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Newsletter Kinderpolitik
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Inhalt dieses Newsletters
1. SAVE THE DATE! Nachmittagsdiskussionen: Politik trifft Praxis. Partizipation in Erziehungs- und Bildungseinrichtungen
2. Kinderreport 2023 des Deutschen Kinderhilfswerkes: Große Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland kritisiert unzureichendes Engagement gegen Kinderarmut
3. Deutscher Kinder- und Jugendpreis 2023: Gewinner kommen aus Berlin, Freiburg und Lübeck
4. Kinder in Autos besser vor Tabakrauch schützen
5. Dokumentation zum Digitalen Fachtag „Kinderrechte in Kommunen umsetzen”
6. Jetzt bewerben für den Jugendrat der Medienanstalt Berlin-Brandenburg
7. Save the Children: Ausschreibung zur Erstellung einer Expertise zu kindgerechten Beschwerdewegen für geflüchtete Kinder in Unterkünften
8. BMFSFJ: Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen stärken
1.
SAVE THE DATE! Nachmittagsdiskussionen: Politik trifft Praxis. Partizipation in Erziehungs- und Bildungseinrichtungen

Das deutsche Kinderhilfswerk lädt am 28. September und 07. November 2023 zu seiner diesjährigen Online-Veranstaltungsreihe im Rahmen der Arbeit im Kompetenznetzwerk Demokratiebildung im Kindesalter ein. Im ersten Termin soll über die Potentiale der frühkindlichen kulturellen Bildung für die Demokratiebildung gesprochen werden. Der zweite Termin widmet sich den Chancen und Herausforderungen von Partizipation vor dem Hintergrund des Rechtsanspruches auf Ganztagsbetreuung ab dem Schuljahr 2026/27. Geplant sind praxisnahe Diskussionen mit Expert*innen aus Politik und Praxis unter umfassender Beteiligung der Zuschauer*innen.  

Informationen zur Anmeldung sowie die Einladung erhalten Sie Mitte Juli auf der Website des Kompetenznetzwerkes Demokratiebildung im Kindesalter. Die Veranstaltungen sind kostenfrei.  

Mehr Infos: Nähere Informationen erhalten Sie auf der Website des Kompetenznetzwerkes Demokratiebildung im Kindesalter. 

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2.
Kinderreport 2023 des Deutschen Kinderhilfswerkes: Große Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland kritisiert unzureichendes Engagement gegen Kinderarmut

Große Teile der Bevölkerung in Deutschland stellen Staat und Gesellschaft laut einer Umfrage für den Kinderreport 2023 des Deutschen Kinderhilfswerkes ein schlechtes Zeugnis bei der Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland aus. Lediglich 7 Prozent der Erwachsenen und 5 Prozent der Kinder und Jugendlichen sind der Meinung, dass sehr viel zur Reduzierung der Kinderarmut getan wird. 72 Prozent der Erwachsenen und 61 Prozent der Kinder und Jugendlichen finden, dass eher wenig bzw. sehr wenig zur Reduzierung der Kinderarmut getan wird. Neben diesem unzureichenden Engagement sind nach Ansicht einer Mehrheit der Befragten zu niedrige Einkommen von Eltern sowie eine zu geringe Unterstützung für Alleinerziehende die wichtigsten Auslöser für Kinderarmut in Deutschland. 
 
Bei der Frage, wie die Kinderarmut in Deutschland bekämpft werden sollte, unterstützt ein Großteil der Bevölkerung eine grundlegende Veränderung politischer Rahmenbedingungen. Dazu gehören die Unterstützung von einkommensschwachen Familien mit Lehrmittelfreiheit, kostenfreie Beteiligungsmöglichkeiten an Bildung, Kultur und Sport, kostenlose Ganztagsbetreuungen und kostenfreies Essen in Schulen und Kitas sowie mehr günstiger Wohnraum. Große Zustimmung erfährt auch die Forderung, in Schulen und Kitas mehr Fachkräfte und Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter einzusetzen. Auch bei der Frage der Finanzierung dieser Maßnahmen gibt es eine große Übereinstimmung unter den Befragten: Knapp zwei Drittel der Erwachsenen wären bereit, mehr Steuern zu bezahlen, wenn damit das Problem der Kinderarmut in Deutschland wirksam bekämpft würde. Das sind die zentralen Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter Erwachsenen sowie einer ergänzenden Kinder- und Jugendbefragung des Sozial- und Politikforschungsinstituts Kantar Public im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes für den Kinderreport 2023, den der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes, Thomas Krüger, Bundesfamilienministerin Lisa Paus, und der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, Holger Hofmann, in Berlin vorstellten. 
 
