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Enie van de Meiklokjes erlernte zunächst
ihren Traumberuf der Schauwerbegestalterin. Den übt sie heute
gern noch in ihrer Freizeit aus - kein Haus, keine Wohnung ist vor
ihr und ihrem kritischen Blick sicher.
1996 begann sie dann bei VIVA ihre Moderatorentätigkeit. Sie zeigte dort nicht nur ihr Moderationstalent, sondern auch ihre komische Seite. 1999 wurde sie das Gesicht von „Bravo TV". 2001 arbeitete sie frei und moderierte unter anderem die Bambi-Verleihung in der ARD. 2002 wurde sie „Agentin für Spezialfälle“ in der Kindersendung PuR des ZDF und moderierte danach bis ende 2005 "Lola - das Magazin für Frauen" auf ARTE. Später folgte z. B. WECK-UP, das Morgenmagazin auf SAT.1. Seit 2004 führt Enie täglich durch das VOX-Magazin "Wohnen nach Wunsch - ein Duo für vier Wände!". 2008 übernimmt sie „Wohnen nach Wunsch – das Haus“. Ansonsten arbeitet Enie für verschiedene Hörbuchproduktionen, TV-Synchronisationen und Veranstaltungsmoderationen.
Warum haben Sie sich entschlossen, das DKHW zu unterstützen?
Sich für Kinder einzusetzen, ist immer sinnvoll. Jeder von
uns war einmal ein Kind, wodurch man wissen sollte, was ein Kind
glücklich macht. Um festzustellen, dass es Kindern oft nicht
gut geht, muss man nicht einmal weit gehen. Kinderarmut bspw. ist
allgegenwärtig, so auch hier in Berlin. Es ist schön,
wenn man dagegen etwas tun kann.
Warum liegt Ihnen das Wohl der Kinder und Jugendlichen
besonders am Herzen?
Wenn man selbst, so wie ich, eine schöne Kindheit hatte, dann
möchte man anderen gerne ein Stück davon abgeben. Kinder
sind unschuldig und haben eine schöne Kindheit einfach verdient.
Außerdem sind Kinder unsere Zukunft. Und diese Zukunft liegt
in den Händen der Kinder.
Woran arbeiten Sie gerade in Ihrem Beruf?
Im Moment stehe ich auf einer Baustelle. Derzeit werden weitere
Folgen des Wochenend-Formats "Wohnen nach Wunsch - das Haus"
für VOX produziert.
Haben Sie auch beruflich Berührungspunkte mit Kindern
oder Jugendlichen?
Als ich die ZDF-Kindersendung PuR moderiert habe, natürlich.
Und auch momentan komme ich bei Dreharbeiten immer wieder mit Kindern
in Berührung.
Was würden Sie gerne für Kinder und Jugendliche
in Deutschland ändern?
Wie wäre es, wenn wir ein Schulsystem hätten, in dem es
neben einheitlichen Lehrplänen auch einheitliche Schulbücher
gäbe, um Kindern nach dem Schulwechsel die Eingewöhnung
zu erleichtern?
Gibt es einen Leitsatz oder Motto für Ihr eigenes
Leben?
Im Osten geht die Sonne auf.
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