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Newsletter Kinderpolitik
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Inhalt dieses Newsletters
1. Handlungsvorschläge zu den Koalitionsverhandlungen: Beteiligung in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt stärken!
2. „Netzwerk Wahlalter 16“ fordert Absenkung des Wahlalters in Berlin
3. Europarat verabschiedet neue Kinderrechtsstrategie
4. Verschwundene geflüchtete Minderjährige
5. Überblick: Anteil der Flüchtlingskinder an Schulen in Deutschland
6. Mehr Sicherheit für Frauen und Kinder in Flüchtlingsunterkünften: BMFSFJ und KfW unterstützen Kommunen mit zinslosen Darlehen für bauliche Schutzmaßnahmen
7. Europäisches Parlament stärkt die Rechte von Kindern in Strafverfahren
8. Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes geht in die Endphase - Nominierte Projekte für Deutschlands renommiertesten Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung stehen fest
9. Studie: Spielen im Freien schützt vor Kurzsichtigkeit
10. Fanta Spielplatz-Initiative: Bewerbungsstart am 04.04.2016
11. Demografische Auswirkungen für die Kinder- und Jugendhilfe
12. Reform des Jugendmedienschutzes in Deutschland dringend notwendig
13. Multimedia-Projekt "Generation What?" Wie tickt die Generation der heute 18- bis 34-Jährigen? Start der größten europaweiten Jugendstudie von u. a. BR, ZDF und dem SWR
14. Kindergarten plus: Förderung für Kitas aus Sozialräumen mit besonderem Entwicklungsbedarf
1.
Handlungsvorschläge zu den Koalitionsverhandlungen: Beteiligung in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt stärken!

Angesichts der Koalitionsverhandlungen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt drängt das Deutsche Kinderhilfswerk auf eine deutliche Ausrichtung der Verhandlungen an der UN-Kinderrechtskonvention. Denn Kinder und Jugendliche sind eigenständige Persönlichkeiten mit vielfältigen Fähigkeiten. Ihre Beteiligung ist notwendig und sinnvoll, weil sie zum einen ein Recht der Kinder und Jugendlichen ist, zum anderen Kinder und Jugendliche so unmittelbar demokratische Erfahrungen machen können.

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat den drei Bundesländern einen Katalog mit konkreten Handlungsvorschlägen für eine Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Kinder- und Jugendbeteiligung vorgelegt. Diese betreffen den Ausbau der Kinderrechte in der Landesverfassung und Fragen der direkten Kinderinteressensvertretungen ebenso wie Verbesserungen der Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern in der Kommune, in Kindertageseinrichtungen und in Schulen.

„Die Vorrangstellung des Kindeswohls bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen, ist in der UN-Kinderrechtskonvention festgelegt. Diese Konvention ist geltendes Recht in Deutschland. Auch deshalb gehören Kinderrechte ins Zentrum der Koalitionsverhandlungen. Die Koalitionsverträge müssen dem unbedingt Rechnung tragen. Denn die Gestaltung der Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche wird maßgeblich über die Zukunftsfähigkeit eines Landes mitentscheiden“ Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Zu den Handlungsempfehlungen

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2.
„Netzwerk Wahlalter 16“ fordert Absenkung des Wahlalters in Berlin

Ein breites Bündnis gesellschaftlicher Organisationen hat eine Online-Petition für ein „Wahlalter 16“ bei den Abgeordnetenhauswahlen in Berlin gestartet. Die dafür erforderliche Verfassungsänderung muss aus Sicht des „Netzwerk Wahlalter 16“ noch vor den anstehenden Wahlen im September umgesetzt werden. Dem Netzwerk gehören das Deutsche Kinderhilfswerk, der Landesjugendring Berlin, die Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik Berlin (Stiftung SPI) und zahlreiche weitere Verbände, Organisationen und Initiativen an. Zu den Unterstützern des Aufrufs zählen u.a. der ehemalige Berliner Jugendsenator und heutige Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes, Thomas Krüger, Prof. Peter Grottian von der Freien Universität zu Berlin, Prof. Jörg Maywald von der Fachhochschule Potsdam sowie der Jugendforscher Prof. Klaus Hurrelmann von der Hertie School of Governance.