Für den Kinderreport 2023 des Deutschen Kinderhilfswerkes führte das Sozial- und Politikforschungsinstitut Kantar Public zwei Umfragen in Deutschland durch, eine unter Kindern und Jugendlichen (10- bis 17-Jährige) und eine unter Erwachsenen (ab 18-Jährige). Befragt wurden insgesamt 1.693 Personen, davon 682 Kinder und Jugendliche sowie 1.011 Erwachsene. Die Befragungen der Kinder und Jugendlichen erfolgte altersgerecht online unter Nutzung eines Access-Panels, die Erwachsenen wurden mittels computergestützter Telefoninterviews befragt. Alle Fragen wurden Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen gleichermaßen gestellt, allerdings wurde den Kindern und Jugendlichen ein Fragebogen mit Formulierungen vorgelegt, die der Altersgruppe angepasst worden waren. 

Mehr Infos: Hier finden Sie den Kinderreport 2023 des Deutschen Kinderhilfswerkes zum Download sowie die Details zur Umfrage und eine Zusammenfassung des Reports.

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3.
Deutscher Kinder- und Jugendpreis 2023: Gewinner kommen aus Berlin, Freiburg und Lübeck

Projekte aus Berlin-Neukölln, Freiburg und Lübeck sind mit dem Deutschen Kinder- und Jugendpreis des Deutschen Kinderhilfswerkes ausgezeichnet worden. Damit können sich die Gewinnerinnen und Gewinner über ein Preisgeld in Höhe von je 6.000 Euro freuen. Mit dem Deutschen Kinder- und Jugendpreis werden Projekte gewürdigt, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken. Die "Lobenden Erwähnungen", die mit 3.000 Euro dotiert sind, erhielten in diesem Jahr Projekte aus Berlin-Charlottenburg, Heidelberg und Wernigerode (Sachsen-Anhalt). Den mit 3.000 Euro prämierten Publikumspreis Europa-Park JUNIOR CLUB Award konnte sich das Projekt "Mensch-Beethoven!" aus Wernigerode sichern. Vergeben wurde der Preis in den Kategorien Solidarisches Miteinander, Politisches Engagement und Kinder- und Jugendkultur. Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Preis ist der höchstdotierte bundesweite Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung. Partner ist der Europa-Park in Rust, wo der Preis verliehen wurde. 
 
Die Gewinnerprojekte setzen unterschiedliche Schwerpunkte: "Wir bringen Ringsleben zum Leben!" ist ein Partizipationsprojekt aus Berlin-Neukölln, das durch die Initiative junger Menschen entstanden ist und zum Ziel hat, Jugendliche zu empowern und ihnen eine Plattform zu geben. Dafür haben Jugendliche auf dem Parkplatz eines verlassenen Supermarktes gemeinsam mit Expertinnen und Experten eine Anlage für Open-Air-Veranstaltungen gebaut und zudem fünf Container, die vorher als "Tempohomes" (Wohncontaineranlagen zur Unterbringung von Geflüchteten) genutzt worden waren, zu einem Gemeinschafts- und Kulturraum recycelt. 
 
