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 Die GOLDENE GÖRE – Deutsches Kinderhilfswerk vergibt höchstdotierten Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung in Deutschland!
Gastgeberder Preisverleihung war der Europa-Park in Rust

Es war wieder soweit: Unter dem Motto Gleiche Chancen für alle Kinder! verlieh das Deutsche Kinderhilfswerk am Samstag, den 8. Mai 2010, zum siebten Mal die Goldene Göre. Bewerben konnten sich Kinder- und Jugendprojekte, die mit ihren kreativen Ideen etwas gegen Benachteiligung, Diskriminierung oder Ungerechtigkeit leisten wollen. Mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 15.000 Euro ist er der größte seiner Art und damit einzigartig in Deutschland, davon ist der erste Preis mit 5.000 Euro, der zweite mit 3.000 Euro und der dritte mit 2.000 Euro dotiert. Unabhängig von der Entscheidung durch die Jury vergaben wir gemeinsam mit der Zeitschrift Familie & Co den Leserpreis in Höhe von 1.000 Euro.

Gg2010 Beginn

 

Der Gewinner ist: BASS e.V. aus Ansbach, Bayern: BASS macht Schule – Das Experiment
Zusammen mit Schülern und Schülerinnen aller Schularten hat BASS e.V. das Konzept zu einer Traumschule entwickelt und diese in die Tat umgesetzt. BASS e.V. ist ein Verein, bei dem ausschließlich Jugendliche aktiv sind. Die Traumschule selbst startete für eine Woche im Sommer 2009. Enie van de Meiklokjes betonte in ihrer Laudatio die besondere Innovation des Projektes. Ihr ist die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wichtig, die Kinder sind kostenlos dabei, und Deutschland braucht mehr Traumschulen!

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Der zweite Platz ging an den Verein zur Förderung Freiburger Schulprojekte aus Freiburg, Baden-Württemberg: Der fremde Bräutigam
Fünf Mädchen mit Migrationshintergrund erlebten ihre Ohnmacht, als eine ihrer Freundinnen verheiratet und "umgesiedelt" wurde. Sie beschlossen, einen Film zu diesem Thema zu machen. Dabei geht es ihnen darum, zu betonen, dass nicht ihre Religion, der Islam, diese Praxis fordert, sondern dass Zwangsheirat eine überholte Tradition ist. Die Laudatorin Marlene Rupprecht findet es wichtig, dass die Mädchen aktiv sind und die Gesellschaft wachrütteln wollen. Dabei ist das Medium Film ideal, um das Thema zu transportieren.

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3. Sieger wurde: Der Verein Pioniergeister e.V. & Bürgerhaus Trier-Nord e.V. aus Trier, Rheinland-Pfalz: Sei die Stimme der Straße
»Sei die Stimme der Straße« ist eine Jugendinitiative, die mit Hip-Hop als Kampagnenmittel daran arbeitet, den Kindern und Jugendlichen Teilhabe am demokratischen Prozess zu verschaffen und ihnen Stimme wieder- bzw. überhaupt eine Stimme zu geben. Die Initiative findet in Zusammenarbeit mit dem Bürgerhaus Trier-Nord statt und wird im Rahmen des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ gefördert. Sänger Ben überreichte gerne diesen Preis, denn Hip-Hop ist eine Jugendkultur, die Kinder und Jugendliche weltweit anspricht. Und er forderte die Jugendlichen auf, weiter an dem Thema zu arbeiten: denn sie werden gebraucht!

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Die weiteren vierten Plätze gingen an die Projekte:
- CVJM Kids-Treff aus Schönebeck, Sachsen-Anhalt: Arche 68

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- Der Verein Bücherpiraten e.V. aus Lübeck, Schleswig-Holstein: www.die-blaue-seite.de

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- Kinder-Café Einbeck e.V. aus Einbeck, Niedersachsen

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Die Goldene Göre ist der Preis für Kinder- und Jugendprojekte in Deutschland und mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Moderiert wurde die Veranstaltung durch Ingo Dubinski, die Laudatoren waren Enie van de Meiklokjes, Marlene Rupprecht und Ben. Bewerben konnten sich Projekte, die mit ihren kreativen Ideen etwas gegen Benachteiligung, Diskriminierung oder Ungerechtigkeit leisten wollen. Unterstützt wird der Preis durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Unabhängig von der Entscheidung durch die Kinderjury (Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes) vergab das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit der Zeitschrift Familie & Co den Leserpreis in Höhe von 1.000 Euro an das Kinder-Café Einbeck e.V. (Niedersachsen).

Ferner wurde ein Sonderpreis des Landes Baden-Württemberg vergeben, der unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Stefan Mappus steht. Dieser ging an den Verein zur Förderung Freiburger Schulprojekte aus Freiburg, Baden-Württemberg: Der fremde Bräutigam, Laudator war der Freiburger Bürgermeister Ulrich von Kirchbach.

Verlierer gab es keine: denn die Nominierten konnten auf Einladung des Europa-Parks in Rust ein erlebnisreiches Wochenende in Deutschlands größtem Freizeitpark verbringen.

 




{slide=Pfeil Weitere Impressionen:}

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