Weitere Infos zum Netzwerk und zum Unterzeichnen hier

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3.
Europarat verabschiedet neue Kinderrechtsstrategie

Das Ministerkomitee des Europarats hat am 02.03. eine neue Kinderrechtsstrategie für die kommenden fünf Jahre verabschiedet. Diese Leitlinie für die 47 Mitgliedstaaten des Europarates wurde von politischen Entscheidungsträgern und Experten aus den Mitgliedstaaten in einem partizipativen Prozess entwickelt, bei dem nicht nur die Auffassungen der Zivilgesellschaft, sondern auch der Kinder selbst berücksichtigt wurden. Sie enthält fünf Prioritäten: Gleiche Chancen für alle Kinder: Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung; teilnahme aller Kinder an politischen Entscheidungsprozessen; ein gewaltfreies Leben für alle Kinder; kinderfreundliche Justiz und Rechte des Kindes im digitalen Umfeld.

Zur Kinderrechtsstrategie (auf Englisch)

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4.
Verschwundene geflüchtete Minderjährige

Verschwundene geflüchtete Minderjährige sind das Thema einer Kleinen Anfrage (18/7916) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Laut Europol seien europaweit 10.000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) verschwunden, das Bundeskriminalamt (BKA) gehe in Deutschland von knapp 4.800 Betroffenen aus. Minderjährige seien auf der Flucht besonderen Gefahren ausgesetzt und oft Menschenhändlern schutzlos ausgesetzt. Die Abgeordneten haben von der Bundesregierung nun Details zu dem Problem erfragt, die Antwort ergab, dass im vergangenen Jahr 5835 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge verschwunden sind.

Mehr Infos: Antwort der Bundesregierung auf die kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

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5.
Überblick: Anteil der Flüchtlingskinder an Schulen in Deutschland

Wie groß ist der Anteil der Flüchtlingskinder an Deutschlands Schulen? Wie werden die Kinder und Jugendlichen, die noch kein Deutsch sprechen, integriert? Wie viele Lehrer werden zusätzlich gebraucht? Diese und weitere Fragen hat SPIEGEL ONLINE den 16 Kultusministerien gestellt.

Mehr Infos und die Antworten hier

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6.
Mehr Sicherheit für Frauen und Kinder in Flüchtlingsunterkünften: BMFSFJ und KfW unterstützen Kommunen mit zinslosen Darlehen für bauliche Schutzmaßnahmen

Sie sind vor Krieg, Terror und Unterdrückung geflohen. Doch auch in vielen deutschen Flüchtlingsunterkünften sind Frauen und Kinder vor Gewalt und Missbrauch nicht ausreichend geschützt. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die KfW Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) unterstützen deshalb die Kommunen bei der Finanzierung entsprechender baulicher Schutzmaßnahmen in Flüchtlingsunterkünften.

Ab sofort stehen Städten und Gemeinden Darlehen für Investitionen in den Neu- und Umbau sowie für den Erwerb von Flüchtlingsunterkünften zur ausschließlichen Nutzung durch Frauen und Kinder zur Verfügung. Darüber hinaus wird die Umsetzung baulicher Schutzmaßnahmen in Flüchtlingsunterkünften mit gemischter Belegung gefördert. Für diese Sonderförderung nutzt die KfW ihr bestehendes Programm Investitionskredit Kommunen (IKK). Kreditlaufzeit und Zinsbindung betragen 10 Jahre bei einem Zinssatz von aktuell einheitlich 0,0 % p.a. Insgesamt stehen bis zu 200 Millionen EUR zur Verfügung.

