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Newsletter Kinderpolitik
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Inhalt dieses Newsletters
1. Deutsches Kinderhilfswerk startet Facebook-Kampagne zu Persönlichkeitsrechten von Kindern im digitalen Raum
2. Umfrage: Fehlendes Problembewusstsein bei Persönlichkeitsrechten von Kindern im digitalen Raum
3. Deutsche Eltern sorgen sich um Sicherheit ihrer surfenden Kinder
4. Studie: Kulturelle Bildung gut für ein erfolgreiches Leben
5. Ländervergleich Bildung in Europa: Ungleiche Bildungschancen bleiben Herausforderung
6. Vorlesestudie 2017: Mehrheit der Eltern fängt zu spät mit dem Vorlesen an
7. Kinder brauchen Familie: Hintergrundpapier zu Recht und Praxis des Familiennachzugs
8. Koalitionsverhandlungen: BumF fordert Schutz und Teilhabe von minderjährigen Flüchtlingen
9. Deutsches Kinderhilfswerk: Mehr Qualität für Kita- und Schulessen
10. Kinder-Webseite www.kindersache.de nach Relaunch informativer und interaktiver
11. Anmeldungen noch möglich – Brandenburger Kinderrechte-Filmfestival 2017/2018 und Fachtag zur Medienbildung für Kinderrechte
12. Veranstaltung „28 Jahre Kinderrechtskonvention – und nun?“
1.
Deutsches Kinderhilfswerk startet Facebook-Kampagne zu Persönlichkeitsrechten von Kindern im digitalen Raum

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat am 09.11.2017 eine Facebook-Kampagne zu Persönlichkeitsrechten von Kindern im digitalen Raum gestartet. Die Kampagne arbeitet mit sechs aussagekräftigen, prägnanten Bildmotiven und entsprechenden Claims. Diese Bildmotive werden über einen Zeitraum von ca. drei Wochen auf Facebook geschaltet und führen die Nutzerinnen und Nutzer auf eine entsprechende Landing-Page mit Informationen rund um den verantwortungsbewussten Umgang mit Kinderfotos in Sozialen Medien.

„Wir möchten mit unserer Kampagne die Erwachsenen, und hier insbesondere Eltern, für die Persönlichkeitsrechte von Kindern in Sozialen Medien sensibilisieren. Viele teilen augenscheinlich unüberlegt Fotos von Kindern über soziale Netzwerke. Dabei ist es uns ein Anliegen, Erwachsenen keine Vorschriften zu machen, sondern sie in erster Linie zu Selbstreflektion und zum Dialog mit den Kindern anzuregen. Denn das Posten von Bildern oder von Informationen über Kinder ohne deren Zustimmung ist aus kinderrechtlicher Sicht in vielerlei Hinsicht bedenklich. Es verletzt zu allererst die Privatsphäre der Kinder. Es widerspricht auch ihrem Recht auf Beteiligung, zudem sind Schutzrechte in Gefahr. Denn oft sind Fotos im Netz frei zugänglich und können auch in falsche Hände geraten“, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Mehr Infos: Sechs Tipps für den Umgang mit Kinderfotos und Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerkes vom 09.11.2017

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2.
Umfrage: Fehlendes Problembewusstsein bei Persönlichkeitsrechten von Kindern im digitalen Raum

Sehr viele Erwachsene haben ein fehlendes Problembewusstsein in Bezug auf die Persönlichkeitsrechte von Kindern, wenn es um die Veröffentlichung von Informationen oder Bildern über Soziale Medien wie WhatsApp, Facebook oder Instagram geht. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Politikforschungsinstituts Kantar Public im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes. 34 Prozent derjenigen, die Bilder und Informationen von Kindern posten, gaben an, Kinder dabei gar nicht einzubeziehen, 30 Prozent informieren die Kinder lediglich. Eine explizite Erlaubnis der Kinder holt nur eine Minderheit von 31 Prozent der Befragten ein.

Nach Berechnungen des Deutschen Kinderhilfswerkes sind fast vier Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland von der Veröffentlichung ihrer Bilder oder Informationen über sie in sozialen Medien betroffen. Gleichzeitig informieren sich lediglich 54 Prozent der Befragten über Privatsphäre und Persönlichkeitsrechte im Zusammenhang mit der Nutzung sozialer Medien.