Das Projekt "Freiburg zockt!" bietet Jugendlichen und dem Freiburger Oberbürgermeister einmal im Jahr die Möglichkeit, sich auf Augenhöhe zu begegnen und direkt auszutauschen. Bei diesem Projekt werden gemeinsam Computerspiele gespielt, und die Jugendlichen können live im Chat Fragen an den Oberbürgermeister stellen. Dadurch ist das Format besonders niedrigschwellig, spricht Jugendliche, auch beteiligungsferne, direkt in ihrer Lebenswelt an und baut Brücken zwischen Jugend und Politik. 
 
Der Theaterfilm "DIE EISDRACHEN" aus Lübeck setzt sich vor allem mit den Themen Freundschaft, Einsamkeit, Isolierung und Hoffnung auseinander. Gedreht wurde der Film unter der Leitung des Theaterkollektivs Mixed Pickles, das sich seit über 25 Jahren in Lübeck für die Belange von Menschen mit Behinderung einsetzt. Das Kollektiv startete das Projekt mit zehn Kindern und Jugendlichen zwischen 11 und 23 Jahren, die mehrheitlich eine Behinderung und aufgrund vielfältiger Zugangsbarrieren außerhalb dieses Projekts wenig Partizipations- und Teilhabemöglichkeiten an jugendtypischen Freizeitaktivitäten haben. 

 
Mehr Infos:  Zu den Gewinnerprojekten 2023 sowie zu allen Nominierten.  

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4.
Kinder in Autos besser vor Tabakrauch schützen

Das Deutsche Kinderhilfswerk begrüßt die nach Medienberichten geplante Initiative von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, Kinder und Schwangere besser vor den Gefahren des Passivrauchens in Autos zu schützen. Gerade in geschlossenen Räumen sind Minderjährige und auch ungeborene Kinder dem Passivrauchen verstärkt ausgesetzt. Kinder und Jugendliche sind dabei besonders betroffen, da sie unter anderem eine höhere Atemfrequenz aufweisen und sich die Lungen bis zum 20. Lebensjahr noch entwickeln. Die Passivrauchbelastung für Minderjährige ist in Fahrzeugkabinen besonders hoch: Bereits das Rauchen einer einzigen Zigarette verursacht innerhalb weniger Minuten eine Konzentration von Tabakrauch, die um ein Vielfaches höher ist als in einer stark verrauchten Gaststätte. Rund eine Million Kinder und Jugendliche in Deutschland sind Schätzungen zufolge Tabakrauch im Auto ausgesetzt. Eine Expertise des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages von Oktober 2015 kommt zu dem Ergebnis, dass ein Rauchverbot in Fahrzeugen mit dem Grundgesetz vereinbar ist. 

Passivrauchen gefährdet massiv die Gesundheit. In Tabakrauch sind rund 250 giftige und rund 90 krebserregende Substanzen enthalten. Nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums werden bei Kindern eine ganze Reihe von gesundheitlichen Folgen beobachtet. Hierzu gehören beispielsweise die Schädigung der sich entwickelnden Lunge, Atemwegsbeschwerden und Atemwegserkrankungen sowie eine beeinträchtigte Lungenfunktion. (Passiv-)Rauchen in der Schwangerschaft führt zudem häufiger zu Komplikationen wie Fehl-, Früh- und Totgeburten, einer Gewichtsverringerung und Verkleinerung des Körpers und Kopfes der Neugeborenen und ist ein Risikofaktor für plötzlichen Kindstod bei Säuglingen. Möglicherweise besteht auch ein Zusammenhang zwischen Passivrauchen und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern sowie Übergewicht im Erwachsenenalter. 

Mehr Infos: Zum Recht auf Gesundheit von Kindern auf der Seite des Deutschen Kinderhilfswerkes sowie ein Appell mit Bündnispartnern zum Thema Passivrauch in Autos.  

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5.
Dokumentation zum Digitalen Fachtag „Kinderrechte in Kommunen umsetzen”

Um die bisherigen Erkenntnisse zu Kinderrechten zu bündeln und für Kommunen nutzbar zu machen, haben die Koordinierungsstelle Kinderrechte des Deutschen Kinderhilfswerkes gemeinsam mit den Kinderfreundlichen Kommunen am 11.05.23 zum digitalen Fachtag „Kinderrechte in Kommunen umsetzen“ eingeladen. Der Fachtag wurde vom Deutschen Städtetag und dem Deutsche Städte- und Gemeindebund unterstützt und vom Bundesfamilienministerium gefördert. 

