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Newsletter Kinderpolitik 06.01.22
Newsletter Kinderpolitik 06.01.22
Inhalt dieses Newsletters
1. 30 Jahre UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland – 50 Jahre Deutsches Kinderhilfswerk: Zeit für ein kindgerechtes Deutschland
2. Deutsches Kinderhilfswerk: Kinder dürfen kein Armutsrisiko sein
3. Jetzt online: Queerer Erst-Beratungs-Koffer
4. Aufnahmeeinrichtungen für Geflüchtete: Neues Gutachten untersucht, inwiefern die Verletzung von Kinderrechten zur Beendigung des Aufenthalts in der Einrichtung führen kann
5. Handbuch zur Zusammenarbeit von Grundschule und Hort
6. Online-Dossier: Kurze Videovorträge zum Thema „Teilhabe im Internet“
7. Jetzt bewerben für den Deutschen Kinder- und Jugendpreis 2022
8. Aktion Schulhofträume: Ab 1. Februar sind Bewerbungen möglich
9. Noch bis zum 31. Januar Abschlussarbeit für medius-Preis einreichen
10. Summerhill Festival of Childhood 2022
11. Ausschreibung: Video-Tutorial-Produzent*in (m/w/d) gesucht
12. Stellenausschreibung: Projektassistenz im Bereich Spiel- und Bewegungsförderung (m/w/d)
13. Stellenausschreibung: Referent*in Begleitung von Kommunen und Koordination Sachverständige (m/w/d)
1.
30 Jahre UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland – 50 Jahre Deutsches Kinderhilfswerk: Zeit für ein kindgerechtes Deutschland

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert Bund, Länder und Kommunen auf, anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Inkrafttretens der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland die Kinderrechte in diesem Jahr stärker in den Fokus zu nehmen. Dazu muss Kinderpolitik in Deutschland verstärkt als Querschnittsaufgabe verankert werden. Gerade in Fragen der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen werden Kinderrechte in Deutschland vielfach missachtet. Das gilt angesichts der anhaltend hohen Kinderarmutsquote auch für den Bereich der sozialen Sicherheit.

Die Arbeit des Deutschen Kinderhilfswerkes zeigt, dass in der öffentlichen Wahrnehmung Kinder noch nicht durchgängig als eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Rechten wahrgenommen werden. Aber auch im Alltag von Familien sowie in der täglichen Praxis von Schulen, Verwaltungen und Politik muss der Bewusstseinswandel schneller voranschreiten. Schon die Diskussion in den letzten Jahren um eine Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz hat gezeigt, wie wichtig es ist, die allgemeine Öffentlichkeit mit den Kinderrechten vertrauter zu machen.

Anlässlich zweier runder Jubiläen können die Kinderrechte 2022 stärker in den Blick genommen werden. So wird in diesem Jahr nicht nur der 30. Jahrestag des Inkrafttretens der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland gefeiert, sondern auch der 50. Geburtstag des Deutschen Kinderhilfswerkes. Dazu sind unter dem Motto „Für ein kindgerechtes Deutschland” zahlreiche Aktionen und Maßnahmen geplant, beispielsweise ein Kinder- und Jugendgipfel in Berlin, ein neues Gesprächsformat unter dem Titel „Jugend trifft Politik“, eine Studie zur Kinderfreundlichkeit in Deutschland oder der Kinderreport des Deutschen Kinderhilfswerkes zum Thema Generationengerechtigkeit. Aber natürlich werden auch der Weltspieltag, der Weltkindertag und der Internationale Tag der Kinderrechte wichtige Wegmarken in diesem Jahr sein.

Mehr Infos: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerkes vom 1.1.22

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2.
Deutsches Kinderhilfswerk: Kinder dürfen kein Armutsrisiko sein

Die im Dezember von der Bertelsmann Stiftung vorgelegte Studie „Erwerbstätigkeit und Grundsicherungsbezug: Wer sind die Aufstocker:innen und wie gelingt der Ausstieg?“ zeigt aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes die Dringlichkeit von Sozialreformen zur Beseitigung der Kinderarmut in Deutschland.