Mehr Infos: Pressemitteilung des BMFSFJ sowie Einzelheiten des Programms für Kommunen

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7.
Europäisches Parlament stärkt die Rechte von Kindern in Strafverfahren

Das Europäische Parlament hat am 09.03. neue Regelungen angenommen, die Kindern, die eines Verbrechens verdächtigt oder beschuldigt werden, ein faires Verfahren garantieren sollen. Die Richtlinie gewährleistet Rechtsbeistand für Personen unter 18 Jahren durch einen Anwalt sowie die Begleitung durch die Sorgeberechtigten (oder einen anderen geeigneten Erwachsenen) während des Verfahrens.

Weitere Infos: EP-Pressemitteilung vom 10.03.2016

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8.
Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes geht in die Endphase - Nominierte Projekte für Deutschlands renommiertesten Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung stehen fest

Sechs Kinder- und Jugendprojekte aus ganz Deutschland dürfen sich Hoffnung auf die Goldene Göre machen. Eine Jury hat Projekte aus Berlin, Bielefeld, Halle (Saale), Paderborn, Prenzlau und Wittmund für die Endrunde nominiert. Die Goldene Göre ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert und der renommierteste Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung in Deutschland. Mit der Goldenen Göre werden Projekte ausgezeichnet, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken. Der Preis wird am 19.06.2016 im Europa-Park in Rust verliehen. Dazu werden die nominierten Projekte in den nächsten Wochen mit einem Kurzfilm porträtiert und zur Preisverleihung mit beteiligten Kindern und Jugendlichen in den Europa-Park eingeladen.

„Es hatten sich unglaublich viele tolle Projekte beworben, da fiel die Entscheidung wirklich schwer. Zum Glück hatte die Jury mit Regina Halmich, Julia Richter, Ingo Dubinski und Mike Zaka Sommerfeldt prominente Unterstützung. Mit der Goldenen Göre setzt sich das Deutsche Kinderhilfswerk im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention für eine stärkere Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Fragen und Belangen ein. Oberstes Ziel ist es, die Kinder und Jugendlichen im Rahmen der Preisverleihung für ihr Engagement zu würdigen und ihre Projekte der Öffentlichkeit vorzustellen. Die Ehrung soll das Können von Kindern und Jugendlichen aufzeigen, sie für ihre Leistung auszeichnen und ihnen die Öffentlichkeit geben, die sie für ihr Engagement verdienen“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

Mehr Infos: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerkes vom 29.03.2016

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9.
Studie: Spielen im Freien schützt vor Kurzsichtigkeit

Schon 40 Minuten tägliches Toben auf dem Spielplatz oder Pausenhof können Kinder im Grundschulalter vor Kurzsichtigkeit schützen. Zu diesem Ergebnis kommt eine chinesische Studie, die den Zusammenhang zwischen Freiluftaktivität und Kurzsichtigkeit bei Kindern in einer randomisierten Clusterstudie untersuchte. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) sieht einen Mangel an Tageslicht als mögliche Erklärung für die weltweit steigende Zahl kurzsichtiger junger Menschen. Die Fachgesellschaft rät Eltern, ihre Kinder möglichst viel bei Tageslicht draußen spielen zu lassen.

Die chinesische Forschergruppe untersuchte die Sehkraft bei Erstklässlern ohne Sehschwäche an zwölf Grundschulen. Die Hälfte der Schüler verbrachte über einen Zeitraum von drei Jahren täglich 40 Minuten draußen bei Sport und Spiel. Zusätzlich sollten ihre Eltern sie nachdrücklich ermutigen, draußen zu spielen. Nach drei Jahren stellten die Untersucher bei rund 30 Prozent der Schüler eine Kurzsichtigkeit fest. In der Kontrollgruppe – deren Spielverhalten während der Studie unverändert blieb – waren es 40 Prozent. Die vorliegenden Ergebnisse zeigen, wie schon andere Studien zuvor, dass Spielen im Freien tatsächlich das Risiko für Kurzsichtigkeit mindert, sagt DOG-Experte Professor Dr. med. Wolf Lagrèze von der Klinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg: „Vermutlich wären die Unterschiede zwischen den Gruppen bei einer täglichen Spielzeit von zwei Stunden draußen noch deutlicher.“ Es bleibt aber abzuwarten, ob der Effekt auch über einen längeren Zeitraum bestehen bleibt. Die chinesischen Forscher planen bereits Langzeitstudien, um diese Frage zu untersuchen.

