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Newsletter Kinderpolitik
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Inhalt dieses Newsletters
1. Am 20. September ist Weltkindertag – wir feiern digital!
2. Repräsentative Umfrage: Breite Akzeptanz für Einschränkungen des Autoverkehrs im Schulumfeld
3. Onlinebefragung des Deutschen Kinderhilfswerks zu kinderrechtebasierter Demokratiebildung im Primarbereich
4. Nachmittagsdiskussion des Deutschen Kinderhilfswerkes: Theorie trifft Praxis. Partizipation in Erziehungs- und Bildungseinrichtungen
5. DIMR: Bericht zum Kinder- und Jugendrechte-Monitoring in Hessen
6. Studie des DIMR und UNICEF: „Das ist nicht das Leben”
1.
Am 20. September ist Weltkindertag – wir feiern digital!

Unter dem Motto „Jedes Kind braucht eine Zukunft!” feiert das Deutsche Kinderhilfswerk den Weltkindertag am 20. September digital mit einem großen „Kinderrechte-Spezial“ für Kinder in ganz Deutschland. Ab sofort dreht sich auf kindersache.de einen Monat lang alles um die Themen Zukunft und Mitbestimmung. Ab dem 1. September können Kinder in vielen interessanten Artikeln und spannenden Interviews mit Bildungsexpert*innen und Klimaaktivist*innen Neues über ihre Rechte lernen oder ihr Wissen vertiefen. In der Videoreihe „Kinder fragen - Expert*innen antworten“ erfahren sie, warum eigene Rechte für Kinder so wichtig sind und wie sie sich beschweren können. Dazu gibt es tolle Mitmach-Angebote wie eine Umfrage zur Schule der Zukunft, unsere Postkartenaktion, mit der Kinder auf ihre Kinderrechte aufmerksam machen können und coole und nachhaltige Basteltipps. Zudem können Kinder tolle Teilhabe-Projekte von anderen Kindern und Jugendlichen kennenlernen oder der kindersache-Community erzählen, was sie tun würden, wenn sie Chef*in von Deutschland wären. 

Auf schulsache.de finden Sie begleitend dazu eine Ideensammlung für die Schulpraxis.

Mit dem Motto des diesjährigen Weltkindertags fordern das Deutsche Kinderhilfswerk und UNICEF Deutschland ein stärkeres politisches Engagement für eine gerechte und lebenswerte Zukunft junger Menschen und ermutigen die Bundesregierung, sich weiter für die Umsetzung der SDGs stark zu machen. Zur Halbzeit bei der Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung appellieren die beiden Organisationen, das globale Versprechen einzuhalten, kein Kind zurückzulassen.

Mehr Infos: Alle Aktionen zum Weltkindertag finden Sie auf kindersache.de sowie eine Ideensammlung für die Schulpraxis auf schulsache.de.

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2.
Repräsentative Umfrage: Breite Akzeptanz für Einschränkungen des Autoverkehrs im Schulumfeld

Das Deutsche Kinderhilfswerk, der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) fordern Politik und Verwaltung mit Blick auf eine repräsentative forsa-Umfrage zum Handeln für mehr Verkehrssicherheit im Umfeld von Schulen auf. Laut Umfrage sagt die Mehrheit der Befragten (52 Prozent), dass die meisten Menschen Maßnahmen zur Einschränkung des Autoverkehrs im Umfeld von Schulen gutheißen würden. Diese sind dringend notwendig, denn rund ein Fünftel der Befragten (19 Prozent) schätzt die Verkehrssicherheit der Kinder in unmittelbarer Schulumgebung als unsicher ein. Bei der Umsetzung von Maßnahmen müssen Kinder nicht nur mitgedacht, sondern in die Stadt- und Verkehrsplanung einbezogen werden – das sagt die Mehrheit der Befragten (56 Prozent).

In Haushalten, in denen Kinder leben, werden diese Ergebnisse noch deutlicher. Hier sieht ein Viertel der Befragten (25 Prozent) die Schülerinnen und Schüler in Gefahr. 56 Prozent sind der Meinung, dass die meisten Menschen zugunsten der Schulwegsicherheit Einschränkungen des Verkehrs in ihrem Wohnumfeld gutheißen würden. Und: Befragte, die mit Kindern zusammenleben, sind eher der Ansicht, dass deren Partizipation bei der Stadt- und Verkehrsplanung die Schulumgebung sicherer gestalten würde (61 Prozent).

Für die repräsentative Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut forsa Mitte August 2023 insgesamt 1.005 Personen über 18 Jahren nach ihrer Meinung zum Thema Schulwegsicherheit befragt.

Die drei Partnerorganisationen Deutsches Kinderhilfswerk, VCD und VBE setzen sich seit vielen Jahren dafür ein, Kindern durch einen sicheren Schulweg eigenständige Mobilität zu ermöglichen. Das gemeinsame Forderungspapier dazu wird stetig aktualisiert, zuletzt im Sommer 2023.

Mehr Informationen: Auf dieser Seite finden Sie die forsa-Umfrage und das gemeinsame Forderungspapier.