Es ist ein klarer Handlungsauftrag an die neue Bundesregierung, wenn unter allen Haushaltsformen Alleinerziehende mit Kindern das höchste Risiko aufweisen, ihr Arbeitseinkommen aufstocken zu müssen. Gleichzeitig ist es für sie besonders schwer, Berufstätigkeit und Familie unter einen Hut zu bekommen. Deshalb muss die Bundesregierung die Einführung einer Kindergrundsicherung zur Top-Priorität der geplanten Änderungen in der Sozialgesetzgebung machen. Aber auch die Anhebung des Mindestlohns, der Sofortzuschlag bis zur Einführung einer Kindergrundsicherung und die Steuergutschrift für Alleinerziehende geben Hoffnung, dass die Kinderarmutsquote endlich gesenkt werden kann.

Aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes sind die in der letzten Legislaturperiode verabschiedeten Änderungen beim Unterhaltsvorschuss, beim Kinderzuschlag oder das „Starke-Familien-Gesetz“ wichtige Verbesserungen für armutsbetroffene Kinder und Jugendliche. Zugleich fehlen aber nach wie vor eine umfassende Priorisierung der Förderung armer Familien und ihrer Kinder, unbürokratische Zugänge zu den Leistungen sowie weitere umfassende Maßnahmen, um der zunehmenden Verfestigung von Armut zu begegnen und Bildungsaufstiege zu befördern. Und es braucht endlich eine interministerielle Gesamtstrategie zur Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland. Kinder dürfen in Deutschland kein Armutsrisiko mehr sein.

Das Deutsche Kinderhilfswerk tritt für die Einführung einer bedarfsgerechten Kindergrundsicherung nach dem Modell des Bündnisses KINDERGRUNDSICHERUNG ein, die den bestehenden Familienlastenausgleich ablöst, bestehende kindbezogene Leistungen bündelt und das soziokulturelle Existenzminimum von Kindern unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten der Familie, der Familienform und dem bisherigen Unterstützungssystem bedarfsgerecht gewährleistet. Die Kindergrundsicherung ist eine nachhaltige Lösung, die gesellschaftliche Teilhabe von Kindern und Jugendlichen eigenständig und unabhängig von der Hartz-IV-Gesetzgebung absichert.

Mehr Infos: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerkes vom 15.12.21 und Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerkes vom 29.12.21

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3.
Jetzt online: Queerer Erst-Beratungs-Koffer

Ende letzten Jahres ging die digitale Plattform „Queerer Erst-Beratungs-Koffer“ online: Die Website ist ein Unterstützungstool für die Erziehungshilfe. Der Queere-Erst-Beratungs-Koffer bietet Fachkräften der öffentlichen und freien Jugendhilfe niedrigschwellig und strukturiert Basisinformationen zum Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt. Damit gibt es nun erstmals eine virtuelle Anlaufstelle für pädagogische Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, die im Bereich der Hilfen zur Erziehung mit queeren Kindern, Jugendlichen und ihren Angehörigen arbeiten.

Der Queere Erst-Beratungs-Koffer enthält umfangreiche Informationen, hilfreiche Tools und weiterführende Handlungsempfehlungen. Mit einem animierten Videoclip auf der Startseite wird veranschaulicht, wie eine queersensible Haltung bei Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe aussehen kann.

Initiiert wurde das Projekt vom Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) und der Brandenburger Fachstelle für geschlechtliche & sexuelle Vielfalt des Landesverbands AndersARTiG e.V. und QUEERFORMAT, der Fachstelle Queere Bildung des Landes Berlin.