Mehr Infos: Pressemitteilung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) vom 16.03.2016

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10.
Fanta Spielplatz-Initiative: Bewerbungsstart am 04.04.2016

Unter dem bekannten Motto „100 Spielplätze in 100 Tagen“ unterstützen Fanta und das Deutsche Kinderhilfswerk im Jubiläumsjahr der Initiative wieder 100 sanierungsbedürftige Spielplätze in ganz Deutschland. Zum fünften Geburtstag mit dem höchsten Spendenbetrag seit Bestehen der Fanta Spielplatz-Initiative, denn ein Gesamtbetrag von 189.000 Euro wartet auf die Teilnehmenden. Vom 04.04 bis zum 15.06.2016 können offizielle Eigentümer und Betreiber sowie Vereine und Initiativen, aber auch Privatpersonen wie Eltern und Großeltern sich mit einem öffentlich zugänglichen Spielplatz um eine Förderung in Höhe von bis zu 20.000 Euro bewerben, um den Spielplatz zu sanieren oder neuen kreativen Spielwert zu schaffen.

Weitere Infos und zum Bewerbungsformular hier.

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11.
Demografische Auswirkungen für die Kinder- und Jugendhilfe

Im April 2016 legte der Deutsche Caritasverband eine Untersuchung vor, die eine verbandliche Sicht auf regionale Auswirkungen des demografischen Wandels lenkt. Grundlage ist eine Analyse des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, die die regionalen Auswirkungen für die besonders vom demografischen Wandel betroffenen Fachbereiche Kinder- und Jugendhilfe, Altenhilfe sowie Migration/Integration aufzeigt.

Um die vielschichtigen und regional variierenden Problemlagen analysieren zu können, wurden kreisbezogene Daten für die Kinder- und Jugendhilfe ausgewertet. Auf Basis einer Cluster-Analyse wurden unter der Einbeziehung von 25 demografischen und sozioökonomischen Einflussfaktoren des Fachbereichs Kinder- und Jugendhilfe vier Cluster identifiziert, die die regional variierenden Problemlagen typisieren.

Die vier zum Fachbereich Kinder- und Jugendhilfe gebildeten Cluster zeigen eine klare regionale Verteilung: Das Cluster 1 umfasst fast ausschließlich die kreisfreien Städte Westdeutschlands, während das Cluster 2 "Junge westdeutsche Landkreise mit tendenziell klassischen Familienstrukturen" vereint. Im Cluster 3 finden sich die peripher gelegenen westdeutschen Landkreise. In das Cluster 4 fallen sämtliche Kreise und kreisfreien Städte der neuen Bundesländer.

Die ausführliche Auswertung hier

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12.
Reform des Jugendmedienschutzes in Deutschland dringend notwendig

Der gesetzliche Jugendmedienschutz in Deutschland muss dringend reformiert werden. So lautet der Aufruf eines Bündnisses des Verbands der deutschen Computer- und Videospielbranche BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware, der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle USK und dem Deutschen Kinderhilfswerk. Das Bündnis fordert die Bundesregierung und die Bundesländer dazu auf, noch in dieser Legislaturperiode eine gemeinsame umfassende Reform des Jugendmedienschutzes umzusetzen. Das aktuelle deutsche Jugendschutzsystem gewährleistet ein hohes Schutzniveau – angesichts der zunehmenden Verschmelzung verschiedener Medienformate, der grenzüberschreitenden Verbreitung digitaler Medien und der hohen Dynamik der Medienmärkte aber zunehmend nur noch in der Theorie. Wesentlicher Kritikpunkt des Bündnisses ist die zersplitterte Gesetzgebungskompetenz, die sich am Verbreitungsweg der Inhalte orientieren. So sind für Online-Medien und den Rundfunk die Bundesländer zuständig, bei allen Offline-Verbreitungswegen der Bund. Auch bei der Anwendung und Überwachung der verschiedenen Gesetze sind die Zuständigkeiten unnötig kompliziert aufgeteilt. Stattdessen muss Jugendmedienschutz künftig einheitlich, konvergent, verständlich sein, um dadurch auch international anschlussfähig zu werden. Nur so könne der Jugendmedienschutz in Deutschland zukunftsfähig gestaltet werden, konstatiert das Bündnis.

