deutschland geborene Kinder einen besseren Schutz gegen Armut. „Schließlich hat sich trotz Rekordbeschäftigung das Armutsrisiko der einheimischen Kinder nur wenig verringert“, sagt Sozialforscher Seils. Maßnahmen gegen die weit verbreitete Niedriglohnbeschäftigung kämen auch den Kindern prekär Beschäftigter zu Gute.

Das Deutsche Kinderhilfswerk forderte angesichts der vom WSI veröffentlichten Auswertung zur steigenden Armut der Kinder und Jugendlichen in Deutschland, dass strukturelle sozialpolitische Maßnahmen zur Bekämpfung der Kinderarmut insgesamt sowie verstärkte und vorausschauende Integrationsmaßnahmen für zugewanderte Kinder und Jugendliche zu einer Priorität in der neuen Legislaturperiode gemacht werden.

Mehr Infos: WSI Policy Brief 08/2017 (PDF) und Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerkes vom 03.08.2017

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2.
Bundestag veröffentlicht Sozialbericht 2017

Der Sozialbericht 2017 bietet einen Überblick über alle Reformen mit sozialpolitischem Bezug in der 18. Legislaturperiode. Im Fokus stehen nicht nur „klassische“ Bereiche der Sozialpolitik wie Rente, Gesundheit oder Arbeitsmarkt. Ein eigenes Kapitel widmet sich auch Zielen, Aufgaben und Maßnahmen der Kinder-, Jugend-, Familien- und Engagementpolitik.

Mehr Infos: Pressemitteilung der Bundesregierung und Sozialbericht 2017 (PDF)

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3.
Handreichung zur Kinder- und Jugendhilfe in Flüchtlingsunterkünften

Gemeinsam sind UNICEF Deutschland und der Bundesfachverband umF e.V. der Frage nachgegangen, wie sich der Zugang zur Kinder- und Jugendhilfe für Familien gestaltet, die in Flüchtlingsunterkünften untergebracht sind. In diesem Rahmen haben sie wir schriftliche Rückmeldungen und telefonische Interviews mit Mitarbeitenden aus Jugendämtern, Beratungsstellen und Flüchtlingsunterkünften aus dem gesamten Bundesgebiet ausgewertet. Daraus ist eine Handreichung für Jugendämter entstanden.

Das Ziel dieser Handreichung ist es, eine fachpolitische Diskussion anzustoßen und dazu einen Beitrag zu leisten, indem wir anhand konkreter Beispiele und Handlungsempfehlungen aufzeigen, wie sich der Rechtsanspruch geflüchteter Kinder und Jugendlicher auf Leistungen, Angebote und Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe in der Praxis umsetzen lässt.

Mehr Infos: Zum Download der Handreichung

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4.
Was Jugendliche zur Flucht treibt – Neue UNICEF-Studie zu geflüchteten Jugendlichen

Eine neue UNICEF-Studie über die Fluchtursachen und Erfahrungen von geflüchteten oder migrierten Jugendlichen in Europa kommt zu einem überraschenden Ergebnis: Über die Hälfte der befragten afrikanischen Jugendlichen gab nach der Ankunft in Italien an, dass Europa ursprünglich gar nicht ihr Ziel war. In den ersten sechs Monaten des Jahres kamen rund 12.000 minderjährige Flüchtlinge, 93 Prozent von ihnen waren unbegleitet.

Die katastrophalen Bedingungen in Libyen haben die Jugendlichen häufig dazu gebracht, die lebensgefährliche Fahrt über das Mittelmeer zu wagen. Außerdem sind die Jugendlichen oft ohne Absprache oder das Wissen ihrer Familien aufgebrochen. Für die neue UNICEF-Studie hat die Organisation „Reach“ die Situation von geflüchteten oder migrierten Kindern und Jugendlichen in Italien und Griechenland untersucht. Insgesamt wurden 850 Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren interviewt. Das Bild ist in beiden Ländern sehr unterschiedlich: Während in Griechenland hauptsächlich Mädchen und Jungen mit ihren Familien aus Syrien, dem Irak und Afghanistan eintreffen, stammen Minderjährige in den Aufnahmezentren in Sizilien meist aus afrikanischen Ländern, sind männlich und allein unterwegs. 

In Griechenland gab ein Drittel der Eltern oder Erziehungsberechtigten an, dass Bildung für ihre Kinder der Hauptgrund für die Flucht der Familie nach Europa war. Die Studie zeigt jedoch, dass lange Asylverfahren und Unwissen über ihre Rechte dazu führen, dass viele Jugendliche aus den Aufnahmesystemen in Italien und Griechenland fallen. Dadurch verlieren sie weitere Monate oder Jahre für Bildung und sie sind großen Gefahren durch Missbrauch und Ausbeutung ausgesetzt.