Mehr Infos: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerkes vom 02.11.2017

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3.
Deutsche Eltern sorgen sich um Sicherheit ihrer surfenden Kinder

Vor 20 Jahren gründete sich die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) als gemeinnütziger Verein, um Kinder und Jugendliche genau vor diesen Gefahren zu schützen. Mit einer repräsentativen Studie wurde nun Bestand aufgenommen, inwieweit der Schutz vor negativen Surf-Erlebnissen in den Sorgen, den Einstellungen, dem Wissen und dem Handeln von Eltern und deren Kindern verankert ist.

94 Prozent aller Eltern sehen sich selbst in der Pflicht, ihre Kinder vor negativen Erfahrungen im Netz zu schützen. Mit bereits 13 Jahren überflügeln Kinder ihre Eltern in Bezug auf Online-Fähigkeiten, weshalb sich 82 Prozent der Eltern auch Hilfe von Behörden wünschen. Ebenfalls 81 Prozent sehen soziale Netzwerke in der Verantwortung. Fast alle Eltern (90 Prozent) würden es begrüßen, wenn der Zugriff auf Online-Angebote generell erschwert wird, um Kinder besser zu schützen. Grundsätzliches Wissen über den Jugendmedienschutz ist bei der deutlichen Mehrheit der Eltern vorhanden. Sind Heranwachsende mit problematischen Online-Angeboten konfrontiert oder brauchen Unterstützung bei belastenden Erfahrungen, kennt aber nur etwa ein Drittel der Eltern entsprechende Anlaufstellen. Nur sehr wenige haben diese bisher in Anspruch genommen.

Mehr Infos: Pressemitteilung der FSM und Jugendmedienschutzindex

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4.
Studie: Kulturelle Bildung gut für ein erfolgreiches Leben

Eltern sehen kulturelle Bildung als wichtige Grundlage für den Lebenserfolg ihrer Kinder an. Doch wie stark Mütter und Väter ihren Nachwuchs kulturell fördern, hängt wesentlich vom Bildungshintergrund und den finanziellen Verhältnissen der Eltern ab. Das sind die zentralen Ergebnisse der repräsentativen Studie „Eltern/Kinder/Kulturelle Bildung. Horizont 2017“, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Rates für Kulturelle Bildung durchgeführt hat.

Der Faktor Bildung bestimmt das kulturelle Familienleben dabei stärker als alle anderen betrachteten Bedingungen: Eltern mit mittlerem oder einfachem Bildungsabschluss trauen es sich in signifikanter Weise weniger als Akademiker zu, ihre Kinder – etwa musikalisch oder künstlerisch – zu unterstützen. Nur ein Viertel von ihnen ist voll und ganz überzeugt, dass sie ihren Kindern in diesen Bereichen ausreichend helfen können. Indes führt dies bei diesen Eltern nicht zu einem größeren Interesse daran, dass ihre Kinder außerhalb von Kita und Schule an angeleiteten Kulturangeboten teilnehmen, im Gegenteil: Mütter und Väter mit niedrigerem Bildungsabschluss sind daran unterdurchschnittlich interessiert. In Konsequenz haben ihre Kinder während der letzten zwölf Monate auch mit geringerer Wahrscheinlichkeit an solchen Angeboten teilgenommen: Lediglich 37 Prozent von ihnen bestätigen dies, unter den Vätern und Müttern mit Studium sagen dies hingegen 59 Prozent.

Mehr Infos: Pressemitteilung Rat für Kulturelle Bildung (PDF) und Studie Eltern/Kinder/Kulturelle Bildung. Horizont 2017

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5.
Ländervergleich Bildung in Europa: Ungleiche Bildungschancen bleiben Herausforderung

Der von der EU-Kommission veröffentlichte Monitor für die allgemeine und berufliche Bildung 2017 zeigt, dass die Bildungssysteme der Mitgliedstaaten inklusiver und wirkungsvoller werden. Sie bestätigt jedoch, dass der Bildungsgrad in hohem Maße vom sozioökonomischen Hintergrund abhängt und der Anteil von Schüler/innen mit mangelnden Grundkompetenzen gestiegen ist – auch in Deutschland.