„Die Bundesländer haben eine Reform des Online-Jugendschutzes auf den Weg gebracht, die zwar viele wichtige Details regelt, die aber deutlich zu kurz greift. Damit wir dauerhaft ein hohes Jugendschutzniveau gewährleisten können und den Jugendmedienschutz fit machen für die heutige Medienrealität, müssen Bund und Länder jetzt an einem Strang ziehen und ein konvergentes, international anschlussfähiges Jugendschutzsystem entwickeln“, sagt BIU-Geschäftsführer Dr. Maximilian Schenk.

Weitere Infos sowie ein Erklär-Video zum derzeitigen Jugendmedienschutz in Deutschland hier

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13.
Multimedia-Projekt "Generation What?" Wie tickt die Generation der heute 18- bis 34-Jährigen? Start der größten europaweiten Jugendstudie von u. a. BR, ZDF und dem SWR

Am Montag, 11.04.2016, startete der Bayerische Rundfunk gemeinsam mit dem ZDF, dem SWR und Sendern aus insgesamt zwölf europäischen Ländern ein multimediales Megaprojekt: "Generation What?" Durch eine interaktive Website mit Fragebogen und Interviews sowie vier Dokumentarfilme soll das umfassendste Bild entstehen, das je von der heutigen Generation der 18- bis 34-Jährigen in Europa gezeichnet wurde. Das Ziel: Die größte Jugendstudie Europas mit mehr als einer Million Teilnehmern. Im SWR Fernsehen laufen alle vier Dokumentationen hintereinander am Mittwoch, 25.05., 0:15 Uhr.

Die Endergebnisse der Studie werden im Herbst dieses Jahres veröffentlicht. Für Deutschland übernimmt das renommierte Sinus-Institut die Aufbereitung der Daten und wertet sie nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten aus. Das Institut war auch in den Entstehungsprozess des Fragebogens eingebunden und begleitet das Projekt über den kompletten Zeitraum.

Mehr Infos: Pressemitteilung des SWR sowie Artikel bei „Jetzt.de“

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14.
Kindergarten plus: Förderung für Kitas aus Sozialräumen mit besonderem Entwicklungsbedarf

Kitas aus Sozialräumen mit besonderem Entwicklungsbedarf (z. B. mit einem hohen Anteil von Familien, die von Transferleistungen leben) können sich bei der Deutschen Liga für das Kind für die Durchführung von Kindergarten plus bewerben. Kindergarten plus ist ein Präventions- und Bildungsprogramm zur Stärkung der sozial-emotionalen Kompetenzen vier- und fünfjähriger Kinder in Kindertageseinrichtungen. Die Implementierung an 15 neuen Standorten deutschlandweit wird durch DEUTSCHLAND RUNDET AUF ermöglicht. Die Programmdurchführung beinhaltet das Einführungsseminar, die Arbeit mit einem Themenleitfaden, umfangreiche pädagogische Materialien, Elternmaterialien, einen Reflexionstag sowie einen Fachtag. Methoden und Materialien von Kindergarten plus können in das Konzept integriert und im Alltag eingesetzt werden. Pro Kita wird eine Eigenbeteiligung in Höhe von 100,- € erhoben.

Mehr Infos hier

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