Mehr Infos: Webseite Queerer Erst-Beratungs-Koffer und Fachinfo des PARITÄTISCHEN Gesamtsverbands

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4.
Aufnahmeeinrichtungen für Geflüchtete: Neues Gutachten untersucht, inwiefern die Verletzung von Kinderrechten zur Beendigung des Aufenthalts in der Einrichtung führen kann

Die Unterbringung von Kindern in Aufnahmeeinrichtungen für Geflüchtete geht oft mit einer Verletzung ihrer Rechte einher, z.B. Rechtsanspruch auf Schulbildung, Zugang zur Kita, gesundheitliche Versorgung, Schutz der Privatsphäre. Der Umstand, dass diese Rechte verletzt werden, könnte Grundlage dafür sein, dass der Aufenthalt in Erstaufnahmeeinrichtungen beendet werden muss. Die Frage, inwieweit juristisch gegen die Unterbringung vorgegangen werden kann, wird in einem neuen Gutachten von JUMEN e.V. und terre des hommes ausgelotet.

Mehr Infos: Gutachten „Der Anspruch auf Entlassung aus einer Aufnahmeeinrichtung für minderjährige Geflüchtete und ihre Familien unter besonderer Berücksichtigung der Kinderrechte“ (PDF)

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5.
Handbuch zur Zusammenarbeit von Grundschule und Hort

Wie können Grundschule und Hort gemeinsame Ressourcen nutzen? Wie können sie die Schule als Lebens- und Lernort gestalten und die Kinder gemeinsam in den Blick nehmen? Und was sind die Voraussetzungen für eine gute Kooperation? Antworten auf diese Fragen sind im Dresdner Programm „Gemeinsam bildet – Grundschule und Hort im Dialog“ in den vergangenen zehn Jahren erarbeitet worden.

Vertreter*innen aus Land und Kommune haben im Rahmen des Programms bereits seit 2011 gemeinsame Qualitätskriterien für die ganztägige Bildung, Betreuung und Erziehung der Sechs- bis Zehnjährigen erarbeitet. Im nun erschienenen Praxishandbuch wird der Qualitätsrahmen um konkrete Praxisbeispiele ergänzt. Damit bietet die Broschüre anregende Einblicke in die konkrete Zusammenarbeit von Grundschule und Hort.

Das Praxishandbuch wurde von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung im Rahmen des Programms „Gemeinsam bildet – Grundschule und Hort im Dialog“ angefertigt, gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden in Kooperation mit dem Landesamt für Schule und Bildung, Standort Dresden.

Mehr Infos: Handbuch „Grundschule und Hort im Dialog – Qualitätsrahmen + Praxishandbuch für eine gelingende Kooperation“ (PDF)

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6.
Online-Dossier: Kurze Videovorträge zum Thema „Teilhabe im Internet“

Wie denken Kinder über Teilhabe im Internet und wie können wir sie in ihrer Umsetzung stärken? Antworten auf diese Fragen fassen Prof. Dr. Friederike Siller und Marina Schubert in einem kurzen Vortrag zusammen, in dem sie von ihrer Untersuchung mit Kindern berichten: Vortrag Kinderperspektiven auf Teilhabe

Dabei wird auch klar: Bei vielen Produkten werden Kinderrechte und -bedürfnisse nicht mitgedacht. Bereits das Design kann eine wichtige Rolle für die Berücksichtigung von Kinderrechten im Entwicklungsprozess spielen. Wie das funktionieren kann, beschreibt Designer Felix Noller in einem kurzen Vortrag: Vortrag Kinderrechte by Design

Mehr Infos: Webseite mit allen Beiträgen des Online-Dossiers „Teilhaben! Kinderrechtliche Potenziale der Digitalisierung“

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7.
Jetzt bewerben für den Deutschen Kinder- und Jugendpreis 2022

Ab sofort und bis zum 31. Januar können sich Kinder- und Jugendprojekte für den Deutschen Kinder- und Jugendpreis bewerben. Insgesamt werden 30.000 Euro an Kinder- und Jugendprojekte vergeben, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken.

Der Preis wird in den Kategorien Solidarisches Miteinander, Politisches Engagement und Kinder- und Jugendkultur vergeben. Die Gewinner*innen des 1. Platzes jeder Kategorie erhalten ein Preisgeld in Höhe von 6.000 Euro. Außerdem wird es in jeder Kategorie eine lobende Erwähnung geben, die mit 3.000 Euro dotiert ist. Zusätzlich wird ein Projekt mit dem Europa-Park JUNIOR CLUB Award ausgezeichnet, der mit einem Preisgeld von 3.000 Euro gewürdigt wird.