Mehr Infos: Pressemitteilung von UNICEF Deutschland, vollständige Studie (Englisch, PDF) und Zusammenfassung (Englisch, PDF)

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5.
GEW-Appell zur Bundestagwahl: „Gute Bildung für alle!“

Vor der Bundestagswahl macht die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zusammen mit einer großen Zahl zivilgesellschaftlicher Organisationen und Gewerkschaften, darunter dem Deutschen Kinderhilfswerk, Druck für mehr Geld in der Bildung.

In dem Apell heißt es: „Deutschland braucht mehr und bessere Bildung für alle Menschen. Weder das Alter, die Herkunft, das Geschlecht, eine Behinderung oder der soziale Status dürfen zu schlechteren Bildungschancen führen. Nur dann kann das Menschenrecht auf Bildung in Deutschland wirksam erfüllt werden. Gute Bildung ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar: für die Persönlichkeitsentwicklung, für ein Leben und Arbeiten in Würde, für eine Erziehung zur Toleranz und zur Übernahme von Verantwortung und damit für eine aktive demokratische Beteiligung an der gesellschaftlichen Entwicklung. Bildung muss auf Lernen für nachhaltiges Denken und Handeln, auf wechselseitige Anerkennung und Respekt ausgerichtet sein.

Die Rahmenbedingungen für die beteiligten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen müssen fair, gerecht und durchlässig gestaltet sein. Der Bildungserfolg ist in Deutschland wie in kaum einem anderen Staat vom Einkommen und Bildungsstand der Eltern abhängig. Das muss sich ändern! Bildung muss weitergedacht und weiterentwickelt werden. Es bedarf einer Offensive für den qualitativen und quantitativen Ausbau des gesamten Bildungswesens."

Mehr Infos: Gute Bildung für alle! Appell für mehr Geld in der Bildung!

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6.
Kommunale Jugendbeteiligung in Baden-Württemberg

Im Oktober 2015 hat der Landtag von Baden-Württemberg die Änderung des § 41a der Gemeindeordnung beschlossen, wonach die Beteiligung von Jugendlichen als Muss-Bestimmung, die Beteiligung von Kindern als Soll-Bestimmung geregelt worden ist. Seit dem 01.12.2015 sind die neuen Regelungen in Kraft. Im Landtag von Baden-Württemberg fragten nun Abgeordnete der SPD-Fraktion u.a. nach einem Zwischenbericht zur Änderung von § 41a Gemeindeordnung und erkundigen sich nach konkreten Maßnahmen zur Verbesserung der Jugendbeteiligung. Das Landesinnenministerium hat dazu eine Stellungnahme abgegeben.

Das Deutsche Kinderhilfswerk setzt sich für eine Stärkung und Verbesserung der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen auf ein. Um den Beteiligungsrechten von Kindern und Jugendlichen ein stärkeres Gewicht zu verleihen, ist es wichtig, die Weichen bereits zu Beginn einer Regierungsbildung zu stellen und entsprechende Maßnahmen in den Koalitionsvertrag aufzunehmen. Daher übermittelt das Deutsche Kinderhilfswerk den Verhandlungsführerinnen und Verhandlungsführern der Koalitionsverhandlungen nach den Wahlen in einem Bundesland einen Katalog mit konkreten Handlungsvorschlägen für eine Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Kinder- und Jugendbeteiligung – so u.a. auch in Baden-Württemberg.

Mehr Infos: Antrag und Stellungnahme des Innenministeriums Baden-Württemberg (PDF) und Konkrete Handlungsvorschläge des Deutschen Kinderhilfswerkes für Koalitionsverhandlungen auf Länderebene

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7.
Bildungszeiten von Jugendlichen länger als früher

Das Statistische Bundesamt hat auf der Grundlage des Mikrozensus Zahlen zu längeren Bildungszeiten von Jugendlichen veröffentlicht. Jugendliche im Alter zwischen 15 und 24 Jahren, die noch als ledige Kinder im elterlichen Haushalt leben, waren im Jahr 2016 häufiger im Bildungssystem als noch vor 20 Jahren. Nach Ergebnissen des Mikrozensus besuchten im vergangenen Jahr 84 Prozent der Jugendlichen eine Schule oder Hochschule, im Jahr 1996 waren es noch 10 Prozentpunkte weniger (74 Prozent).

Der höhere Anteil ergibt sich unter anderem durch verlängerte Bildungszeiten, etwa durch gestiegene Studierendenzahlen. So zeigt sich im Vergleich der Altersjahrgänge, dass im Jahr 2016 von den 24-jährigen im Elternhaus lebenden Kindern etwas mehr als die Hälfte eine Schule oder Hochschule besuchten (52 Prozent, darunter 36 Prozent in Hochschulen), während dieser Anteil vor 20 Jahren noch bei etwas über einem Drittel lag (35 Prozent, darunter 28 Prozent in Hochschulen).