Alle Beiträge des Fachtags können nun auf der Seite des Deutschen Kinderhilfswerkes aufgerufen werden.  

Die Schwerpunkte des Fachtags lagen auf den Potenzialen der Umsetzung von Kinderrechten für Kommunen, den Herausforderungen hierbei und der Frage, wie die Stolpersteine überwunden werden können. Rechtliche Aspekte, die es zu beachten gilt, und Gute Praxis aus kleinen wie großen Städten und Gemeinden rundeten den Fachtag inhaltlich ab. Das große bundesweite Interesse an der Veranstaltung und die regen Diskussionen zeigten die Aktualität des Themas und das Bedürfnis nach Austausch über die Verwirklichung der UN-Kinderrechtskonvention in Städten und Gemeinden. 

Auf dem Fachtag wurde zudem das Infoportal „Kinderrechte in Kommunen“ vorgestellt. Mit diesem präsentieren das Deutsche Kinderhilfswerk und der Verein Kinderfreundliche Kommunen einen neuen Baustein zur besseren Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auf kommunaler Ebene. Die auf dem Infoportal gesammelten Materialien über Kinderrechte werden Städte und Gemeinden dabei unterstützen, ihre Angebote, Planungen und Strukturen im Sinne der Interessen von Kindern zu verbessern. Zielgruppen des Portals sind insbesondere Verwaltungsmitarbeitende sowie politische Entscheidungsträgerinnen und -träger in den Kommunen, beispielsweise Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Gemeinderäte. 

Mehr Infos: Die vollständige Dokumentation des digitalen Fachtages inklusive aller Präsentationen. Hier geht es direkt zum Infoportal “Kinderrechte in Kommunen”.

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6.
Jetzt bewerben für den Jugendrat der Medienanstalt Berlin-Brandenburg

Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg hat als erste Landesmedienanstalt einen Jugendrat ins Leben gerufen. Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 06. August 2023. Er soll als ehrenamtliches Forum dienen, in dem medieninteressierte Jugendliche ihre Sicht auf die Medienlandschaft als Input für die Arbeit der mabb geben. Denn im Kontext der Medienpolitik wird viel über „die Jugend“ gesprochen, wenn es um Themen wie Jugendschutz, Nachrichtenkompetenz oder Desinformation geht. Der Jugendrat sorgt dafür, dass dabei die Perspektive der Jugendlichen selbst einen angemessenen Raum bekommt. Nur so wird relevante Regulierung und nachhaltige Förderung für eine der wichtigsten Zielgruppen der mabb garantiert. 

Viermal jährlich kommen dafür acht medieninteressierte Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren aus Berlin und Brandenburg zusammen. In den 90-minütigen Sitzungen können sie sich über Medienthemen austauschen und ihre Erfahrungen, Meinungen und Ideen zu unterschiedlichen Themen an die Direktorin und die Fachkolleg*innen der mabb weitergeben. 
 
Warum die mabb das macht, wie Jugendliche von der Teilnahme im Jugendrat profitieren und warum die Sicherung von Medienvielfalt auch für junge Menschen eine wichtige Rolle spielt, erläutern mabb-Direktorin Dr. Eva Flecken und Martin Gorholt, Vorsitzender des mabb-Medienrates, in kurzen Videos auf der Webseite. 

Mehr Infos: Die Ausschreibung für den Jugendrat und der Link zur Anmeldung. 