Die feierliche Preisverleihung findet am 13. Juni 2022 bei unserem Partner im Europa-Park statt. Auch die Deutsche Fernsehlotterie wird den Deutschen Kinder- und Jugendpreis wieder als Partner der Kategorie „Solidarisches Miteinander“ unterstützen.

Mehr Infos: Webseite mit der Ausschreibung des Deutschen Kinder- und Jugendpreises 2022

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8.
Aktion Schulhofträume: Ab 1. Februar sind Bewerbungen möglich

Die Aktion „Schulhofträume“ geht in die 3. Runde: Bei diesem Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Kinderhilfswerkes, ROSSMANN und Procter & Gamble sollen modernisierungsbedürftige Außenbereiche von Schulen nachhaltig und naturnah umgestaltet und „grüne Klassenzimmer“ oder Schulgärten errichtet werden. Wichtige Voraussetzung für die Förderung: Bei der Ideenfindung und Umsetzung soll möglichst die gesamte Schule mitwirken, allen voran die Schülerinnen und Schüler selbst.

Bewerben können sich Schulen, Schülergruppen, Elterninitiativen, Vereine oder Kommunen. Die Gesamtfördersumme der Aktion beträgt 100.000 Euro, verteilt auf 15 Projekte. Die Hauptförderung ist mit 15.000 Euro dotiert, die Bewerbungsphase startet am 01. Februar 2022. Bewerbungen werden bis zum 28. April 2022 angenommen.

Seit diesem Jahr läuft das gemeinsame Engagement des Deutschen Kinderhilfswerkes, ROSSMANN und Procter & Gamble unter dem Dach „Zukunft mitgemacht.“ Der Fokus liegt darauf, junge Menschen für die Zukunft zu stärken und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich über selbstbestimmtes Lernen und Mitgestalten aktiv in die Gesellschaft einzubringen. Damit wird eine wichtige Grundlage für eine starke und demokratische Gemeinschaft geschaffen.

Mehr Infos: Webseite mit Informationen zur Aktion Schulhofträume und Webseite der Aktion „Zukunft mitgemacht“

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9.
Noch bis zum 31. Januar Abschlussarbeit für medius-Preis einreichen

Junge Forschung ans Licht holen - das ist das Ziel des medius Preises für Abschlussarbeiten. Mit dem Preis werden Abschlussarbeiten prämiert, die sich mit aktuellen Aspekten aus dem Medienbereich, der Medienwissenschaft, Medienpädagogik und Medienbildung oder Themen des Jugendmedienschutzes beschäftigen. Die Arbeiten sollten sich auf den Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis konzentrieren, interdisziplinäre Perspektiven fördern und/oder innovative Ansätze vertreten. Noch bis zum 31. Januar 22 können wissenschaftliche Abschlussarbeiten eingereicht werden, die 2020 und 2021 abgeschlossen worden sind.

Mehr Informationen: Webseite medius - ein Preis für Abschlussarbeiten

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10.
Summerhill Festival of Childhood 2022

2022 findet das Summerhill Festival of Childhood vom 5.-10. August im britischen Suffolk statt. Die Summerhill School ist eine hundert Jahre alte, reformpädagogische Schule und gilt als eine der ältesten Demokratischen Schulen der Welt.

Das Event steht ganz im Zeichen des Gründers der Bewegung A.S. Neill und widmet sich damit besonders den Kinderrechten, der Kindheit, der Freiheit des Einzelnen und dem freien Spiel. Dabei werden die Themen in Vorträgen und Diskussionsrunden aufgegriffen und sollen auch in Theaterstücken, Musikwerken und Kunstprojekten behandelt werden. Das Festival richtet sich sowohl an Kinder als auch Erwachsene.

Mehr Infos: Webseite Summerhill Festival of Childhood (engl.)

