Claudia Neumann

Abteilungsleiterin Kinder- und Jugendbeteiligung

030 - 30 86 93 - 55
Klima- und Umweltschutz

Umfrage zum Weltspieltag 2024

Eine große Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland ist der Meinung, dass es für eine gute Zukunftsperspektive der jungen Generation sehr wichtig (44 Prozent) oder wichtig (35 Prozent) ist, dass die staatlichen Investitionen in den Klima- und Umweltschutz erhöht werden. Nur 14 Prozent halten dies für weniger wichtig oder gar nicht wichtig (6 Prozent). 

Die Kinder und Jugendlichen sehen das fast genauso: 44 Prozent halten es für die Zukunft der jungen Generation für sehr wichtig (44 Prozent) oder wichtig (35 Prozent), dass die Politik viel für den Schutz des Klimas und der Umwelt unternimmt. Nur wenige meinen, dass dies für die Zukunft von Kindern und Jugendlichen weniger wichtig (12 Prozent) oder gar nicht wichtig (4 Prozent) ist.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle repräsentative Umfrage des Politik- und Sozialforschungsinstituts Forsa unter Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren und Erwachsenen im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes anlässlich des Weltspieltages am 28. Mai. Der Weltspieltag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Nachhaltigkeit spielerisch entdecken!“.

Was tun die Deutschen bereits zum Schutz des Klimas?

Zum Schutz von Klima und Umwelt verzichten nach eigenen Angaben bereits 33 Prozent der Erwachsenen auf Flugreisen, für weitere 37 Prozent kommt das auf jeden Fall oder eher in Frage. Für insgesamt 37 Prozent kommt ein Verzicht auf Flugreisen auf jeden Fall (16 Prozent) oder eher (21 Prozent) in Frage, für insgesamt 28 Prozent eher nicht (16 Prozent) bzw. auf gar keinen Fall (12 Prozent). 

17 Prozent der Befragten essen eigenen Angaben zufolge kein Fleisch. Für insgesamt 39 Prozent der Bürger*innen kommt ein Verzicht auf Fleisch auf jeden Fall (14 Prozent) oder eher (25 Prozent) in Frage, für insgesamt 43 Prozent eher nicht (24 Prozent) bzw. auf gar keinen Fall (19 Prozent). 

Die geringste Bereitschaft zeigt sich beim Verzicht auf das Autofahren: 16 Prozent der Befragten geben an, dass sie bereits jetzt kein Auto fahren. Für insgesamt 31 Prozent kommt ein Verzicht auf das Autofahren auf jeden Fall (11 Prozent) oder eher (20 Prozent) in Frage. Über die Hälfte (52 Prozent) gibt an, dass ein Verzicht auf das Autofahren für sie eher nicht (27 Prozent) oder auf gar keinen Fall (25 Prozent) in Frage kommt.

"Nationale und internationale Maßnahmen für mehr Klima- und Umweltschutz sind unerlässlich, um eine lebenswerte Umwelt zu erhalten, in der sich Kinder frei entfalten und ihrem natürlichen Spieldrang frei von Umweltgefahren nachkommen können. Und eines ist ganz klar: Auch im Bereich des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit ist unbedingt sicherzustellen, dass Kinder und Jugendliche aktiv mitwirken und ihre Ansichten berücksichtigt werden."

Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes

Klima- und Umweltschutz sollte auch vermehrt im Unterricht Thema sein

Eine große Mehrheit der Bevölkerung hält es zudem für sehr wichtig (48 Prozent) bzw. eher wichtig (34 Prozent), dass Klima- und Umweltschutz auch vermehrt im Schulunterricht thematisiert wird. 50 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen meinen, dass im Schulunterricht genug über das Thema Klima- und Umweltschutz gesprochen wird. Dass sie im Schulunterricht gern mehr über Klima- und Umweltschutz erfahren würden, sagen 39 Prozent.

Sie möchten Kinder unterstützen und dies noch in diesem Jahr steuerlich geltend machen?

In diesem Fall können Sie Ihre Spende bis 30.12. per Kreditkarte oder PayPal tätigen oder direkt an uns überweisen. (Bitte beachten Sie die Bearbeitungszeiten Ihrer Bank.)

Lastschriftzusagen können wir aus betrieblichen Gründen erst Anfang 2023 wieder bearbeiten.

Wir danken für Ihr Verständnis – und vor allem für Ihre Unterstützung!

Jetzt Helfen