Modeprinz als Botschafter für Kinder unterwegs und engagiert sich für Stuttgarter Kita im Brennpunkt

Deutschlands extravagantester Modemacher Harald Glööckler – POMPÖÖS engagiert sich für Kinder in Not in Deutschland als Botschafter des Deutschen Kinderhilfswerkes und Schirmherr des Kindernothilfefonds. Zuletzt veranstaltete er die erste Charity Gala 
für das Deutsche Kinderhilfswerk in 33 Jahren - die Harald Glööckler Gala gegen Kinderarmut in Deutschland - im Hotel Ritz Carlton in Berlin. Der Erlös der Gala betrug 40.500.- Euro. Zudem ist er auf einer Tour durch Deutschland, um sich vor Ort selbst über die aktuelle Lage der Kinder zu informieren. Nach Leipzig, Mainz, Düsseldorf und München trifft er auf der 5. Station in Stuttgart Kinder, die ihn über das Leben in der Landeshauptstadt informieren. Im Namen des Deutschen Kinderhilfswerkes überreicht er 3.000 Euro an die Kita „Sandbuckel“. 

Die Kindertagesstätte “Sandbuckel“ liegt in einem sozialen Brennpunkt mit einem Ausländeranteil von 80%. Dabei ist die Gewaltbereitschaft der Kinder, die zum Teil aus Krisengebieten wie dem ehemaligen Jugoslawien kommen, sehr hoch. Aus diesem Anlass wurde ein Programm zur Gewaltprävention initiiert, das das Deutsche Kinderhilfswerk mit 3.000 Euro unterstützt. Dabei erhalten die Kinder täglich ein kostenloses gesundes Frühstück und im Rahmen eines Sprachförderprogramms soll eine Kinderbibliothek eingerichtet werden.

„Ich freue mich, dass Harald Glööckner als Botschafter des Deutschen Kinderhilfswerks sich hier in Stuttgart engagiert. Die gesunde Ernährung der Kinder liegt uns sehr am Herzen. Deshalb sind wir Herrn Glööckler dankbar, dass er mit seiner Spende hier einen wichtigen Beitrag leistet" betont Roswitha Wenzl, Kinderbeauftragte der Stadt Stuttgart.

In Deutschland werden Kinder misshandelt und gequält und sind meist ihren Peinigern schutzlos ausgeliefert... Solche Meldungen erreichen uns nahezu täglich durch die Medien. Mit Hartz IV stieg die Zahl der in Deutschland in Armut lebender Kinder auf die dramatische Rekordzahl von rund 3 Millionen an. Wahrscheinlich sind es sogar bedeutend mehr. Diese Tatsachen und die schrecklichen Erlebnisse seiner eigenen angstgeprägten Kindheit mit einem Vater, der die Familie terrorisierte, waren ausschlaggebend für die Entscheidung von Harald Glööckler, hier einzugreifen. Am Ende stand der Tod der Mutter durch den Vater. Harald Glööckler war zu diesem Zeitpunkt 13 Jahre alt. Schon seit Jahren kümmert er sich daher um Kinder aus schwierigen familiären Verhältnissen, unterstützt Projekte, und geht direkt vor Ort in Heime und Institutionen. Er gibt den Kindern Hilfe, Mut und Stärke durch Einsatz und viele Gespräche. Nun entschloss sich Harald Glööckler auf Anfrage des Deutschen Kinderhilfswerkes, diese Tätigkeiten auszuweiten und als Botschafter und Fürsprecher für Kinder in Not in Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk in seinem Engagement für diese Kinder zu unterstützen. Besonderes Augenmerk legt Harald Glööckler auf den Kindernothilfefonds, dessen Schirmherr er ist. Der Kindernothilfefonds hilft Kindern in Not schnell und unbürokratisch, denn oft fehlt es leider an den elementarsten Dingen. Harald Glööckler musste in vielen Situationen und Gesprächen feststellen, dass man sich gar nicht bewusst ist, dass es in Deutschland eine derartige Kinderarmut gibt. Bislang wurde Kinderarmut von einem großen Teil der breiten Öffentlichkeit als ein Problem der Dritten Welt angesehen... nach dem Motto „aber in Deutschland doch nicht“ ... Dank der Medien, so Harald Glööckler, hat sich da schon einiges verändert, und er ist der Presse sehr dankbar dafür. „Wir dürfen unsere Kinder in Deutschland nicht im Stich lassen, sie sind das schwächste Glied in der Kette, und sie brauchen unsere Hilfe. Sie sind unsere Zukunft“ betont Harald Glööckler beim Besuch der Kindereinrichtung in Stuttgart. 

Das Deutsche Kinderhilfswerk begrüßt es außerordentlich, dass Harald Glööckler sich hier für die Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland einsetzen möchte. „Hier engagiert sich ein Mensch, der aus persönlicher, leidvoller Erfahrung weiß, was Kinderarmut in Deutschland bedeutet. Dank seiner Kraft wird er sich dafür einsetzen, dass auch benachteiligte Kinder in Deutschland zu eigenständigen Persönlichkeiten heranreifen werden, und dafür danken wir ihm“, so Franz-Xaver Veith, Regionalbeauftragter des Deutschen Kinderhilfswerkes, in Stuttgart.

3 Millionen Kinder unter 15 Jahren leben heute in Deutschland in Armut, jedes siebte Kind – in einem der reichsten Länder der Erde.
Armut hat erhebliche Auswirkungen auf das Leben der Kinder: soziale Ausgrenzung, geringe Bildungschancen und gesundheitliche Beeinträchtigungen. Die angespannte Lage von Städten und Gemeinden führt immer häufiger dazu, dass die speziellen Bedürfnisse der Kinder, beispielsweise bei der Instandhaltung von Spielplätzen, immer weniger Berücksichtigung finden. Und staatliche Stellen sind oft zu einer schnellen, unbürokratischen Reaktion zur Linderung der schlimmsten Folgen nicht in der Lage.

Aus diesem Grund wurde 1993 der Kindernothilfefonds des Deutschen Kinderhilfswerkes ins Leben gerufen. Seit seiner Gründung konnten arme Kinder und Familien mit einer Summe von über einer Million Euro unterstützt werden. Für das Deutsche Kinderhilfswerk bedeuten die sozialen Einschnitte einen enormen Anstieg der Anfragen an den Kindernothilfefonds. Deshalb ruft das Deutsche Kinderhilfswerk zu weiterer Solidarität mit unseren Jüngsten auf.

Zu Harald Glööcklers Website


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