In der EU-Wachstumsstrategie „Europa 2020“ haben sich die Mitgliedstaaten auch Ziele für die Verbesserung von Bildung und Ausbildung gesteckt. Insgesamt besteht laut Kommissionsbericht ein enger Zusammenhang zwischen sozioökonomischem Status und dem Abschneiden in der Schule. Während von Kindern aus besonders benachteiligten Verhältnissen 33,8 Prozent schlechte Leistungen zeigten, seien es bei Gleichaltrigen aus privilegierten Verhältnissen nur 7,6 Prozent. Für Deutschland liegt die Spannbreite zwischen 27,9 und 4,8 Prozent.

Schlechtere Bildung mindert dem Bericht zufolge wiederum die sozialen und wirtschaftlichen Zukunftschancen deutlich. So seien 16,6 Prozent der Menschen, die nur über Grundbildung verfügten und die Schulen vor der Sekundarstufe II nach neun oder zehn Schuljahren verlassen hätten, arbeitslos. Bei Personen mit Hochschulabschluss liegt diese Quote nur bei 5,1 Prozent. Laut Bericht ist es fast dreimal so wahrscheinlich, dass Menschen mit Grundbildung in Armut oder sozialer Ausgrenzung leben werden wie Menschen mit Hochschulabschluss.

Mehr Infos: Pressemitteilung der Europäischen Kommission und Bildungsmonitor 2017 (PDF, englisch)

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6.
Vorlesestudie 2017: Mehrheit der Eltern fängt zu spät mit dem Vorlesen an

Die Bedeutung von Bildung und Lesekompetenz ist Eltern meist bewusst, aber viele sind unsicher über den richtigen Zeitpunkt und geeigneten Vorlesestoff. 55 Prozent aller Eltern lesen ihren Kindern in den ersten zwölf Monaten nicht regelmäßig vor. In 28 Prozent der Familien ist das sogar innerhalb der ersten drei Jahre nicht der Fall. Das sind die zentralen Ergebnisse der Vorlesestudie 2017 von Stiftung Lesen, DIE ZEIT und Deutsche Bahn Stiftung, die erstmals repräsentative Daten zum Vorlesen im Alter von drei Monaten bis drei Jahren erhoben hat.       

Die Studie zeigt aber auch, dass den befragten Eltern eine gute, vielseitige Bildung ihrer Kinder besonders wichtig ist. Diese wird am häufigsten als Erziehungsziel genannt (86 Prozent), noch vor gutem Benehmen und Umgang mit Geld (83 und 79 Prozent). Gute Lesefähigkeiten sind 71 Prozent der Eltern besonders wichtig, fast ebenso vielen wie eine gesunde Lebensweise (72 Prozent). Und: 91 Prozent der befragten Eltern schreiben dem Vorlesen einen großen bzw. sehr großen Einfluss auf die Entwicklung der Kinder zu.

Ein gutes Drittel der Eltern weiß jedoch nicht genau, wann der richtige Zeitpunkt ist, um mit dem Vorlesen anzufangen. Fast ebenso viele sehen die ausreichende Konzentrationsfähigkeit ihres Kindes als entscheidende Voraussetzung dafür an. Einem Viertel der Eltern, die ihrem Kind bereits im ersten Lebensjahr vorlesen, fällt es schwer, die richtige Buchauswahl zu treffen.

Mehr Infos: Pressemeldung der Stiftung Lesen und Ergebnisse der Vorlesestudie 2017

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7.
Kinder brauchen Familie: Hintergrundpapier zu Recht und Praxis des Familiennachzugs

UNICEF Deutschland und der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. (umF) empfehlen in ihrer Analyse, belastende Trennungssituationen zu verkürzen und den Familiennachzug zu erleichtern. Für die aufnehmenden Kommunen wird eine umfassende Unterstützung gefordert.

Viele Kinder, die auf der Suche nach Schutz in Deutschland angekommen sind, wurden aufgrund von Krieg, Vertreibung oder auf der Flucht von ihren Familien getrennt. Die aktuelle Recherche sowie qualitative Interviews mit Beratungsstellen unterstreichen die enorme Bedeutung der Eltern und Geschwister für diese Kinder. Wenn sie wieder mit ihren Eltern und Geschwistern zusammenleben, können sie leichter Hoffnung schöpfen und zur Normalität zurückfinden. Solange ihre Gedanken hingegen um die getrennten Familienangehörigen und deren Wohlbefinden kreisen, haben die Kinder große Schwierigkeiten, die nötige Stabilität und Unterstützung zu finden, die sie für ihre gesunde Entwicklung benötigen – so das Hintergrundpapier, dass durch den Bundesfachverband umF im Auftrag von UNICEF Deutschland erstellt wurde.

