Bildung ist ein Menschenrecht - doch vielen Erstklässlern fehlen zur Einschulung Schulranzen und Schulbücher
Die Einschulung der sechsjährigen Anja aus Brandenburg steht unter einem schlechten Stern. In wenigen Wochen ist ihr erster Schultag. Doch ihr fehlen noch Schulbücher, Schulhefte und der Schulranzen. Wie soll die Erstklässlerin ohne diese Sachen lernen? Anjas Vater ist Schlosser und seit über einem Jahr arbeitslos. Das niedrige Gehalt der Mutter kann die Familie kaum ernähren. Jetzt müssen sie zu Anjas Einschulung für rund 230 Euro Schulmaterial und den Schulranzen kaufen. Der Staat hilft hier nur mit 100 Euro.
Tausenden Kindern in Deutschland fehlen vor Schulbeginn Schulbücher, Schulhefte und der Schulranzen. Ohne diese Dinge können Erstklässler nicht lernen – und bleiben von Anfang an hinter den anderen zurück. Im schlimmsten Fall führt das zu großen Lerndefiziten, schlechten Schulleistungen und später zu geringeren Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Das darf nicht sein!
Deshalb setzt sich das Deutsche Kinderhilfswerk auch in diesem Jahr verstärkt für diese Kinder ein. Uns liegen wieder viele Bitten um Unterstützung vor, z.B. von Familien wie der von Anja. Wir wollen diese Kinder mit Lernmaterialien und einem Schulranzen zur Einschulung unterstützen, damit sie echte Chancen auf eine gute Bildung haben.
Machen Sie mit – helfen Sie jetzt mit Ihrer Spende, damit alle Kinder lernen können.

40 Euro kostet die Sportbekleidung für ein Kind.
60 Euro bedeuten einen Schulranzen für ein Kind zum Schulanfang.
Für 100 Euro erhält ein Kind einen Schulranzen gefüllt mit Schulheften, Schulbüchern und einem kleinen Geschenk. - In keinem entwickelten Land entscheidet die soziale Herkunft so stark über Bildungschancen wie in Deutschland. Das heißt: Je ärmer ein Kind ist, desto kleiner sind die Chancen auf gute Bildung.
- Eine Einschulung kostet heute mindestens 230 Euro – zuviel für einkommensschwache Familien. Die staatliche Hilfe von 100 Euro zum Schulanfang deckt diese Kosten nicht.
- Der Hartz-IV-Satz enthält keine Ausgaben für Bildung. Auch Nachhilfeunterricht können sich arme Familien nicht leisten. Das bedeutet: Armen Kindern wird das Recht auf Bildung verwehrt.
- Nur jedes 5. dieser Kinder schafft den Weg bis zum Abitur. Ein Viertel der benachteiligten Kinder ist in der Zukunft arbeitslos.





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