Mehr Infos: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes

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8.
jugend.beteiligen.jetzt: Vom Klick zur Diskussion

Jugendliche hören oft den Vorwurf unpolitisch zu sein. Dabei suchen viele junge Menschen häufig nur nach geeigneten Möglichkeiten des Engagements und der politischen Teilhabe, die über die klassischen Kanäle wie Verbände, Organisationen und Parteien hinausgehen. Doch wie schafft es ein Projekt zu städtebaulichen Fragen, Jugendliche vom puren Klicken, Liken und Teilen in einen aktiven Prozess einzubinden? Wie kommt man in der Praxis vom Klick zur Diskussion? Wann braucht es Online- und wann Offline-Begegnungen? Und was bringt eine Online-Petition?

Der Themenschwerpunkt des Gemeinschaftsprojekts jugend.beteiligen.jetzt geht diesen Fragen nach und zeigt Wege vom schnellen Klick zur langfristigen Beteiligung. Der Schwerpunkt stellt digitale Beteiligungsprojekte und ihre Möglichkeiten vor. Im Gespräch erläutern Praktiker/innen außerdem Methoden und Tools.

Mehr Infos: Alle Beiträge des Themenschwerpunktes „Mit einem Klick zur Jugendbeteiligung?“

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9.
Bildungsfestival 2017: „Jugend braucht Freiräume! Auf dem Weg zu Jugendbildung und Jugendbeteiligung auf Augenhöhe!“

Am 18. und 19.11.2017 veranstaltet das Sozialunternehmen beWirken in Lüneburg ein Bildungsfestival unter dem Titel „Jugend braucht Freiräume! Auf dem Weg zu Jugendbildung und Jugendbeteiligung auf Augenhöhe!" in Kooperation mit dem Deutschen Kinderhilfswerk und der Leuphana Universität Lüneburg. Ziel der zweitägigen Veranstaltung ist es Ehrenamtliche und Hauptamtliche in der Jugendarbeit sowie aus Beteiligungs- und Bildungsprojekten zusammen zu bringen und einen fachlichen wie auch persönlichen Austausch zu ermöglichen. Angesprochen sind auch Jugendliche, Organisationen und Projekte, die sich austauschen und ihre Arbeit vorstellen, sowie Politiker/innen und Multiplikator/innen, die in das Thema einsteigen wollen.

Im Rahmen der Veranstaltung gibt es sowohl Impulsworkshops von Expert/innen als auch einen Open-Space Teil, der für die Themen und Ideen aller Teilnehmer/innen offen steht. Am Samstag ist als Auftakt eine Keynote mit kurzer Diskussion geplant.

Mehr Infos: Programm und Open Space und Anmeldung

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10.
Forschungsergebnisse zur sexuellen Gewalt gegen Kinder und Jugendliche vorgestellt

Obwohl die Sensibilität der Gesellschaft für sexuellen Kindesmissbrauch wächst, bleibt die Zahl minderjähriger Opfer in Deutschland hoch. Aktuelle Forschungsergebnisse des Deutschen Jugendinstituts (DJI) über das Ausmaß und den Umgang mit sexueller Gewalt in Heimen und Schulen liefern wichtige Hinweise für eine bessere Prävention. In der neuen Ausgabe des Forschungsmagazins „DJI Impulse“ werden bisher unveröffentlichte Studien vorgestellt und notwendige Konsequenzen für Politik und Fachpraxis formuliert.

Unter dem Titel „Schluss mit Schweigen! Sexuelle Gewalt gegen Kinder ansprechen, aufarbeiten, verhindern“ beschreiben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DJI und anderer Forschungseinrichtungen, wie Schulen, Heime und Vereine junge Menschen künftig effektiver schützen und Betroffenen besser helfen können. Zu den besonders gefährdeten Gruppen gehören junge Menschen, die in Heimen leben und oft schon in ihren Familien Gewalt erfahren haben.

Um Kinder und Jugendliche vor (weiterer) sexueller Gewalt zu bewahren, sind ein vertrauensvolles Verhältnis zu Fachkräften und klare Beschwerdewege in Heimen, Schulen und Vereinen entscheidend. Nach Ergebnissen der DJI-Studie wendet sich derzeit nur ein Fünftel der betroffenen Jugendlichen an Fachkräfte im Heim, da sie unter anderem negative Reaktionen und eine stärkere Kontrolle befürchten. Weniger als fünf Prozent gehen auf Ansprechpersonen für Beschwerden in der Heimaufsicht oder im Jugendamt zu. Einer Freundin oder einem Freund vertraut sich hingegen ein knappes Drittel an. Dieses Ergebnis wird von einem weiteren Forschungsprojekt des DJI gestützt, das 4.300 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe befragte.