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7.
Save the Children: Ausschreibung zur Erstellung einer Expertise zu kindgerechten Beschwerdewegen für geflüchtete Kinder in Unterkünften

Die Kinderrechtsorganisation Save the Children Deutschland e.V. schreibt zur Unterstützung des Modellprojektes „LISTEN UP! Beschwerdewege für geflüchtete Kinder in Unterkünften“ die Erstellung einer Expertise zum Thema „Stärkung von Kinderrechten durch kindgerechte Beschwerdewege für geflüchtete Kinder in Unterkünften. Aktueller Forschungsstand und Erfahrungen aus der Praxis” aus. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und setzt sich das Ziel, Zugang zu internen und externen Beschwerdewegen für Kinder, die mit ihren Eltern in (Sammel-)Unterkünften leben, zu fördern. 

Ziel des Auftrags ist es, einen Überblick zur Situation von begleitet geflüchteten Kindern in Sammelunterkünften für geflüchtete Menschen zu geben. Der Fokus soll dabei auf den Herausforderungen für die kindliche Entwicklung und Verwirklichung ihrer Kinderrechte liegen.  

Gesucht wird ein*e Auftragnehmer*in, die*der ausgewiesene Erfahrung in Anwendung qualitativer Forschungsmethoden und Erstellung von Gutachten/Studien, ausgewiesene thematische Expertise im Bereich Flucht, Migration, Unterbringung, Kinderrechte und Kinderschutz und Erfahrung in der Arbeit mit öffentlich geförderten Projekten aufweist. Weiterhin werden relevante Netzwerke und Kontakte für die Datenerhebung und Hinzuziehen von Studien sowie die Durchführung bzw. eigene Beauftragung des Lektorats und Layouts vorausgesetzt.  

Ein Angebot kann bis zum 31.07.2023, 12:00 Uhr an folgende E-Mailadresse janneke.stein@savethechildren.de gesendet werden.  

Weiter Infos: Die gesamte Ausschreibung und weitere Informationen auf der Seite von Save the Children 

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8.
BMFSFJ: Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen stärken

Bundesministerin Paus startete die App „Junoma“. Das Online-Beratungsangebot der JugendNotmail steht Kindern und Jugendlichen 24/7 als kostenloses, niedrigschwelliges und datensicheres Online-Beratungsangebot zur Verfügung.  

Siebzig Prozent der Kinder und Jugendlichen sind im dritten Jahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie psychisch gestresst. Sie machen sich Sorgen und haben aufgrund der Vielzahl an Krisen erhebliche Zukunftsängste. Sie brauchen Gehör und Unterstützung. Dafür setzt sich das Bundesjugendministerium mit verschiedenen Maßnahmen ein, unter anderem der „Strategie gegen Einsamkeit“, dem „Bündnis für die junge Generation“ und der Unterstützung des Online-Beratungsangebotes der JugendNotmail. 

Das Bündnis für die Junge Generation ist ein Zusammenschluss aus Fürsprecher*innen und Partner*innen in Politik und Gesellschaft, die die jungen Menschen mitdenken, ihnen Gehör schenken, sie einbeziehen und sich mit lauter Stimme hinter sie stellen – mit ihrem Einfluss und ihrer Reichweite. 

Seit Juni 2022 erarbeitet das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend federführend eine Strategie der Bundesregierung gegen Einsamkeit. Sie beinhaltet zahlreiche Maßnahmen, um Einsamkeit vorzubeugen und zu lindern. Derzeit befindet sich die Strategie in der Abstimmung mit den anderen Bundesministerien.  

Durch die drei typischen psychischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen, die im Zusammenhang mit der Pandemie stehen - Angststörungen, Depressionen und Essstörungen - sind erhebliche Folgekosten in der Zukunft zu erwarten. Je nach Szenario betragen diese rund 2,8 bis 5,6 Milliarden Euro pro Jahr. Das geht aus der „Studie zu ökonomischen Folgekosten pandemiebedingter psychischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen“ des Forschungskonsortiums der Universitäten Ulm und Hamburg hervor.  

Mehr Infos: Hier finden Sie die Links zum Bündnis für die junge Generation, zur Strategie gegen Einsamkeit, zum Beratungsangebotes der JugendNotmail und zur “Studie zu ökonomischen Folgekosten pandemiebedingter psychischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen”. 

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