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3.
Onlinebefragung des Deutschen Kinderhilfswerks zu kinderrechtebasierter Demokratiebildung im Primarbereich

Bis zum 30. September 2023 kann an einer Online-Umfrage des Deutschen Kinderhilfswerks zur kinderrechtebasierter Demokratiebildung im Primarbereich teilgenommen werden. Die Onlinebefragung richtet sich an alle Personen, welche pädagogisch im außerunterrichtlichen Ganztag im Grundschulbereich oder Hort arbeiten. Vorwissen im Bereich Demokratiebildung ist nicht nötig.

Ziel ist es, mit der Onlinebefragung herauszufinden, wie kinderrechtebasierte Demokratiebildung in der Alltagspraxis umgesetzt wird. Welche Rolle spielen Beteiligung, Antidiskriminierung, Inklusion und Kinderrechte im pädagogischen Alltag? Nach welchen Konzepten und rechtlichen sowie programmatischen Vorgaben arbeiten die Fachkräfte in den Einrichtungen? Welche Unterstützung brauchen sie, um Demokratiebildung in den Einrichtungen zu stärken?

Die Online-Befragung findet im Rahmen der Arbeit des „Kompetenznetzwerk Demokratiebildung im Kindesalter“ statt, welches im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird.

Alle erhobenen Daten werden ausschließlich für die Projektumsetzung verwendet. Die Teilnahme an der Onlinebefragung ist anonym und die Darstellung der Befragungsergebnisse erfolgt ausschließlich zusammengefasst.

Mehr Infos: Der Link zur Onlinebefragung und weitere Informationen auf der Webseite des Kompetenznetzwerk Demokratiebildung im Kindesalter.

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4.
Nachmittagsdiskussion des Deutschen Kinderhilfswerkes: Theorie trifft Praxis. Partizipation in Erziehungs- und Bildungseinrichtungen

Das Deutsche Kinderhilfswerk lädt herzlich zum ersten Termin der zweiteiligen Veranstaltungsreihe zum Thema Partizipation in Erziehungs- und Bildungseinrichtungen ein! Diskutieren Sie am 28. September 2023 mit Vertreter*innen von Theorie und Praxis. In der Veranstaltung werden die Potentiale der frühkindlichen kulturellen Bildung für die Demokratiebildung thematisiert. Darüber hinaus wird die Relevanz von Raum-Öffnung behandelt, durch die Kinder Kreativität ausleben und Beteiligung erfahren können. Die Veranstaltung wird über einen Livestream umgesetzt.

Weiterhin wird zum zweiten Termin der Veranstaltungsreihe am 07. November 2023 eingeladen. Das Thema umfasst den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Kontext von Demokratiebildung und Partizipation. Wenn die Institution Schule nicht länger als abgeschlossener Raum gedacht wird, sondern in gleichberechtigter Kooperation mit ganztägigen Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe und dem sie umgebenden Sozialraum, können daraus Chancen für die Demokratiebildung entstehen. So kann ein Rahmen geschaffen werden, der Selbstwirksamkeitserfahrungen, eigenständiges Explorieren, die Erprobung und das Erfahrbarmachen von demokratischen Aushandlungsprozessen für alle Kinder möglich macht. Als Expertinnen sind Prof. Dr. Marianne Schüpbach und Caterina Franke eingeladen. Moderiert wird die Veranstaltung von Fatma Erol- K?l?ç. Die Anmeldung ist bis zum 25. Oktober 2023 möglich. Sie wird ebenfalls über einen Livestream umgesetzt.

Mehr Infos: Den Link zur Anmeldung für den ersten Termin am 28.09.2023 sowie für den zweiten Termin am 07.11.2023 finden Sie hier.

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5.
DIMR: Bericht zum Kinder- und Jugendrechte-Monitoring in Hessen

Die Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte hat im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration im Zeitraum 2022–2023 die erste Arbeitsphase des Kinder- und Jugendrechte-Monitorings in Hessen durchgeführt. Im Zentrum stand die Bekanntmachung der Kinder- und Jugendrechte. In dem nun veröffentlichten Bericht werden die ersten Erkenntnisse aus dem Monitoring vorgestellt und Empfehlungen für eine bessere Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention gegeben.

Mehr Infos: Der Bericht „Erste Erkenntnisse des Kinder- und Jugendrechte-Monitorings in Hessen“ zum Download.

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6.
Studie des DIMR und UNICEF: „Das ist nicht das Leben”

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat gemeinsam mit UNICEF die Studie „Das ist nicht das Leben” über die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen in Unterkünften für geflüchtete Menschen veröffentlicht. In der Studie berichten Kinder und Jugendliche aus vier Unterkünften über ihre Lebensrealität. Das Fazit: In den Unterkünften werden die Rechte von Kindern und Jugendlichen weiterhin verletzt. Kindgerechte Bedingungen sind dort weder strukturell verankert, noch werden sie systematisch überprüft. Es ist, wie die Kinder und Jugendlichen selbst beschreiben, ein monate- oder gar jahrelanger „Stopp“ in einer wichtigen und unwiederbringlichen Lebensphase. Dabei machen sie fast 40 Prozent der Menschen aus, die in Deutschland Asyl und Schutz suchen.

Mehr Infos: Die Studie „Das ist nicht das Leben - Perspektiven von Kindern und Jugendlichen in Unterkünften für geflüchtete Menschen” zum Download.

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