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11.
Ausschreibung: Video-Tutorial-Produzent*in (m/w/d) gesucht

Um Kinder für die Themenfelder Ernährung, Kochen und Gesundheit zu interessieren und konkrete Anregungen zur ausgewogenen und gesunden Ernährung zu geben, sollen Video-Tutorials mit einem Peer-to-Peer-Anspruch entwickelt werden. Die Tutorials haben die Aufgabe, die Reichweite für das Thema Ernährung mit der Botschaft “Kochen ist kinderleicht, macht Spaß und ist lecker!” zu erhöhen. Hauptzielgruppe sind Kinder im Grundschulalter, bzw. von 6-13 Jahren. 

In insgesamt acht Tutorials sollen Kindergruppen gemeinsam kochen. Das Ganze soll filmisch so produziert werden, dass - ähnlich wie in klassischen TV-Kochsendungen - Rezepte einfach zuhause von Kindern nachgekocht werden können. 

Dabei soll eine gesunde, ausgewogene Ernährung im Fokus stehen, es soll Tutorials zu Vorspeisen, Hauptgerichten, Snacks, zu Nachtisch bzw. Süßspeisen geben. Um zielgruppengerechte Ansprache zu garantieren, sollen Kinder(gruppen) als Protagonist*innen in den Tutorials agieren. Die Partizipation und Authentizität der Kinder sollen im Fokus des Projektes stehen. Die Videos werden vorrangig auf der Kinderwebsite kindersache.de veröffentlicht, eine der größten nichtkommerziellen Kinderinternetseiten im deutschsprachigen Raum. Auftraggeber ist das Deutsche Kinderhilfswerk. Der Auftrag wird im Rahmen einer Projekt-Kooperation mit ALDI Nord vergeben. Der Auftragszeitraum ist von Januar bis Juni 2022.

Mehr Infos: Webseite des Deutschen Kinderhilfswerkes mit der ausführlichen Ausschreibung (PDF)

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12.
Stellenausschreibung: Projektassistenz im Bereich Spiel- und Bewegungsförderung (m/w/d)

Ab dem 01.02.2022 wird eine Projektassistenz (m/w/d) für den Bereich Spiel- und Bewegungsförderung des Deutschen Kinderhilfswerkes gesucht, in Teilzeit oder als Werkstudierende/r, gern auch remote. Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt 15 Stunden/Woche (an 2-3 Terminen/Woche), befristet bis 31.08.2022.

Ihre Aufgaben:

Betreuung des Sonderfonds Schulhofträume, hierzu zählen insbesondere

- das Bewerben der Aktion

- die Beratung von Interessierten und Antragstellenden über Hotline und Mail

- die Weiterverarbeitung der eingehenden Bewerbungsunterlagen

- die inhaltliche Sichtung der Anträge, Bewertung und Vorprüfung für die Juryauswahl

- die Bearbeitung von Nachreichungen aus den Projekten

Was wir von Ihnen erwarten:

- Sie identifizieren sich mit den Zielen des Deutschen Kinderhilfswerkes und mit der Selbstverpflichtungserklärung zum Schutz von Kindern. Sie sind ein freundlicher und aufgeschlossener Mensch mit Interesse an der Hilfe für Kinder und anderen Arbeitsfeldern einer Kinderrechtsorganisation.

- Idealerweise verfügen Sie über Grundkenntnisse zu partizipativen Planungsprozessen und/ oder zur Planung kindgerechter Lebensräume (durch ein Studium der Pädagogik, Landschaftsarchitektur oder Stadtplanung).

- Sie gewährleisten ein sorgfältiges und strukturiertes Arbeiten.

- Sie verfügen über Kontaktfreude und Kommunikationsfähigkeit.