Aufgrund politischer und bürokratischer Hürden ist es zunehmend schwieriger, geflüchtete Kinder, die von Angehörigen getrennt wurden, wieder mit ihren Familien zu vereinen. Dies bedeutet, dass viele Kinder auf unabsehbare Zeit ohne ihre wichtigsten Bezugspersonen leben müssen. Aus Sicht des Vereins JUMEN e.V. - Juristische Menschenrechtsarbeit in Deutschland verstößt die pauschale Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten gegen Grund- und Menschenrechte. Betroffen sind unter anderem Artikel 6 Grundgesetz (Recht auf Familie), die EU-Grundrechte-Charta, die Europäische Menschenrechtskonvention und die UN-Kinderrechtskonvention.

Mehr Infos: Hintergrundpapier „Kinder brauchen Familie: Familiennachzug vereinfachen!“ (PDF), Pressemitteilung von UNICEF Deutschland und Webseite Jumen e.V.

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8.
Koalitionsverhandlungen: BumF fordert Schutz und Teilhabe von minderjährigen Flüchtlingen

Ein wichtiger Prüfstein der Koalitionsverhandlungen muss die Umsetzung und Wahrung der Kinderrechte sein. Der Bundesfachverband umF (BumF) hat sich daher mit Positionspapieren zum Asyl- und Aufenthaltsrecht sowie zum Kinder- und Jugendhilferecht an die Verhandlungsparteien gewandt.

Zu den zentralen Forderungen gehören der gesicherte Zugang zu Schule und Ausbildung, der Eltern- und Geschwisternachzug zu Minderjährigen, die Harmonisierung von Ausländerrecht und Kinder- und Jugendhilferecht, die überzeugte Ausrichtung des Jugendhilferechts am Kindeswohl, der Schutz vor Abschiebungen aus Schulen und Jugendhilfe sowie die realistische Ausgestaltung des Bleiberechts bei Integrationserfolg.

Noch immer haben zahlreiche Kinder keinen Zugang zu sozialen Rechten, wie Bildung und Gesundheit. Kinder und Jugendliche, die mit ihren Familien nach Deutschland einreisen, sind in Aufnahmeeinrichtungen zum Teil erheblichen Gefährdungen ausgesetzt. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Integrationsverhindernde Praktiken und Gesetzesverschärfungen müssen schnellstmöglich rückgängig gemacht werden, damit die Teilhabe von jungen Menschen möglich ist.

Mehr Infos: Positionspapier des BumF zum Asyl- und Aufenthaltsrecht (PDF) und Positionspapier des BumF zum Kinder- und Jugendhilferecht (PDF)

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9.
Deutsches Kinderhilfswerk: Mehr Qualität für Kita- und Schulessen

Das Deutsche Kinderhilfswerk mahnt die bundesweite verbindliche Einführung von Qualitätsstandards für die Verpflegung in Kitas und Schulen an. Aus Sicht der Kinderrechtsorganisation sollten sich diese an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) orientieren. Zahlreiche Studien belegen, dass die von der DGE für diesen Bereich gegebenen Empfehlungen in den seltensten Fällen erfüllt werden.

„Deshalb sollte beim Kita- und Schulessen nicht weiter auf unverbindliche Freiwilligkeit mit Appellen und Ankündigungen gesetzt werden. Die gibt es schon seit Jahren zuhauf, ohne dass sich vielerorts substanziell etwas getan hätte. Außerdem plädiert das Deutsche Kinderhilfswerk nachdrücklich für eine generelle Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes für Kita- und Schulessen von 19 auf 7 Prozent. Eine solche Reduzierung, die finanzielle Gestaltungsspielräume bei der Qualitätsverbesserung des Kita- und Schulessens ermöglichen würde, ist aufgrund des in diesem Bereich vorliegenden nationalen Gestaltungsspielraums problemlos möglich. Die derzeit laufenden Sondierungsgespräche und etwaige Koalitionsverhandlungen sollten das auf die Agenda nehmen“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes braucht jedes Kind im Ganztagsbetrieb von Kita oder Schule eine gesunde, warme Mahlzeit. Dazu zählt eine Vielfalt der Speisen ebenso wie ihre nährstoffreiche Zubereitung, ausreichend Gemüse, aber auch Vollkornprodukte und Fisch.