Mehr Infos: Forschungsmagazin „DJI Impulse“ (PDF)

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11.
Kinder-Medien-Studie 2017 - Trotz Smartphone: Kinder lesen klassisch!

Die neue Kinder-Medien-Studie der sechs Verlage Blue Ocean Entertainment AG, Egmont Ehapa Media GmbH, Gruner + Jahr, Panini Verlags GmbH, SPIEGEL-Verlag und ZEIT Verlag hat erstmals untersucht, welche Medien die 7,17 Millionen Kinder zwischen vier und 13 Jahren in Deutschland konsumieren. Die Kinder-Medien-Studie beleuchtet außerdem, wie und wie oft sie diese Medien nutzen, wie sie generell ihre Freizeit gestalten, ob es Unterschiede im Online- und Offline-Verhalten gibt und welche Rollen Eltern und Freunde spielen.

Die Ergebnisse der repräsentativen Untersuchung zur Frage „Young Digital Natives – wie digital sind sie wirklich?“ mit über 2.000 Interviews sind vielfältig. 72 Prozent aller deutschen Kinder zwischen vier und 13 Jahren lesen auch 2017 privat noch mehrmals pro Woche von Papier. Kinderbücher und -magazine erreichen mehr Sechs- bis 13-Jährige als YouTube und Spielekonsolen.

Offline dürfen viele Kinder schon früh selbstständig Konsumentscheidungen treffen, online kontrollieren Eltern länger, was heruntergeladen und angesurft wird. Eltern bewerten Kindermagazine positiver als andere Medien. Sie sehen in ihnen eine „sinnvolle Beschäftigung“, bei der Kinder etwas lernen können.

Mehr Infos: Presseinformation der Kinder-Medien-Studie

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12.
Neue Studie zu Jugendlichen: Medienkonsum schlägt Sport

Im Routine-Tagesablauf haben die modernen Medien bei Jugendlichen allen anderen Beschäftigungen – auch dem Sport – eindeutig den Rang abgelaufen: 10,3 Stunden Medienkonsum an Wochentagen und gar zwölf Stunden an den Wochenenden stehen 5,1 Stunden Sport pro Woche gegenüber. Das hat eine Studie mit 391 Heranwachsenden im Alter zwischen zehn und 14 Jahren in Tirol ergeben. Das Forscherteam hatte die Kinder und Jugendlichen einerseits den Body-Mass-Index (BMI) und die motorischen Fähigkeiten bestimmt, andererseits deren Medienkonsum erfragt. Im Durchschnitt betätigten sich die Kinder und Jugendlichen an 4,4 Tagen der Woche sportlich. Das erfolgte durchschnittlich über einen Zeitraum von 5,1 Stunden.

Wie sehr der Medienkonsum in Konkurrenz zu allen anderen Aktivitäten des täglichen Lebens treten muss, zeigen folgende Erhebungsdaten: 31,1 Prozent quer durch alle sozialen Schichten gaben an, sie könnten ohne Smartphone nicht leben. Nahm man alle Medien in Betracht, benutzten die Heranwachsenden die Geräte pro Tag im Durchschnitt 10,3 Stunden lang (Mehrfachnennungen), samstags und sonntags waren es zwölf Stunden. Der Konsum von Medien mit Bildschirmen machte davon unter der Woche im Durchschnitt 8,2 Stunden aus, am Wochenende 9,9 Stunden. Die Gesamtwerte waren bei den Jungen um 2,5 Stunden höher als bei den Mädchen.

Mehr Infos: Pressemitteilung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

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13.
Aktionstage „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ 2017 - letzter Aufruf zum Ideenwettbewerb

Der 22. September ist jedes Jahr der „Zu Fuß zur Schule“-Tag, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. An diesem Tag werden Kinder aufgefordert sich zu bewegen – also zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Roller zur Schule zu kommen. Auch Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, sowie Erzieherinnen und Erzieher sollen mitmachen und an diesem Tag das Auto stehen lassen. Die Aktionstage richten sich gezielt an Grundschulen und Kindergärten und finden in diesem Jahr vom 18.09.2017 bis zum 29.09.2017 statt.

Noch bis Ende August können sich Kita- oder Schulgruppen mit einer innovativen Projektidee bei den Aktionstagen "Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten" bewerben. Zu gewinnen gibt es neben tollen Workshopangeboten wie z.B. einem Fitnesstraining mit Ex-Boxweltmeisterin Regina Halmich auch tolle Sachpreise wie eine große Pausenhoftonne voller spannender Bewegungsspiele.

Mehr Infos: Webseite zum Wettbewerb

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