Bewerbungen mit kurzem Lebenslauf, relevanten Zeugnissen und Anschreiben senden Sie bitte bis spätestens 10.01.2022 an: Claudia Neumann (Projektleitung Schulhofträume) unter jobs@dkhw.de

Mehr Infos: Stellenausschreibung Projektassistenz im Bereich Spiel- und Bewegungsförderung (m/w/d)

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13.
Stellenausschreibung: Referent*in Begleitung von Kommunen und Koordination Sachverständige (m/w/d)

Der Verein „Kinderfreundliche Kommunen“ ist eine gemeinsame Initiative des Deutschen Komitees für UNICEF e.V. und des Deutschen Kinderhilfswerkes e.V. zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auf lokaler Ebene in Deutschland. Zur Unterstützung des Teams im Berliner Büro sucht der Verein spätestens ab dem 1. März 2022 eine*n Referent*in (m/w/d) in Teilzeit (30 Std./Woche) vorerst befristet bis zum 31.12.2022. Eine Stundenaufstockung im Lauf des Jahres ist möglich, eine Entfristung wird angestrebt.

Ziel Ihrer Stelle:

Als Referent*in begleiten Sie die am Programm teilnehmenden Kommunen bei der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention. Aus diesen Erfahrungen entwickeln Sie das Programm weiter. Zudem koordinieren Sie die Arbeit unserer interdisziplinären Sachverständigenkommission. Sie gewinnen neue Sachverständige und informieren diese über das Programm „Kinderfreundliche Kommunen“ und organisieren regelmäßige Austauschtreffen. Sie sind Teil unseres kleinen, wachsenden Teams, das die Kinderfreundlichen Kommunen begleitet und berichten der Geschäftsführung.

Ihre Aufgaben:

- Begleitung von Kommunen bei der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention im Rahmen unseres Programms „Kinderfreundliche Kommunen“

- Koordination der Sachverständigenkommission mit derzeit über 60 Sachverständigen

- Anwerbung und Einarbeitung neuer Sachverständiger

- Erarbeitung von Fachbeiträgen, Publikationen und Fördermittelanträgen

- Anfertigung von Auswertungen, Fortschrittsberichten und Dokumentation für unterschiedliche Gremien und Partner

- Internationale Kommunikation und Erfahrungsaustausch mit anderen Ländern, die die Child Friendly Cities Initiative umsetzen.

- Erstellung von Sachberichten und Zwischenberichten an den Fördermittelgeber (BMFSFJ)

- Organisation und Begleitung von Austauschtreffen der teilnehmenden Kommunen

- Vorstellung des Programms „Kinderfreundliche Kommunen“ in interessierten Kommunen und auf Fachveranstaltungen

- Auswertung von Fragebögen und kommunalen Analysen

Ihr Profil:

- Erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium idealerweise der Sozialwissenschaften, Verwaltungswissenschaften, Stadt- oder Freiraumplanung oder vergleichbare Qualifikation

- Relevante Berufserfahrung in einer vergleichbaren Position, idealerweise in einer NGO, in einer kommunalen Verwaltung oder in der Entwicklung und Umsetzung von Programmen für Kinder und Jugendliche

- Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit relevanten Akteur*innen wie Kommunalverwaltungen

- Engagement für die Umsetzung der Kinderrechte sowie Interesse an Themen rund um Kinder und Jugendliche sowie Kommunalpolitik

- Kenntnisse der Verfahren, Instrumente und Methoden der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Unser Angebot:
- Wir arbeiten in einer kleinen, innovativen und zielorientierten Organisation.
- Wir bieten einen Arbeitsplatz in der Mitte Berlins und ermöglichen flexible und familien-freundliche Arbeitszeiten z.B. die Möglichkeit des mobilen Arbeitens.
- Wir bezahlen nach Haustarif, orientiert an TVÖD EG 10.
- Wir bieten viel Raum für Selbstständigkeit und Eigeninitiative sowie eine kollegiale Zusam-menarbeit in einem netten Team.
- Wir arbeiten auf Grundlage eines erfolgreich eingeführten Qualitätsmanagementsystems.

Bewerbungen werden bis zum 12.01.2022 unter Angabe des frühestmöglichen Eintrittsdatums ausschließlich als PDF-Datei an baer@kinderfreundliche-kommunen.de erbeten.

Mehr Infos: Stellenausschreibung Referent*in Begleitung von Kommunen und Koordination Sachverständige (PDF)

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