Mehr Infos: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerkes vom 10.11.2017

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10.
Kinder-Webseite www.kindersache.de nach Relaunch informativer und interaktiver

Die Kinderwebseite kindersache.de des Deutschen Kinderhilfswerkes ist nach ihrem Relaunch noch besser auf die Online-Bedürfnisse von Kindern ausgerichtet. Dabei stehen die Information und der Austausch über Kinderrechte im Fokus der Seite. Die Webseite bietet nach dem Relaunch eine bessere Übersichtlichkeit, einfachere Bedienung und an jeder Stelle die Möglichkeit für Userinnen und User, sich mit selbstgeschriebenen Artikeln, Buchtipps, Witzen usw. zu beteiligen. Ein „Mach mit“-Banner mit Leo und Lupe, den Kindermaskottchen des Deutschen Kinderhilfswerkes, fordert jederzeit dazu auf, sich mit eigenen Beiträgen einzubringen.

„Unsere Arbeit für Kinder bedeutet unter anderem, immer am Puls der Zeit zu sein. Das möchten wir auch in einem zeitgemäßen Internetauftritt unserer Kinderseite widerspiegeln. Entscheidend beim Relaunch war, den aktuellen Lesegewohnheiten der Kinder entgegen zu kommen und ihnen ein frisches, ansprechendes Design zu bieten, das auch mobil erreichbar ist. Zudem möchten wir als Kinderrechtsorganisation Kinder in verständlicher Sprache über für sie wichtige Themen wie die Kinderrechte, tagesaktuelle Nachrichten und Medienkompetenz informieren“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Mehr Infos: Webseite und Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerkes vom 24.10.2017

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11.
Anmeldungen noch möglich – Brandenburger Kinderrechte-Filmfestival 2017/2018 und Fachtag zur Medienbildung für Kinderrechte

Beim Brandenburger Kinderrechte-Filmfestival 2017/2018 können sich Kinder mit ihrer Schulklasse in Workshops mit ihren Rechten und Bedürfnissen auseinander setzen und diese in Kurzfilmen sichtbar machen. Der Start des Festivals wird von einer Fachtagung am 01.12.2017 in Berlin flankiert. Bei der Tagung werden Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen kulturelle Bildung, Schule, Film- und Medienarbeit mit Kinderrechtsinitiativen zusammen gebracht.

Schulklassen der 4. bis 6. Klassen und Willkommensklassen können sich beim Kinderrechte-Filmfestival noch anmelden. An insgesamt zwei Projekttagen, lernen Kinder spielerisch angeleitet durch Kinderrechtler/innen ihre Rechte kennen, schreiben ihr eigenes Drehbuch und drehen mit professioneller Hilfe eines Filmcoaches ihren eigenen Kurzfilm zum Thema Kinderrechte.

Als krönenden Abschluss werden die entstandenen Filme der Brandenburger Grundschulen und Kinder- und Jugendeinrichtungen, ihre Premiere im Thalia Kino in Potsdam feiern. Die besten Filme werden von einer Jury ausgezeichnet, bestehend aus Kindern und Persönlichkeiten des Film- und Menschenrechtsbereichs.

Mehr Infos: Anmeldung zum Kinderrechte-Filmfestival und Anmeldung zur Fachtagung

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12.
Veranstaltung „28 Jahre Kinderrechtskonvention – und nun?“

Am 20. November 1989 wurde die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen verabschiedet. 28 Jahre später lädt das Humboldt Forum nicht nur Expertinnen und Experten zum Gespräch über Kinderrechte, sondern zeigt auch, was Kinder über Kinderrechte denken und wie sie dieses filmisch umsetzen.

Das Gespräch findet im Rahmen der Ausstellung Vorsicht Kinder! geschützt, geliebt, gefährdet statt. Es diskutieren Jörg Maywald, Kinderrechtsexperte, Jeanette Münch, Kinder- und Jugendbeauftragte des Bezirks Pankow, Sabine Bresche, Deutscher Kinderschutzbund und Jan Rooschüz, Direktor des Kinderrechte-Filmfestivals. Vier Kurzfilme zeigen zudem, was Kinder selber über ihre Rechte denken.

Mehr Infos: Anmeldung zur Veranstaltung und Ausstellung „Vorsicht Kinder! geschützt, geliebt, gefährdet“

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